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mamon_war

Was glaubt Ihr was von der Rentenzahlung in 20 Jahren noch übrig ist? Geht es eigentlich noch ohne private Absicherung?


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ANTWORTEN (13)
26.09.2011, 13:26 Uhr
 
marcidarci24

Die Politik tut im Moment viel dazu, die gesetzliche Rente gezielt zu zerstören. Private Absicherung ist eigentlich nur für die Unternehmen von Vorteil. Leider wird man sich gegen den Trend nicht wehren können. Ich würde, wenn es mögich ist, jede private Sicherung nehmen, die ich kriegen kann.

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26.09.2011, 13:53 Uhr
 
Alex64

Du meinst, von den Beiträgen zur Rentenversicherung, die du heute einzahlst?

Nichts. und dass das so sein muss, weiß man, ,wenn man das Rentensystem begriffen hat.

DU zahlst nicht für DEINE Rente ein, sondern unterhältst damit diejenigen, die aktuell Rente bekommen.

Gleichzeitig erwirbst du dir damit einen gewissen Anpruch darauf, von den nachfolgenden Generationen im Alter am Leben erhalten zu werden - und das heisst nicht, im Luxus zu leben.

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27.09.2011, 08:06 Uhr
 
Jan Ziegler

ich bin jahrgang 1970, als jetzt 40. ich glaube nicht, dass ich noch eine ordentliche rente bekomme. oder man muss bis dahin bis 70 oder älter arbeiten - also muss ich privat vorsorgen, doch wovon? von den jetzt eingezahlten rentenbeiträgen wird die rente meiner eltern/großeltern finanziert. insofern zahle ich doppelt.

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29.09.2011, 14:45 Uhr
 
IsaSchi23

Ich gehe davon aus, dass das System der Rentenversicherung in den nächsten Jahren zusammenbrechen wird. Vielleicht gibt es dann eine Einheitsrente o. ä. Allerdings wird die kaum reichen. Ohne eine private Absicherung wird das nichts mehr werden mit dem Altrsruhegeld.

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29.09.2011, 15:09 Uhr
 
Ingenius

Das derzeitige Rentensystem kann noch sehr lange existieren, nur allein davon leben wird man zukünftig nicht mehr können. Im derzeitigen Zuschnitt hat es den Webfehler, dass es seit Bismarcks Zeiten auf das Arbeitsaufkommen der arbeitenden Bevölkerung zugeschnitten ist. Nur greift das heutzutage nicht mehr. Haben früher die Arbeiter bei VW am Band zur Rentenzahlung beigetragen, tun das die heute dort „beschäftigten“ Roboter nicht mehr. Eine Maschinensteuer wäre angebracht gewesen, wurde aber nie durchgesetzt. So wird heute noch immer davon geredet, wieviel Arbeitnehmer zukünftig einen Rentner durchfüttern müssen, obwohl die Zahl der Arbeitnehmer abnimmt und das Geld inzwischen an anderer Stelle verdient wird. Dieser Gedanke einer Änderung der Modalitäten lässt sich leider nicht durchsetzen, mangels Bereitschaft der Betroffenen und Entscheidungsträger sowie einer unverständlicher Ignoranz der Betroffenen.

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12.10.2011, 17:51 Uhr
 
miele

Da die Rente heute schon für die meisten Bfa / BVA Versicherten zu gering ist, Thema Altersarmut, möchte ich gar nicht daran denken, was in 20 Jahren zu erwarten sein wird. Auf einen Wandel der demoskopischen Entwicklung kann man nicht hoffen. Private Vorsorge ist dringend geboten, wenn man im Alter nicht zum Fall für das Sozialamt werden will. Leider denken die meisten jungen Menschen (noch) nicht daran. Gerade diese könnten bei rechtzeitigem Einstieg in die private Zusatzvorsorge von den langen Ansparzeiten (Zinseszins) profitieren.

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12.10.2011, 19:13 Uhr
 
Kyrill

Die Bezeichnung BfA gibt es nicht mehr und BVA ist keine Rentenversicherung. Es gibt die Deutsche Rentenversicherung Bund (früher BfA), die LVAs und Knappschaft-Bahn-See.

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15.10.2011, 14:12 Uhr
 
miele

@Kyrill: das war nicht die Frage

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25.10.2011, 18:27 Uhr
 
Kyrill

Ich habe nicht auf die Frage geantwortet, sondern die Fehler in deinem Beitrag berichtigt. Ich möchte "Fehlbildung" in der Bevölkerung verhindern.

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25.10.2011, 19:43 Uhr
 
Ingenius

Natürlich kann man privat vorsorgen. Aber wenn das Finanzsystem den Bach runtergeht, ist das schöne gesparte Geld futsch. Aktien, Gold, Immobilien behalten ihren Wert. Diversifizieren.

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08.11.2011, 12:36 Uhr
 
Kyrill

Immobilien behalten ihren Wert? Diese Pauschalaussage ist Nonsens.

1. Eine Immobilie verrottet im Laufe der Zeit. Sie wird reparaturbedürftig. Man muß Geld reinstecken.

2. Ich kenne Leute, die sich Ende der 1990er Jahre eine neu errichtete Doppelhaushälfte in Joachimsthal zum Preis von 200 TDM zulegten. Vor einigen Jahren erzielten sie beim Verkauf 55 T€.

Fazit: Es ist Glückssache, wenn man beim Verkauf alle Investitionen zurückbekommt.

Wirklich alle.

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08.11.2011, 12:51 Uhr
 
Alex64

Na ja.

Die "Wertigkeit" von Immobilien anhand eines Einzelbeispieles aus Brandenburg zu beurteilen zeugt auch nicht unbedingt von Sachverstand.

Ausserdem verwechselst Du da wohl den tatsächlichen Wert und den am Markt erzielbaren Erlös - der wird wie bei allen anderen "Vermögenswerten" von Angebot und Nachfrage bestimmt.

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10.11.2011, 22:42 Uhr
 
Kyrill

Ach, und die Leute sitzen dann in ihrer Immobilie und freuen sich über deren Wert?

Stimmt, Sachverstand habe ich nicht. Ich benutze lieber meinen eigenen.

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