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Fred_Fire2...

Welche Vorzüge genießt man als Privatpatient? Lohnt sich dafür eine private Krankenversicherung?


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ANTWORTEN (7)
22.05.2011, 08:59 Uhr
 
Schlawiner...

Um dich privat zu versichern musst du erstmal genug verdienen. Und ob sich das lohnt? Vorhandenbe Wehwehchen musst du eh angeben und die können in saftigen Zuschlägen enden. Oder du wirst gänzlich abgewiesen und musst in der gesetzlichen KK pflichtversichert bleiben. Heiratest du und hast du Kinder musst du alle Familienmitglieder separat versichern wenn du Privatpatient bist. Wenn du mal scher krank wirst, ist es angenehm wenn man alleine auf dem Zimmer ist und einen der Chefarzt betreut. Ob sich das letztlich lohnt, weiss niemand.

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22.05.2011, 11:55 Uhr
 
Ha_8rtmann

Weil Ärzte für Privatpatienten höhere Honorare abrechnen können, werden die Privatpatienten terminlich und fachlich generell bevorzugt behandelt. Da es im Gegensatz zu den gesetzlich Versicherten bei Privatpatienten zudem keine Budgetbegrenzung seitens der Krankenkassen gibt, können die Ärzte Letzteren auch ohne Limit die Tabletten verschreiben, die sie für richtig erachten.

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24.05.2011, 11:27 Uhr
 
Harald Har...

Meist kommt der privat Versicherte schneller beim Arzt dran. Bestimmte Leistungen werden von den Kassen übernommen, die bei der gesetzlichen Versicherung nicht enthalten sind. Insgesamt sind die Leistungen abhängig von dem Versicherungsumfang. Du legst z. B. fest, ob Du eine Chefarztbetreuung oder ein Einzelzimmer im KH bekommst. Ob es sich lohnt, mußt Du selbst entscheiden.

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24.05.2011, 11:51 Uhr
 
schillafrida

Die "Vorzüge" bringen auch Nachteile mit sich : gleiche Leistung wird teurer, Familie ist nicht automatisch beitragsfrei mitversichert, jede Rechnung muss zunächst aus eigener Tasche vorgestreckt werden, Portokosten werden von der PKV nicht erstattet - hab' ich noch etwas vergessen ? Möglich . . .

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24.05.2011, 12:50 Uhr
 
Zefix

Terminliche Vorzüge mag es noch geben, fachliche würde ich ausschließen. Der Privatversicherte zahlt erst einmal selbst und reicht die Rechnung bei seiner Kasse ein. Das ist mal der offensichtliche Unterschied. Die Voraussetzungen, die es braucht, um sich privat zu versichern, kann man ja überall nachlesen; so viel Arbeit darf man sich dann selbst mal machen.

Die Frage, ob es sich lohnt, kann man nicht pauschal beantworten. Vereinfacht gesagt: Als junger Mensch zahlt man weniger als in der GKV und bekommt mehr Leistung. Im Alter, wenn man weniger Einkommen hat, steigen die Beiträge oft stark an. Einfach wieder aussteigen, wenn es sich nicht rechnet, geht natürlich nicht! Die PKV besteht aus privaten Unternehmen, die Gewinn machen wollen. Wenn die Ausgaben steigen, werden die Beiträge also erhöht. Als Kunde hat man keinen Einfluss darauf und muss die Steigerungen mitmachen. Ein Wechsel ist immer ein Verlustgeschäft, wenn auch prinzipiell möglich.

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24.05.2011, 12:51 Uhr
 
Zefix

Noch ein kurzes Resumee:

Wie bei jeder Versicherung kann man keine absoluten Zahlen angeben und ausrechnen, was sich 'lohnt'. Es hängt natürlich auch von der eigenen Gesundheit ab, jetzt wie im Alter und auch, wie und unter welchen Umständen man alt wird. Und das wissen wir zum Glück ja nicht!

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25.05.2011, 13:43 Uhr
 
Constantin...

Privatpatienten haben schon einige Vorteile im Vergleich zu Kassenpatienten. Im Krankenhaus gibt es Behandlung durch den Chefarzt, in den Arztpraxen bekommt man zeitnahe Termine und auch Heilpraktikerkosten und alternative Behandlungsmethoden werden erstattet.

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