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sininen

Warum gibt es eigentlich unter den afrikanischen Staaten so wenig Solidarität und Hilfe untereinander?

Es wundert mich, dass angesichts der vielen Schwierigkeiten, die afrikanische Staaten haben anscheinend innerhalb Afrikas so wenig Hilfsbereitschaft untereinander herrscht. Warum ist das so? Gibt es dort zu viele selbstherrliche Herrscher, denen es nur auf das eigene Geld ankommt? Fehlt es den Afrikanern am "Wirgefühl"? Ist es von der 1.Welt womoglich politisch gewollt, dass keine Solidarität aufkommt? Fragen über Fragen.


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ANTWORTEN (5)
19.08.2011, 20:09 Uhr
 
rrankewicz

Schon jeder EInzelstaat in Afrika umfasst teilweise dutzende von Stämmen und Clans. Wenn man Staatengebilde in Europa teilweise als unnatürlich empfindet, gilt das für Afrika mit seinen zersplitterten Volksstämmen erst Recht. Darüberhinaus fördern Strukturschwäche, ungleiche Verteilung von Rohstoffen und schlechte Kommunikation Feindseligkeit und Neid. Usw. Usf. Der "1. Welt" - bei allen Fehlern der Vergangenheit - hier den schwarzen Peter zuzuschieben, halte ich für falsch.

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19.08.2011, 20:44 Uhr
 
TKKG

Das spielt aber eine nicht unwesentliche Rolle! Z.B. haben die Briten die einheimeimischen nach Besitz in Hutu und Tutsi aufgeteilt! Der Streit zwischen den beiden Gruppen wird bis Heute mit Kalashnikows und Macheten ausgetragen!

Und das ist nur ein Beispiel wo die (Ex-) Kolonialherren Zwietracht gesät haben!


Aber es ist auch nicht so, dass sich die afrikanischen Staaten überhaupt nicht unterstützen würden!

Das Problem ist nur dass es viele nichts haben das sie teilen könnten!

Die Hilfe zeigt sich oft darin, dass die z.B. Grenzen geöffnet werden, wenn wieder irgendwo Katastrophe ist (z.B. Krieg, Dürre oder beides) und die Flüchtlinge zunächst wenigstens in Lagern unterkommen können!

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19.08.2011, 22:28 Uhr
 
Musca

Zur letzten Frage: natürlich ist die "1. Welt," aber mittlerweile auch Schwellenländer wie China, daran interessiert, Afrika niemals hochkommen zu lassen. Der Gewinn aus Rohstoffen und billigen Nahrungsmitteln überwiegt bei weitem die sogenannte Entwicklungshilfe. Rivalitäten unter einzelnen Gruppen werden geschürt, durch Waffenexporte gefördert. An einer wirklich langfristig wirkenden Entwicklungshilfe ist, mit Ausnahme einiger Individualisten, nie gearbeitet worden. Im übrigen gibt es "die Afrikaner" wie vor gesagt, nicht. Hat es meines Wissens in der ganzen Menschheit noch nie gegeben, daß eine derart große Population untereinander ein "Wirgefühl" entwickelt hat.

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19.08.2011, 22:45 Uhr
 
Musca

Fortsetzung: sorry, war unterbrochen worden: In einigen afrikanischen Staaten liegt die Geburtenrate über dem 8-fachen der europäischen Geburtenrate, unübertroffen von jedem anderen Kontinent.Ich sehe darin eine ökologische und soziale Zeitbombe, stehe mit meiner Meinung sicher nicht alleine da, aber es gibt eben genug Leute, welcher von dieser Entwicklung profitieren, deswegen wird sich wohl auf absehbarer Zeit nichts ändern an dieser Misere

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19.08.2011, 22:57 Uhr
 
Bellicosa

Gegenfrage: Sieht es denn auf anderen Kontinenten unbedingt besser

aus? Was ist mit Asien?(Nord-Südkorea,Afghanistan und,und,und...) oder ziehen etwa alle Europäer" an einem Strang"?Diese Probleme

sind doch eher global,oder?

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