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Yasser

Was tat Gott, bevor er Himmel und Erde schuf?


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ANTWORTEN (10)
02.12.2011, 08:48 Uhr
 
Ysengrimus

Einen saufen, vermute ich.. vielleicht auch zwei.

Seit wann müssen Götter etwas tun? Reicht es nicht mehr, wenn sie in den Köpfen herumgeistern, als amüsante Moralapostel-Geister?

Da gibt es aber bessere Fragen, z.B.:

Wenn Gott die Sonne am 4. Tag schuf - woher wusste er, dass drei Tage vergangen waren?

Wenn Gott Eva aus der Rippe von Adam machte, haben sie beide logischerweise dieselbe DNA, ergo haben sie im weiteren Verlauf Inzest betrieben. Wieso ist es dann in der Kirche verpönt?

Wenn Gott die tiere schuf und diese im Paradies bleiben durften (logischerweise), wieso behauptet die Bibel dann gleichermassen, dass Tiere keine Seelen haben? Dann müssten die Verbannten sogar noch seelenloser sein.

Und so weiter und so fort.

Aber die Bücher der Lügen sind dennoch amüsant, egal in welcher Religion. ;-)

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02.12.2011, 09:12 Uhr
 
Der_Denis

Das Grundproblem liegt doch darin, dass viele vergessen, dass es kein Schöpfungsbericht ist, sondern eine Schöpfungsgeschichte. So lange du keinem Kreatonist begegnest, wird dir das auch so von theologischer Seite bestätigt. Es ist also die Vorstellung der Menschen der damaligen Zeit, wie die Welt entstanden ist. Dass man da heutzutage teilweise manches anders sieht ist Fakt. Und diese Geschichte soll nur aufzeigen, dass die Schöpfung kein Zufall war. Und daran ändert sich auch nichts, wenn manches heutzutage falsch oder widersprüchlich ist.

http://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/themenkapitel-at/schoepfung/

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02.12.2011, 09:19 Uhr
 
Ysengrimus

Und was, wenn die Schöpfung (aka Urknall) samt ihrem Verlauf durchaus ein Zufall war? ;-)

Genauso, wie Menschen sich imaginäre Freunde (Götter) einbilden, weil sie sich ohne diese zu schwach für Probleme oder Herausforderungen des Lebens fühlen oder gerne Verantwortung auf andere abschieben?

Ich verstehe nicht, was an der rein physikalischen Erklärung eines Urknalls samt Expansion und einer Entwicklung, die irgendwann auch mal den Menschen, den schlimmsten Parasiten unserer schönen Mutter Natur, hervorbrachte, so schlimm ist.

Wieviele Millionen Spermien kann ein Mann bei einem Orgasmus "abfeuern"? Wie hoch wäre die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet, die eine, die Dich gezeugt hat, die Eizelle erreicht und sich erfolgreich verankert? Wie hoch die Wahrscheinlichkeit, dass Du alle Hürden und Risiken im Leben überlebst?

Und dennoch bist Du hier und schreibst. Also ich sehe da keinerlei übernatürliches Geschwurbel sondern einzig und allein Glück und Zufall. ;-)

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02.12.2011, 09:24 Uhr
 
bh_roth

Ich zitiere: "Wenn Gott die Sonne am 4. Tag schuf - woher wusste er, dass drei Tage vergangen waren?" Zitat Ende.

Na, weil er da schon genau wusste, wie er die einzelnen Planeten gruppieren musste, damit seine Vorstellung vom Ablauf eines Jahres auch funktioniert. Da kann man schon sehen, wie genial dieser alte Mann war / ist.

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02.12.2011, 09:28 Uhr
 
Ysengrimus

@bh_roth:

Wäre er genial gewesen, hätte er sich vorher ins Koma gesoffen oder Planetenpinball gespielt und die physikalisch geringe, aber eingetretene Wahrscheinlichkeit auf Homo Sapiens schnellstmöglichst vertilgt. :-)

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02.12.2011, 09:40 Uhr
 
Der_Denis

Ich versteh einfach nicht, warum Wissenschaft, Zufall und Religion ein Widerspruch sein sollen.

Wo ist der Widerspruch, wenn das erste Lebewesen erschaffen wurde, und sich das Leben dann nach der Theorie Darwins weiter entwickelte.

Oder daran sich vorzustellen dass Gott einen Queue genommen hat, und die ersten Atome angestubst hat. Rest:Zufall.

Da gibt es keinen Widerspruch.

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02.12.2011, 09:59 Uhr
 
Ysengrimus

Religionen glauben. Das ist OK. Kinder glauben auch an Osterhasen.

Viele missbrauchen den Glauben aber, um ihre Schäfchen zu steuern, zu manipulieren, Reichtum anzuhäufen und da kommt nichts, aber auch garnichts Gutes bei raus.

Wissenschaft hingegen nimmt den aktuellsten Stand und die aktuellsten verifizierbaren(!) Regeln und/oder mathematisch, teilweise beobachtbaren Erscheinungen und fügt sie so zusammen, dass eine Lösung dabei herauskommt, die verifizierbar der Wahrheit entspricht (oder dem annäherbarsten Punkt).

Kein Wissenschaftler sagt bei einem aktuell unerklärbaren Phänomen: "Ohh, da ist Gott, der schwurbelt hin und her und macht das weil er lustig ist." - nein, sie überprüfen es und versuchen, wenigstens annähernde (mit der aktuellen Technik) Erklärungen zu finden und geben zu, wenn sie sich irrten. Das ist ehrlicher, zuverlässiger, greifbar. Und "Gott" spielt nun einmal keine Rolle dort.

So, und nun gehe ich 3 Tage lang Bier saufen!

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02.12.2011, 10:08 Uhr
 
Sixpence

@Yasser: Am besten fragst du ihn das, wenn du vor ihm stehst. Falls es dich dann noch interessiert ;-))

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02.12.2011, 10:16 Uhr
 
Yasser

Sixpence , ich bin nur ein Antwortfetischist..

Ich lese das alles mit Vergnügen.

Danke

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02.12.2011, 10:33 Uhr
 
rrankewicz

@Denis: Was du sagst, ist ja überhaupt nicht das, was die Kirche, den Papst, die Gläubigen, die Theologen an Religion interessiert; für die zählt Moral, Ritus, Transzendenz, Sünde, Hierarchie, Zugehörigkeit, Geschichten. Mit anderen Worten: Auf deine Gedanke könnte man nie und nimmer eine Religion gründen...

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