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athednielan

Was kann ich nach einem abgeschlossenen Medizinstudium machen ohne einen Facharzt anzuhaengen? Also wo und wie arbeitet man als einfacher Arzt?


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ANTWORTEN (10)
08.05.2011, 17:41 Uhr
 
Ingenius

Wenn Sie das nach einem abgeschlossenem Medizinstudium nicht selber wissen, und Sie der Meinung sind, hier in diesem „Expertenforum“ eine fundierte Antwort zu bekommen, sollten Sie sich besser die Frage stellen, wer denn Ihre einfache Arztpraxis aufsuchen sollte. Ich nicht.

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16.05.2011, 12:08 Uhr
 
franceinter

Das Richtige für Sie: Heiraten und Kinder kriegen. Ausgewachsene Mediziner, die keine Ahnung von ihrem Beruf haben, braucht die Welt schon gar nicht.

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16.05.2011, 12:32 Uhr
 
hphersel

Ich kann nur hoffen, dass der Fragesteller kein Medizinstudent ist, denn für den hat Ingenius die passende Antwort.

Für alle anderen:

Nach einem halben Jahr Erfahrungssammeln (als angesteltler Arzt) kann der Ex-Medizinstudent seine eigene Praxis aufmachen. Ohne Facharzt. Dann darf er sich "praktischer Arzt" nennen. Solche Ärzte gibt es durchaus noch, wenn auch hwute immer seltener. Andere gehen in die Forschung, arbeiten bei Pharmafirmen oder ähnliches. Das sind meistens die, die qwissen, dass sie als Ärzte untauglich sind. Und zuletzt gibt es dann noch die Leute, die in die Politik gehen - wie heißt noch mal dieser Fliegenträger, der sich aöls SPD-Geundheitsexperte darstellt und immer wieder mit seinen Beiträgen beweist, dass er von dem, was in einer Arztpraxis vorgeht, keine Ahnung hat?

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16.05.2011, 13:24 Uhr
 
Zifix

Wie also mit möglichst wenig Aufwand voll durchstarten zur ersten Million?

Wenn Sie eigentlich diese Fage stellen wollten, sollten Sie sich vielleicht etwas anderes suchen. Die echten Lehrjahre kommen erst nach den Studium und sind für einen verantwortungsbewussten Mediziner die härtesten und dummerweise auch die finanziell unattraktivsten - allerdings extrem wertvoll. Ohne eine gute Portion Idealismus kommt man nicht weit.

Ich kann da nur meinem Vorschreiber beipflichten: wer sollte in Ihre Praxis kommen wollen? Ich sicher auch nicht, und dann ausgerchnet noch als Privatpatient. Es hat schon seinen Sinn, dass es ohne Facharzt keine Kassenzulassung gibt. Sie haben doch im Studium kaum einen Patienten gesehen, geschweige denn, eigenverantwortlich behandelt. Wieso glauben Sie, dass Sie das könnten?

Um dann doch noch die Frage zu beantworten: Hoffentlich weit weg und so, dass sie niemandem schaden können!

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16.05.2011, 14:18 Uhr
 
Maveracreme

Die bisherigen Antworten auf diese wertneutrale Frage sind bösartig und ignorant, um nicht zu sagen durch Unwissenheit gekennzeichnet. Zu einem Vorredner: nein, man kann nicht nach einem halben Jahr den Titel "Praktischer Arzt" führen. Zum Glück. Die Frage ist insofern berechtigt, weil jemand, der Medizin studiert, dies möglicherweise nur aus fachlichem,wissenschaftlichem Interesse tut, aber die Arbeitszeiten und das schlechte Salär (1600 Euro bei einer 90 Stundenwoche) dringend vermeiden möchte. Um Facharzt zu werden, muß man einige Jahre in entsprechenden Krankenhäusern arbeiten. Ich habe das getan und würde als junger Mensch diesen Fehler nicht wiederholen und ich bin glücklich, eine Alternative gefunden zu haben. Der Preis für diese Arbeitsbelastung ist gigantisch.

Nach der Approbation zum Arzt hat man viele Arbeitsmöglichkeiten, wissenschaftlicher Journalismus, Pharmaindustrie, WHO, um nur 3 zu nennen.

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16.05.2011, 14:30 Uhr
 
Maveracreme

@ hphersel: der von Ihnen genannte Fliegenträger ist Prof. Dr. Karl Lauterbach und definitiv kein Arzt, sondern Gesundheitsökonom. Übrigens war seine Habilitation (die Professorenarbeit) lange Zeit nicht auffindbar und auf seiner Homepage nennt er sich nur noch Dr. Ob jemand, der so langsam spricht und denkt, dass man ihm beim Laufen die Schuhe besohlen kann, überhaupt politischer Entscheidungsträger werden darf, sollte einmal diskutiert werden. Es wird gemunkelt, dass Intelligenz und Politik inkongruent sind. Also wie Feuer und Wasser.

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16.05.2011, 15:34 Uhr
 
serafine

wer sagt denn,dass der fragesteller sein studium begonnen ober gar abgeschlossen hat?

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17.05.2011, 11:42 Uhr
 
Zefix

@Maveracreme

Ich sehe keine übertriebene Böswilligkeit in den Antworten. Der Fragesteller lässt seine Motivation zur Fragestellung ja weitgehend offen, so dass er Raum für Spekulationen liefert - wertneutral klingt sie nicht. Will er den Aufwand sparen oder sucht er eine Alternative auf Grund der immer wieder thematisierten Unzufriedenheit innerhalb der Zunft!?

Es stimmt, dass der Aufwand für einen Facharzt (inzwischen) nicht mehr entscheidend größer ist, als die Anerkennung als 'Praktischer Arzt'. Deshalb erschließt es sich mir auch nicht, warum man ein vorgegebenes Curriculum nicht annehmen sollte, sei es als Allgemein- oder als Facharzt.

Die Arbeitsbelastung habe ich genauso wie alle KollegInnen ebenso als sehr hoch empfunden. Die Frage, ob ich den Weg noch einmal gehen würde steht auf einem anderen Blatt. aus heutiger Sicht würde ich sagen: Nein. Die Gründe sind vielfältig, kurz kann man es auf den enormen Arbeitsaufwand reduzieren, der nicht mehr angemessen honoriert wird.

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17.05.2011, 22:35 Uhr
 
b138789

@Maveracreme:

Ich halte es für höchst bedenklich und verwerflich, dass Sie Herrn Lauterbach einerseits polemisch angreifen, andererseits dabei aber Faktenkenntnis vermissen lassen.

1. Ist Herr Lauterbach, von dem Sie schreiben, er sei "definitiv kein Arzt" auch Doktor der Medizin und sehr wohl approbierter Arzt (vgl. DER SPIEGEL, 35/2010).

2. Nennt er sich auf seiner Seite keineswegs "nur noch Dr." (vgl. http://www.karllauterbach.de/person).

3. Weiß ich nicht, ob Herr Lauterbach habilitiert ist. Es interessiert mich an dieser Stelle auch nicht. Wie Sie den Hochschulgesetzen der Bundesländer aber leicht entnehmen werden können, ist die Habilitation auch nur ein möglicher Weg zu einem Professorenamt (wenn auch in vielen Fächern weiterhin der erfolgversprechenste).

Fazit: Gerne können Sie die Positionen eines Politikers sachlich kritisieren und für falsch halten. Dann aber bitte nicht - wie Sie es getan haben - unter vollmundiger Aufstellung falscher Behauptungen.

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17.05.2011, 22:36 Uhr
 
b138789

Um auf den Fragesteller einzugehen: Meines Wissens (ich habe es nicht nachgeprüft) ist es theoretisch möglich, sich nach abgeschlossenem Medizinstudium und ohne Facharztausbildung direkt als Arzt niederzulassen, dann aber ohne "Kassenzulassung". Dies dürfte wirklich nur eine theoretische Option sein, da so nur Selbstzahler und Privatversicherte überhaupt als Patienten in Frage kämen und diese wohl einen Facharzt bevorzugen werden. Gewinnbringend arbeiten könnte man so wohl nicht.

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