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Sonja Schäfer

Was haben die Hochschulen und Universitäten eigentlich mit den Studiengebühren angefangen? Hat sich der Standard überhaupt verbessert?


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ANTWORTEN (4)
16.06.2011, 16:10 Uhr
 
ro_beann1

Ich kann nur von meiner Uni sprechen und hier frage ich mich dasselbe. 200 Euro Studiengebühren - abgesehen von den zusätzlichen 500 Euro bis zum letzten Semester - und ich habe keinerlei Verbesserung gesehen. Natürlich geht ein Teil in die Verwaltung und auch für das Semesterticket verloren, aber der Rest bleibt wohl ein Rätsel.

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18.06.2011, 08:07 Uhr
 
Ottifanten...

Das hängt von den verschiedenen Universitäten ab. Aber im allgemeinen hat sich der Standard nicht verbessert. Gelder, die durch die Gebühren eingenommen wurden, dienen dazu, die Kosten zu decken. Manchmal haben die Universitäten andere Gelder gestrichen bekommen.

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19.06.2011, 20:06 Uhr
 
Hermannese23

Die Gebühren sind tatsächlich komplett in die Lehre geflossen. Leider haben gleichzeitig einige Länder ihre Zuzahlungen gekürzt, wodurch die Finanzlage der Schulen um keinen Deut besser wurde. Es kann sich also gar nichts verändert haben. Es sei denn dritte Investoren haben was zugespielt.

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19.06.2011, 20:47 Uhr
 
tobix

Ein Beispiel aus einer mir bekannten Fachhochschule:

Die Landesmittel wurden vor den Gebühren beschnitten, mit den Studiengebühren kam dann aber ein ordentlicher Geldsegen, der in Ausstattung und auch Personal (Assistenten, Tutoren) gesteckt wurde.

Dann kam die erste Kürzung durch die Geschwisterregelung, das wurde schon unangenehm und viele der neuen Verbesserungen laufen daher nun aus. Falls die Gebühren abgeschafft werden, sieht's erstmal dunkel aus, da muss das Land seine Mittel massiv aufstocken, bis der alte Normalbetrieb wieder gedeckt ist.

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