



E10 ist ein Mischkraftstoff mit bis zu 10% Ethanol Anteil.
Dahinter steht die EU Richtlinie 2009/30/EG, die in Deutschland im Bundes-Immissionsschutzgesetzes umgesetzt, welches für Ottokraftstoffe einen Ethanolgehalt von mindestens 6,25% vorschreibt.




Zusammengesetzt ist er aus Superbenzin und 10% Bioethanol. Dieser wird aus Zuckerrüben, Mais oder Weizen, also aus Stärke- und zuckerhaltigen Pflanzen gewonnen. Es wird auch mit zelluslosehaltigen Pflanzen experimentiert. Zu verdanken haben wir den Kraftstoff einer EU-Verordnung. Entwickelt wohl von Wissenschaftlern, die man zu diesem Chaos nur beglückwünschen kann.




Das E in E10 steht für Ethanol, das dem normalen Benzin untergemischt wird. Es handelt sich dabei um Bioethanol, das aus schnell nachwachsenden Pflanzen gewonnen wird. Bioethanol wurde bisher dem Superbenzin auch schon beigemischt, allerdings lediglich 5 %. Das neue E10 enthält die doppelte Menge, nämlich 10 % Bioethanol.




Dafür veranwortlich ist die Mineralölbranche und die Regierung. Beigemischt ist dem Benzin Ethanol, das aus Pflanzen gewonnen wird. Weil eben diese BIO-Masse auch erstmal angebaut werden muss, wird dieser Sprit gemeinhin als nur wenig grün betrachtet.