HOME
Frage Nummer 4199 Helga Schwarz

Was sagt Ihr, kann man babybrei selber machen, oder ist es besser, ihn zu kaufen?

Ich bin zum ersten Mal Mutter und will alles richtig machen. Nun überlege ich, ob ich den Babybrei selber machen soll. Aber der Aufwand ist halt sehr groß. Was ist besser?
Antworten (8)
brokatjacke
Natürlich kannst Du Babybrei selber machen, was spricht dagegen? Ich würde allerdings kein verseuchtes Nitratgemüse aus dem ALDI verwenden, sondern schon in den Bioladen gehen. Wenn Du ein Gefriergerät besitzt, kannst Du unbesorgt Babybreie auf Vorrat kochen.

Das hat viele Vorteile:

- Du kannst die Zutaten ganz frisch direkt nach dem Einkauf verarbeiten.

- Du hast immer Babygerichte parat und mußt nicht jeden Mittag erneut
kochen.

- Du kannst Sonderangebote nutzen.

- Friere ganze Mahlzeiten in Gefrierbeuteln ein.
StechusKaktus
Meinen Glückwunsch für Dich für dieses Vorhaben. Milupa verdirbt den Geschmack und verfettet unsere Kinder. Ich musss kotzen, wenn ich an dieses Zeug denke.

Kaufe im Reformhaus den Dinkelbrei oder ähnliches und widerstehe der Versuchung, Zucker hinzu zu fügen. Nimm wenn es sein muss statt dessen Agavendicksaft.

Später dann koche Gemüse (Fenchel, Karotten, Kartoffeln usw., pürriere es und friere es in kleinen Portionen ein.

Und gewöhne Deine Kids an Wasser als Getränk. Wenn Du einmal mit Apfelsaft oder schlimmeren Getränken anfängst, wirst Du diese die nächsten 20 Jahre nicht mehr los.

Der Aufwand für einen selbstgemachten Brei ist gering und lohnt sich IMMER.
Adrian Mayer
Meine Schwester macht sich die Arbeit und hat sehr viel Freude daran, den Babybrei selber machen zu können. Sie probiert verschiedenste Rezepte und der Kleine entscheidet, was er mag und was nicht. Und so hat sie mittlerweile eine kleine Rezeptsammlung. Die Zubereitung wird dann mit der Zeit Routine – sagt sie.
noergel
Wie haben unsere Vorfahren Ihre Brut nur ohne fertigen Babybrei im Glas groß bekommen? Mag ja auf Reisen oder im Notfall ganz praktisch sind, aber sonst? Aber was will man von einer Gesellschaft verlangen, die stundenlang vor dem Fernseher hockt und spinnerten Köchen zuschaut, sich selbst aber überwiegend von Pizza, Döner, Hamburger & Co ernährt. Anscheinend sind heute die Menschen schon mit einem simplen Schweinebraten oder einem Eintopf völlig überfordert. Aber dafür gibt es ja fertige Erbsensuppe in der Wurstpelle, vorgekochte Nudeln, gekochte Lartoffeln im Glas, etc. Geht es eigentlich noch dümmer?

@StechusKaktus: Agavendicksaft würde ich gerade bei KINDERN NICHT einsetzen, da der hohe Fructose-Anteil negative Wirkungen haben. So kann er gegebenenfalls Fruktosemalabsorption auslösen und zum Metabolischen Syndrom führen, sowie zu Hypertriglyceridämie, zu verringerter Glucose-Verträglichkeit und verstärkter Harnsäure-Bildung.
classria31
Also ich würde mir die Arbeit nicht machen. In den Gläschen ist alles drin, was Babys brauchen und bei kontrolliertem ökologischem Anbau braucht man sich dann wirklich keine Sorgen zu machen. Spar dir die Zeit lieber und spiel was Schönes mit deinem Baby!
Jörg Schreiber
Wenn Du es wenigstens mal ausprobieren willst, findest du hier ein paar Ideen, wie man Babybrei selber machen kann, schnell und lecker: http://www.optikur.de/familie/baby/babynahrung/babybrei/
StechusKaktus
@nörgel: Einen Moment lang dachte ich schon, in dieser Community gibt es DOCH Experten. Leider habe ich mich getäuscht-alles nur aus Wikipedia abgeschrieben.
:-(
k_schnupsi
Ich hab recht zeitig damit angefangen, meinem Kind selber Brei zu kochen, da ich die Gläschen-Nahrung meist nicht so lecker und viel zu teuer auf Dauer fand. Gekocht hab ich alles, Angefangen klassisch mit Kartoffel-Möhren-Brei und (Bananen-)Grießbrei, wie Oma ihn machte...dann ging's schnell: was wir Großen auch essen, entsprechend weniger Gewürze genommen bzw. ganz weggelassen. Heißt, ich habe im Grunde einmal für alle gekocht. Kind ist groß und stark, Aufwand war's keiner und habe ganz schnell gelernt lecker zu kochen ohne Maggifixetcwürgzeug.