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StechusKaktus

Warum wird Energie fast überall subventioniert?

Die Ressourcen sind knapp, dennoch werden die Menschen zu Verschwendung erzogen, indem kein angemessener Preis für Energie verlangt wird. Würde es denn einen Volksaufstand geben, wenn die Preise steigen? Oder würden die Menschen einfach sparsamer mit den knappen Ressourcen umgehen?


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ANTWORTEN (14)
15.04.2011, 22:54 Uhr
 
Ingenius

Was wäre denn ein angemessener Preis für Energie? Energie wird schon saftig besteuert, trotzdem geht der Verbrauch nicht zurück. Das könnte daran liegen, dass heutzutage niemand zuviel Energie verschwendet, sondern nur das Nötige verbraucht. Würde der Liter Benzin 5 Euro kosten, würden die Leute trotzdem kaum 20 km zur Arbeit laufen wollen, lieber sparen sie woanders, was dann der Einzelhandel spürt. Der öffentliche Nahverkehr ist in vielen Gebieten keine Alternative, weil er aus wirtschaftlichen Gründen kastriert wird. Was also sollen die Leute tun?

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15.04.2011, 23:49 Uhr
 
StechusKaktus

Nun, ein angemessener Preis wäre zum Beispiel, wenn Die Rückbaukosten, die Endlagerung und der Gorleben-Transport der Atomkraftwerke mitbezahlt werden müsste. Und die Millionensubventionen der Windräder und Sonnenkollektoren. was ich meinte, sind jedoch viele Länder wie z.B. Russland, in denen heute noch zentral alle Häuser bis April zwangsbeheizt werden. Im übrigen bezweifle ich, dass in D Energie gespart wird. Meine Nachbarn fahren immer noch im Touarag zum Semmeln holen.

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16.04.2011, 10:01 Uhr
 
starmax

Subventioniert werden - bei uns - doch nur die Großabnehmer und die Grünalternativen über festgelegte Rückeinspeisungstarife .

Dabei wäre eine Verbilligung möglich , allein durch Dezentralisierung. Darunter leiden würden aber die Strom-Konzerne mit ihrem AKW-Hobby und der Steuerabzocker Staat.

Es ist schwer, gegen diese Interessengruppen anzukommen (wie beim Öl ja auch).

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16.04.2011, 11:40 Uhr
 
StechusKaktus

Glaubt Ihr im Ernst, nur Unternehmen würden subventioniert? :-( Kopfschüttel!

Wenn man einen Moment überlegen würde, welche Schäden durch die Energieerzeugung verursacht werden (CO2-Ausstoß, Ozonschicht, verseuchte und verstrahlte Böden etc.), dann kann Energie kaum teuer genug sein. Der Denkprozess setzt in der Bevölkerung eben erst ein, wenn ALLE Kosten in den Energiepreis gerechnet würden.

Und @ starmax: bedenke, wenn du deinen Zeigefinger auf andere richtest, so zeigen vier Finger auf dich selbst.

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16.04.2011, 12:16 Uhr
 
TKKG

Super Idee! Dann können sich nur noch die reichen und schönen ein angenehmes Leben leisten, während der gemeine Pöbel mit dem Schilfkanu in die Hauptstadt stakt um dort Gemüse auf dem Markt feil zu bieten, während die Kinder im Wald trockenes Holz sammeln, damit die Mama abends auf dem Herd ein paar Kartoffeln kochen kann!

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16.04.2011, 12:21 Uhr
 
StechusKaktus

@TKKG: nun kommen wir immerhin schon einen kleinen Schritt weiter. Wir sind uns zumindest einig, DASS Energie für ALLE subventioniert wird. Und wir haben eine soziale Komponente herausgearbeitet. Weiter so!

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16.04.2011, 12:31 Uhr
 
starmax

@kaktus: @Kaktus -Dein Begriff "Subventionieren" ist hier imho irreführend; Du meinst wohl die realen Gemeinkosten in ökologisch-ökonomischer Betrachtung ? Dann kommen wir sehr schnell dahin, wem Rohstoffe gehören und wer sie ausbeuten darf.. zu welchem Preis.

Bitt erläutere mir doch auch, wo ich mit dem Finger auf jemand gezeigt haben soll!

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16.04.2011, 13:15 Uhr
 
TKKG

Ob Energie subventioniert wird oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle!

Kaktus' Weg führt einfach in die Irre!

Die Lösung kann nicht "Verzicht" heißen! Ich möchte genau den selben Lebensstandard haben wie meine Eltern! Und nicht auf irgendwas verzichten, bloß weil dabei CO2 frei wird!

Resourcen schonen ist okay! Aber Verzicht nicht! Ein sog. "angemessener Preis" (was soll das überhaupt sein? -Ist aber auch egal!) ist definitiv der falsche Weg!

Der Preis muss eher noch sinken!

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16.04.2011, 20:34 Uhr
 
Ingenius

@ StechusKaktus

Ick wundere mir. Rückbaukosten, Endlagerung und.Subventionen werden doch schon bezahlt, entweder vom Verbraucher oder vom Steuerzahler, nur sind diese Personengruppen zum großen Teil identisch. Sollen diese Kosten in Form eines „angemessenen Preises“ ein zweites Mal bezahlt werden?

Die Nachbarn im Touareg sind nicht repräsentativ. Wer genug Geld hat, kann sich sogar vom eigenen Chauffeur im Rolls Royce die Brötchen vom Bäcker am Ende der Straße holen lassen. Das deckt sich aber nicht mit der Lebenswirklichkeit derjenigen, die ich gemeint habe, und die stellen die überwiegende Mehrheit dar. Diese Mehrheit braucht man nicht über den Preis zu erziehen, die sparen notgedrungen.

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16.04.2011, 22:01 Uhr
 
StechusKaktus

Wo ich hin will ist doch folgendes: Subventionen sind IMMER Mist! Im Bergbau führte es dazu, dass es vor wenigen Jahren noch junge Menschen ihren Vätern und Vätervätern gleichmachen wollten und eine Bergbauausbildung anfingen. Die Subventionen bei Holzmann und Co. machten daraus einen Zombie, der dann eben ein paar Monate später pleite ging und die weltweit zu billige Energie führt überall zu Verschwendung. Es wären längst alternative Energien entwickelt worden, wenn man nicht so lange die Leichen mitgeschleppt hätte.

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16.04.2011, 22:15 Uhr
 
TKKG

Ohne Subventionen wären wir mit den Erneuerbaren überhaupt nicht soweit gekommen!

Und auch heute würde kein Mensch Windräder bauen, oder sich Solarzellen aufs Dach packen, wenn es nicht ordentlich Kohle dafür gäbe!

Mit Subventionen kann man ein gewünschtes Verhalten ganz gut steuern! (E10 ist eine Außnahme!) Und das kann durchaus sinnvoll sein!

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16.04.2011, 22:22 Uhr
 
StechusKaktus

Eben NICHT! Die alten Energieträger konnten sich nur WEGEN der Subventionen so lange halten. Und es ist m.E. genau eines der weiteren Probleme dieses Systems, dass die Kosten ohne Rücksicht auf die Verursacher auf ALLE verteilt werden und damit die Anreize falsch gesetzt werden.

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16.04.2011, 22:45 Uhr
 
Ingenius

@ StechusKaktus

Auch wenn ich nicht Ihrer Meinung bin, gehe ich gerne auf Ihre Argumentation ein. Wenn Energie zu billig sein sollte, müsste man sie verteuern, und zwar so weit, dass sich die Entwicklung alternativer Energien wirtschaftlich lohnen würde, ohne Subventionen, das ist Ihre These. Die Frage ist nur, ob unsere energieabhängige Industrie das überleben würde, deutscher Sonderweg geht leider nicht, auch wenn das die internationale Konkurrenz gerne sehen würde. Man könnte der Industrie zwar Sonderkonditionen bieten, aber das wären wiederum Subventionen, die ja angeblich Mist sind, zu Recht, weil der Anreiz für die Industrie fehlen würde, in alternative Energien zu investieren (ohne Subventionen). Damit wäre nichts gewonnen.

PS: Sie hatten hier bereits vier Antworten, nach der fünften ist dank STERN Schluss, also bitte Vorsicht.

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17.04.2011, 00:27 Uhr
 
TKKG

Kohle und Gas werden nicht subventioniert! Nur Windkraft, Solar & Co.

Sonst würde es sie auch nicht geben, weil sie rein wirtschaftlich betrachtet Schwachsinn sind!

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