Wenn Fische einen Schwarm bilden, um sich gegen Feinde zu schützen (funktioniert im übrigen auch nicht so gut) - o.k. Aber Millionen user, die sich aus der Anonymität heraus an Diskussionen beteiligen oder damals im dritten Reich die Euphorisierung der Masse...naja. Wieso hat dieser Begriff dennoch so einen positiven Beiklang?




Schwarmintelligenz benötigt eben gerade keine Führung, sondern reagiert autonom auf gemeldete Ereignisse.




Google-Suche hat mit Schwarmintelligenz doch recht wenig zu tun...
"Einen Shitstorm entfachen ist vergleichsweise einfach. Etwas Konstruktives im Netz zu organisieren ist ungleich schwerer. Es ist kein Zufall, dass die Grünen ihre basisdemokratischen Ambitionen auf dem Weg von einer Protest- zu einer Regierungspartei aufgegeben haben. Aber auch dafür, dass der Schwarm positiv gestalten kann, gibt es hoffnungsvolle Beispiele: Crowdsourcing und Crowdfunding. " schreibt die FTD hier und kommt insgesamt, die Politik betreffend, zu einem positven Ergebnis,




Danke starmax. Offensichtlich habe ich meine Frage so unpräzise fomuliert, dass nur du sie verstanden hast. Worauf ich hinaus wollte, ist doch eher, ob das Phänomen nur bei niederen Geschöpfen funktioniert und bei Menschen sich der Nutzen ins Gegenteil verkehrt. Ein gutes Beispiel ist doch dieses Forum. Man benötigt scheinbar eine hohe Intelligenz, um die Fragen zu verstehen und für sich zweckdienliche Infos zu ziehen (neben dem ganzen Schwachsinn, mit dem man seine Zeit vertrödeln kann).




Hm,hm,hm, jetzt wird es wieder schwer begreiflich für mich. Diese Community hat mit Schwarmintelligenz imho nix zu tun... Die oben angesprochene Euphorisierung der Massen übrigens auch nicht; davon mal abgesehen, dass man dies gern und oft über gemeinsames Musikerlebnis a la Woodstock anspricht. Dass dann alle anschliessend zur gleichen Zeit pinkeln müssren, kann ja auch nicht gemeint sein, oder?