Ich kann nicht verstehen, dass ich zusätzlich zum Kaufpreis eines Wagens 700,-€uro Überführungskosten zahlen muß, obwohl ich nur 130 Km vom Standort des Herstellers entfernt wohne, zugleich aber ein US-Amerikaner im 7000 Km entfernten Kalifornien den (noch besser ausgestatteten) Wagen insgesamt - und inkl. Überführung!! - ca. 24% günstiger bekommt ??




zum einen liegt das am Wechselkurs, zum anderen daran, dass die deutschen Autokäufer auch bereit sind, die hier gefordertenPreise zu zahlen. In den USA ist das anders. Für den dortigen Markt sind die Preise, wie sie hier verlangt würden, zu hoch, weil die Amis Ihre Autos aus US-Produktion deutlich billiger verkaufen. Mit deren Preisen kann ein deutsches Auto zum deutschen Preis einfach nicht mithalten; keiner würde es kaufen. Also müssen die Preise runter...




Also so kaufen nur noch Rentner und Einfältige. Daß wir in D die Niedrig-Preise für Länder mit hohen Erwerbssteuern subventionieren, ist ja mal klar. Re-Import aus Spanien spart bis zu 40 Prozent! Oder Tageszulassung beim deutschen Händler oder
"Geschäftswagen" die nach 6Monaten wieder verkloppt werden - das ist heute angesagt; wenns denn unbedingt neues Bölech sein soll.
SmarteGeschäftsleute kaufen heute über dreißig Jahre alte , perfekt aufgerüstete Oldtimer, weil sie steuerlich von den damals niedrigen Einkaufspreisen sehr profitieren. Und nebenbei Blickfang sind....




Die sind nicht immer besser ausgestattet, oft nur anders. Gerne auch mal billigere Materialien.
Die Überführungskosten kannst Du Dir sparen, in dem Du den Wagen abholst. Sind doch nur 130km. Eine lockere Tagestour mit'm Fahrrad.