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Frage Nummer 51337 Gast

warum werden nicht alle Einkünfte mit Rentenbeiträgen belegt?

als normale Arbeitnehmerin, die 2 Kinder erzogen hat und mit 60 auf 45 Beitragsjahre zurückblicken wird, ist mir völlig unverständlich, dass nur aus monatlichem Gehalt Geld in die Rentenkasse einfließt. Kapitalvermögen wird in keiner Weise in diese Solidaritätskasse einbezogen.
Ich finde außerdem, wer 45 Jahre Vers.pflichtig gearbeitet hat, sollte selbst entscheiden dürfen, ob er in Rente (ohne Abzüge) möchte oder nicht.
Antworten (4)
ing793
das ganze System war und ist zur Schonung der Reichen eingerichtet.
Wer hat Kapital? Vor allem: Wer hat Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze? - Eben
konfusius
Einkünfte aus Kapitalverbrechen, auch wenn sie tagtäglich geschehen; seien diese auch nur politisch motiviert, werden auch nicht in die Solidaritätskasse einbezogen. Selbst wenn die Verursacher überführt werden.
Dara
Die Frage ist durchaus berechtigt. Die Rente wird sich zukünftig nicht mehr allein aus dem Einkommen der Arbeitnehmer bestreiten lassen, da diese immer weniger werden. Geld wird aber trotzdem verdient, daher wäre ein steuerbasiertes Rentensystem, das es anderswo schon gibt, die Lösung. Der "demographische Faktor" ist ein Argument derjenigen, die den jetzigen Zustand nicht ändern wollen. Und die Antwort von konfusius ist dermaßen dämlich wie alle seine anderen Antworten auch.
starmax
Kapitalvermögen sollte tunlichst nicht mit einbezogen werden, ais dem einfachen Grund mangelnder abgrentzung zu Sach- und anderen Werten.
Aber die dämliche Pflichtversicherungsgrenze hätte längst fallen müssen, so dass tatsächlich Jedermann von seinen Einkünften solidarisch in die Rentenkasse einzahlt und daraus später auch eine Standardrente erhält.. die Schweiz macht es uns vor!
Statistisch wird bei uns im Durchschnitt bis zum 54. Lebensjahr gearbeitet, viele Beamte und Lehrer gehen mit 45-50 in Rente/Pension... Da müsen Abzüge bleiben!