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finja1983

Was genau habe ich unter Internet aus der Steckdose zu verstehen? Wie geht das?


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ANTWORTEN (13)
18.06.2011, 22:08 Uhr
 
starmax

Eine Alternative zum WLAN-Router, die DSL mit Hilfe des Hausstromnetzes an den Steckdosen abgreifbar macht, wiederum per Kabel ins Gerät

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18.06.2011, 22:24 Uhr
 
serafine

geht das nur bei DSL-Anschluss?

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18.06.2011, 22:32 Uhr
 
UlliVonPulli

@starmax

Soweit ich weiß nennt man das aber nicht DSL sondern Powerline.

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19.06.2011, 12:46 Uhr
 
tkraus23

du kannst einen speziellen router kaufen, der die signale aus der telefondose in eine steckdose leitet. mit einem dazugehörigen adapter kannst du dann aus jeder steckdose im haus das internetsignal empfangen. das ist von vorteil, wenn dein haus für wlan zu groß ist oder du das unsicher findest.

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19.06.2011, 15:05 Uhr
 
UlliVonPulli

Ich kenne "Internet aus der Steckdose" eher als Alternativverfahren zu DSL, wobei die Internetsignale über die Stromleitung transportiert werden. Das nennt sich auch Powerline.

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19.06.2011, 15:09 Uhr
 
serafine

also nix für mietwohnung?

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21.06.2011, 16:14 Uhr
 
marmann13445

Ähnlich wie beim Babyfon oder anderen Sprechanlagen, werden dabei Daten über das Stromnetz geschickt. Allerdings ist dabei die Übertragungsgeschwindigkeit geringer. Um schneller Daten zu übertragen, muss die Frequenz erhöht werden. Dafür ist das Stromnetz aber nicht ausgelegt. Außerdem ist des störanfälliger. Eine wirkliche Alternative scheint mir das nicht zu sein.

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22.06.2011, 20:19 Uhr
 
Tiefflieger

Schau mal bei www.powerkom-dd.de/ rein, sind alle Infos gut verständlich erklärt. Im Grunde geht es darum: Man braucht ein spezielles Modem, das zwischen PC und Strom geklemmt wird, dann kommt man mit mehrfacher ISDN Geschwindigkeit ins Netz, man ist immer online, muss sich also nicht mehr einloggen und man kann gleichzeitig telefonieren.

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12.07.2011, 10:12 Uhr
 
stratoarmin

Ist meiner Meinung nach eine clevere Sache: vereinfacht gesagt geht ein Kabel vom Router in ein Gerät (einem Netzteil ähnlich) , welches in der Steckdose steckt. Nun ist dieser Stromkeis sozusagen "Web-fähig" und man kann innerhalb dieses Stromkreises mit einem weiteren Gerät an jeder beliebigen Steckdose ins Internet. Die Geschwindigkeit liegt allemal höher als die Bandbreite des Providers, da muss man sich keinen Kopf machen. Ideal für Leute mit W-Lan-Strahlenphobie oder Wohnungen mit dicken Wänden, Stahlträgerndecken , dicken Mauerecken etc. wo W-LAN nicht gut durchkommt. Man braucht halt ein Gerät pro Anschluß und wie gesagt, es MUSS im gleichen Stromkreis sein (also am gleichen Zähler hängen).

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12.07.2011, 10:17 Uhr
 
Schlawiner...

Powerline soll interessant sein für Leute die Strahlenphobie haben? Soll das ein Witz sein? Stromelitungen sind in den seltensten Fällen weder getwisted noch abgeschirmt, so ein Powerlinepäärchen pustet mehr Strahlenbelastung über das heimische Stromnetz in die Räume als ein 300mBit WLAN Accesws Point.

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12.07.2011, 12:39 Uhr
 
stratoarmin

Ich stütze mich da auf die Aussage des Umweltinstituts (die raten von WLAN ab) :

Zitat: Da bei dLAN das Nutzsignal durch die Stromverkabelung übertragen wird, ist die Strahlungsintensität wesentlich geringer als das WLAN-Funksignal, aber etwas größer als bei abgeschirmter Netzwerkverkabelung.

"Wesentlich geringer" ist für mich eine Hausnummer.

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12.07.2011, 13:10 Uhr
 
Schlawiner...

Jeder Funkamateuer wird ihnen sofort das Gegenteil beweisen können. Das mit dem Umweltinstitut habe ich mir durchgelesen - wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Jede Stromverkabelung ist eine Antenne, bei dLan nutztz man sein gesamtes Stromnetz als Antenne. Jeder swtromdurchflossene Draht stellt eine Antenne dar. Die AUssage " dass das Nutzsignal über Kabel übertragen wird" zeugt nur von der Ahnungslosigkeit des Schreibers, denn diese Aussage sagrt genau nichts darüber aus, welches Signal wie stark abgestrahlt wird. Da lese ich dann doch lieber etwas fundiertes wie zB die c't.

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12.07.2011, 16:00 Uhr
 
Maegwyn

Wir haben zu Hause (Mietwohnung) Dlan im Einsatz bei vdsl 50. Alle PCs werden mit genau dieser Geschwindigkeit versorgt, man braucht natürlich ein System mit der entsprechenden Geschwindigkeit (z. B. von Hama oder devolo o. ä.). Für uns ist das die beste Lösung, da wir nicht alles aufbohren wollten zum Verkabeln, und wlan hört nach der nächsten Wand schon wieder auf (bestimmt Blei in den Wänden, wir haben da auch kein Handynetz).

Aber JA: Funker werden durch die zunehmende Verbreitung von dlan erheblich gestört. Man sollte sich also überlegen, ob man's wirklich braucht oder ob's WLAN nicht auch tut. Das kann man nämlich auch prima absichern, und wer Probleme mit Strahlung hat, sollte mal über andere Dinge im Haushalt nachdenken, wie das schnurlose Telefon :-)

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