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Warum steigen die Krankenversicherungsbeiträge kontinuierlich?

Kann mir jemand erklären, wieso die Krankenversicherungsbeiträge kontinuierlich steigen, obwohl doch eine Gesundheitsrfform nach der anderen gemacht wird? Wieso kriegen dei Krankenkassen Ihre Ausgaben nicht in den Griff?


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ANTWORTEN (4)
30.01.2010, 21:02 Uhr
 
Harry200

Hallo,

ich vermute mal, weil wir immer älter werden und die Gesunheitskosten mit dem Alter steigen.

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Gesundheit/Krankheitskosten/Tabellen/Content75/KrankheitsklassenAlter,templateId=renderPrint.psml

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12.02.2010, 11:26 Uhr
 
KittyThinks

Aktuell wegen dem Gesundheitsfonds von 2009. Dieser schließt einen Geldpool ein, der die Ausgaben der Krankenkassen gleichmäßig decken soll, so das alle einen ähnlichen Prozentsatz anbieten können.

Das bedeutet das gesetzlich Versichtere, besonders die die unter 14,7% zahlen (Hausfrauen etc) deutlich mehr zahlen müssten (um auf 15,4% zu kommen), Versicherte lokaler Krankenkassen wie der AOK aber entlastet würden.

Würden die Krankenkassen diese Erhöhungen nicht vornehmen, würden ihre besserverdienenden Versichten abwandern und die Kassen ins straucheln bringen. Ausserdem müssten die Kassen dann von ihrem Recht auf Sonderprämienerhebung Gebrauch machen, was am Ende eine noch deutlichere Erhöhung mit sich bringen könnte.

Ich hoffe das hilft. lG

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07.07.2010, 10:05 Uhr
 
GermanJoe

1. Unsere Anforderungen an die Medizin steigen, weil die Behandlungsmöglichkeiten immer besser werden. Wer will schon so behandelt werden wie vor 10 Jahren?

2. Wir alle leben länger, werden also auch immer länger vom System versorgt.

3. Die Basis der Sozialversicherung, das Einkommen aus Arbeit, wird immer schmäler, weil immer mehr Menschen ohne Arbeitseinkommen leben müssen (Arbeitslose) oder können (Erben von Grund-oder Kapitalvermögen.

4. Das System ist durch die vielen Reformen (seit 1992 gab es fast in jedem Jahr eine) eines der kompliziertesten weltweit geworden, dadurch gehen viele Millionen für Verwaltung und Doppelaktivitäten verloren.

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07.07.2010, 10:17 Uhr
 
StechusKaktus

1. Die Politik kommt nicht gegen die Lobby der Pharmabranche, Krankenhäuser, Gerätehersteller und Ärzte an

2. In der Bevölkerung besteht ein überzogenes Anspruchsdenken. Alles muss kostenlos sein und die Versorgung soll gleichzeitig die beste sein.

So gesehen sind die Beiträge noch zu niedrig und werden weiter steigen, wenn nicht irgendwann tatsächlich eine Reform kommt, die den Namen verdient. (z.B. Gerätepools, Polykliniken, usw.)

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