



Das ADS Syndrom ist das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, das auch als Hyperaktivität bezeichnet wird. Früher nannte man die Kinder, die darunter leiden, "Zappelphilipp", da sie sehr unruhig sind und sich schwer konzentrieren können. Heute kann man diese Krankheit mit Medikamenten behandeln.




Medikamente stellen die Kinder ruhig. Das kann helfen, den Alltag zu meistern und die Familiensituation zu entlasten.
Besser ist es in jedem Fall, der Unruhe Raum zu geben. Nicht umsonst nimmt in den letzten Jahren mit zunehmender mentaler Belastung und abnehmender körperlicher Betätigung das Problem zu.
Kinder die auf Bäume klettern können und im Matsch suhlen sind weniger anfällig. Der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther hat ein interessantes Experiment gewagt "Alm statt Ritalin". Nachzulesen im Novemberheft des Magazins GEO.




Es müssen aber nicht zwingend immer Tabletten oder dergleichen sein. Bei leichteren Formen helfen auch eine Ergotherapie und eine Ernährungsumstellung beim ADS Syndrom.




Wenn das ADS Syndrom bei einem Kind diagnostiziert wird, sollte man sich nicht scheuen, eine Zweitmeinung einzuholen. Manchmal werden nämlich leider auch Kinder als hyperaktiv bezeichnet, die einfach nur sehr lebhaft sind. Die Therapie sollte man dann genau mit dem Arzt absprechen und Kontakt zu anderen Eltern mit betroffenen Kindern aufnehmen.