Kiaralalla

Welche Stärken hat die Piraten Partei zur Zeit im Gegensatz zur FDP?


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ANTWORTEN (7)
24.12.2011, 20:28 Uhr
 
Yasser

Die Piraten bauen Luftschlösser, während die FDP ihre abreißen

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24.12.2011, 21:04 Uhr
 
Kastor

Die FDP macht Gesetze für Hoteliers und die PIRATEN für Raubkopierer ☺

Mal im Ernst: Die PIRATEN sind viel basisdemokratischer veranlagt.

Während man konventionelle Parteien nur einmal wählt und dann Jahrelang hilflos mitansehen muss, wie sie das geschenkte Vertrauen missbrauchen, haben die PIRATEN ein System (Liquid Democracy) entwickelt was den Wählern erlaubt mehr direkten Einfluss auf die Entscheidungen der Partei zu nehmen.

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25.12.2011, 08:56 Uhr
 
Markie

Die Piraten Partei rückt immer mehr in den Vordergrund. Diese Partei ist entstanden durch die Themen Vorratsdatenspeicherung und Arbeitnehmerschutz beim Anlegen von Datenbanken, die man immer mit der FDP identifiziert hat, nur glaubt man ihnen nicht mehr, die Piraten Partei tut aktiv was dagegen.

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03.01.2012, 00:05 Uhr
 
Holger Weber

Die Piratenpartei ist eine noch sehr junge Partei und versucht, Demokratie in ihrer Reinform zu praktizieren. Flache Hierarchien bestimmen diese Partei. Ob und inwiefern Stärken im Gegensatz zur FDP vorliegen, liegt im Auge des Betrachters bzw. des Wählers, denn sowohl Piratenpartei als auch FDP weisen vom Grundsatz her ganz verschiedene Gesinnungen auf.

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03.01.2012, 08:57 Uhr
 
Gerdd

Also, ich kann mir nicht vorstellen, daß irgendwer die beiden Parteien verwechseln könnte. Schauen wir lieber mal, wo eine Ähnlichkeit liegen kann. Traditionell war die FDP eine liberale Partei, die die Freiheitsrechte der Bürger stärken wollte. Die allermeisten Vertreter dieser Richtung sind längst im Ruhestand. Wohl die letzte noch aktive "Echt-Liberale" ist Sabine Leutheuser-Schnarrenberger, und die ist - Pardon, Frau Ministerin - auch schon über 60. Die Jüngeren - und auch viele Ältere, wie Brüderle und seinerzeit der "Marktgraf" Lambsdorff - verstehen sich als "Wirtschaftsliberale", die den im Wort "Liberal" verankerten Freiheitsgedanken eher dahin interpretieren, daß große Firmen die Freiheit haben sollen, ihre Wirtschaftsmacht ungehindert auszuüben - also, daß die Regierungen sich aus dem Kräftespiel zwischen Wirtschaft und restlicher Welt heraushalten sollen. Also nix mit "Sozialer Marktwirtschaft."

Teil 2 folgt ...

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03.01.2012, 08:58 Uhr
 
Gerdd

Weiter im Text ...

Nach dem, was man bisher von den Piraten weiß, stoßen die in die Lücke, die die FDP da gelassen hat. Auch andere Parteien thematisieren schon mal die bürgerlichen Rechte und Freiheiten, noch am ehesten wohl die Grünen. Allgemein findet man eine Tendenz, daß auf der Links-Rechts-Skala die eine Seite ihre Freiheiten dadurch zu festigen sucht, daß sie versuchen, die Gegenseite zu gängeln. Aber das ist eine lange Diskussion (>>1000 Zeichen ...)

@Holger Weber: Flache Strukturen erklären sich manchmal auch aus dem Mangel an Mitgliedern. So gesehen könnte die FDP auch bald so etwas haben ...

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12.01.2012, 19:09 Uhr
 
JosDelphine85

Die Piratenpartei hat den großen Vorteil, dass man ihr noch den tatsächlichen Idealismus in vielen programmatischen Bereichen unterstellt, welchen man der FDP (schon seit fast 25 Jahren) nicht mehr zutraut. Zudem war die Piratenpartei noch nie in einer Regierungsverantwortung, bei der man Kompromisse eingehen muss und ggfs. sein Kernklientel verprellt.

Die Wähler der "Piraten" sind vor allem jung, weit überdurchschnittlich hoch gebildet, wertliberal (Bürgerrechte, Privatsphäre, Datenschutz) und technikaffin - eigentlich ein absolutes (ehemaliges) Kernklientel der FDP. Durch die Regierungsverantwortung in vielen Ländern hat die FDP ein Glaubwürdigkeitsproblem. Sobald die Piraten einmal in der Regierungsverantwortung sind, Kompromisse eingehen müssen und ihr Wahlprogramm umfassend und tauglich für die breite Gesellschaft machen müssen, könnte ein ähnlicher Prozess wie bei der FDP einsetzen.

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