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jasejasminA

Was passiert in der EU eigentlich mit den Überproduktionen und warum ist es so schwer beispielsweise die Dürre in Afrika damit aufzufangen?


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ANTWORTEN (13)
26.10.2011, 11:19 Uhr
 
Alex64

Weil auch die größte Überproduktion nicht für Regen sorgt?

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26.10.2011, 11:25 Uhr
 
Der_Denis

1.) Wie wird das nach Afrika transportiert? Die Organisation ist nicht ganz einfach (und kostet auch was) - ist aber dennoch machbar

2.) Stell dir mal vor, du schenkst jedem Afrikaner genügend Lebensmittel - da machst du die komplette Landwirtschaft in Afrika kaputt

3.) verbrennen ist billiger (leider)

4.) wie wird die Überproduktion in Afrika verteilt - verkauft das dann der jeweilige afrikanische Staat oder kommt das wirklich bei den Armen an?

5.) sinkt dann der Preis aufgrund größerer Nachfrage und unsere Landwirte machen mehr Verluste?

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26.10.2011, 11:43 Uhr
 
TKKG

Die kommt auf den Müll!

Wen es interessiert zu diesem Thema ist gerade ein Film in den Kinos: Taste the Waste

Und ein Buch dazu:

Die Essensvernichter: „Taste the Waste“ Kiepenheuer & Witsch, Köln 2011, ISBN 978-3-462-04349-5


Theoretisch könnte man mit den Lebensmitteln, die in Europa weggeschmissen werden den Hunger auf der Welt beseitigen!

Praktisch gibt es da ein paar "Hindernisse" (die aber lösbar wären)

Eines der ersten ist immer der Preis auf dem Weltmarkt -> ohne Worte!

Dann kommt gerne die Logistik -> tatsächlich sind nicht alle Lebensmittel (z.B. Tomaten) so ohne weiteres transportfähig! Die müsste man vorher weiterverarbeiten!

Und so weiter und so fort...

Ich denke diese "Argumente" werden vorgeschoben, weil es für uns ungemütlich werden könnte, wenn Afrika plötzlich nicht mehr ans Esssen denkt, sondern auch an Autos und Fernseher!

Das will man in den reichen Ländern einfach nicht!

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26.10.2011, 16:02 Uhr
 
Micro Burner

Du hast schon Recht, dass das System an sich pervers ist, aber die Überproduktion hier hilft den Menschen nur bedingt, denn damit werden sie zu Bittstellern und Almosenempfängern, die noch weniger in der Lage sind, für ihr eigenes Leben zu sorgen. Da ist ein Balanceakt zwischen Hilfe und dem Weg in die Abhängigkeit.

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26.10.2011, 20:36 Uhr
 
TKKG

@ Mirco: Alle drei Sekunden verhungert auf der Welt ein Mensch! Und du kommst mit "Selbständigkeit" -Da kommt mir die Galle hoch!

Die geschädigten Kinder sind ja unwichtig! Hauptsache sie Menschen behalten ihre Selbständigkeit! -Boah! Ich muss kotzen!


Ich möchte die mal 14 Tage auf ein unfruchtbares Stück Land setzten und dir dann sagen, dass du dich selber versorgen musst! Und dass ich dir von meinem Überschuss leider nichts abgeben darf, weil du sonst nicht lernst selbständig zu sein!

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26.10.2011, 21:15 Uhr
 
Musca

Mitte der 60er Jahre, damals war ich noch ein kleiner Junge, erfuhr ich erstmals über die Problematik in Afrika, damals war gerade Biafra in großer Not.Getan hat sich seitdem nicht viel. Das Problem liegt wohl weniger an der Überproduktion von Lebensmittel, vielmehr an der Überproduktion an Menschen. So ziemlich alle wesentlichen Probleme dieses Erdballes lassen sich an der Überbevölkerung festmachen. Solange man dies nicht in den Griff bekommt, wird man keine dauerhafte Lösung für eine friedliche Welt finden

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26.10.2011, 21:35 Uhr
 
TKKG

@Muska: Das stimmt so (noch) nicht! Mit unserem Überschuss könnten wir die Hungernden mit durchfüttern! Das wird auch in dem o.g. Film gesagt!

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26.10.2011, 21:54 Uhr
 
serafine

die durchgefütterten würden aber den co2 ausstoß erhöhen, die natur mit ihrem abwasser belasten, erdölleitungen anzapfen usw. also lassen wir der natur ihren lauf!

der account von micro burner ist dir anscheinend zu kurz, um ihn als untoten zu entlarven.

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26.10.2011, 22:02 Uhr
 
TKKG

Genau das habe ich ja schon weiter oben gesagt: Fossile Brennstoffe, Seltene Erden -all das können wir nicht teilen!

Und deshalb lassen wir die Konkurenz lieber verrecken!

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26.10.2011, 22:32 Uhr
 
Musca

@TKKG: Die vergangenen Jahrzehnte haben doch gezeigt, daß es nichts bringt, ganze Kontinente mit Almosen zu versorgen, die interne Infrastuktur wird dadurch nur mehr zerstört.Hilfe durch Selbsthilfe, sprich Aufbau einer gesunden Infrastruktur ist angesichts der Bevölkerungszunahme , der dadurch resultierenden Klimaveränderung = Ernteeinbußen, Verdörrung, Überschwemmung...u.s.w nicht möglich.Wir werden langfristig nicht ohne Bevölkerungsrückgang diesen wunderbaren Planeten genießen können

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27.10.2011, 00:27 Uhr
 
TKKG

Das ist doch Unsinn! Schnelle Soforthilfe schließt doch langfristige Unterstützung "Hilfe zur Selbsthilfe" nicht aus!

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27.10.2011, 13:37 Uhr
 
L.Seidel1976

Zum einen ist Nahrung nicht unbegrenzt haltbar. Viele wird einfach auf den Müll geworfen, weil es nicht zeitig verzehrt wurde. Zum anderen machen Lieferungen nach Afrika dort die Preise kaputt und verstärken das Problem nur. Außerdem gibt es im MOment auch noch politische Probleme mit der Regierung in den betroffenen Ländern.

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07.11.2011, 18:46 Uhr
 
Klaus Jäger

Die Diskussion ist gerade allgegenwärtig. Die Produkte werden zum Teil vernichtet um die Marktwirtschaft nicht zu gefährden und teils billig verkauft. Deutschland liefert tatsächlich Wasser nach Afrika. Das reicht aber nicht. Die Überproduktion ist verderblich. Die kommen nur vergammelt an.

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