



Die römische Flotte war höchstens mäßig erfolgreich! Rom war nie eine Seefahrernation! Strategie und Taktik in Seegefechten war alles andere als ausgereift!
Das ging so weit, dass Römer versuchten Taktiken des Landkrieges auf Schiffe zu übertragen! Z.B. durch Enterbrücken (Corvus) und Marinesoldaten!
Da der Corvus aber die Stabilität der Schiffe beeinträchtige und viele zum Kentern brachte wurde er wieder abgeschafft!
Bezeichnend für die Römische Flotte ist Seeschlacht im ersten punischen Krieg: Die Römer gewannen die Schlacht durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit und Glück* und verloren dann fast die gesamte Flotte in einem Sturm!
* durch eine Flaute waren sie mit ihren Ruderschiffen klar im Vorteil




Die Schiffe waren oft lang, schmal und deshalb auch schnell. Für die Fortbewegung wurden neben Segeln auch Ruderer eingesetzt. Deshalb konnte sich das Schiff auch unbhängig vom Wind fortbewegen oder noch zusätzlichen Schub erzeugen. Die Römer übertrugen später ihre Infanterie-Taktik auf die Flotte und überzeugten hier mit Masse und durch Entern gegnerischer Schiffe.




Die Flotte war stets ein Teil des römischen Heeres und damit an allen Kriegshandlungen beteiligt. Auf eine erste Bewährungsprobe wurde sie in den punischen Kriegen gestellt. Nach der Niederlage der Römer wurde sie stets ausgebaut und modernisiert, war aber nie so bedeutend wie die römischen Landstreitkräfte. Die durchschlagenden Erfolge fehlten ihr.




Die Römer hatten auf ihren Schiffen eine neue Möglichkeit geschaffen und damit ihre Kampfstrategie verbesswert. Gemeint ist damit die Enterbrücke. Diese Enterbrücke hatte Haken, die sich an dem gegnerischen Schiff festgekrallt haben. Damit konnten die Römer in einem Nahkampf das feindliche Schiff stürmen und wurde somit erfolgreicher in Kämpfen auf der See.