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Frage Nummer 24285 Henrick Braun

Welches ist das beste Betriebssystem von Linux? Mit Begründung bitte. Habe keine Lust mehr auf Windows.

Antworten (15)
shred
Für den Umstieg bieten sich Fedora und Ubuntu an. Fedora ist etwas aktueller und stabiler, Ubuntu dagegen etwas leichter in der Handhabung, aber die Unterschiede sind minimal. Beide Distributionen sind kürzlich auf neue Desktops umgestiegen (Fedora auf Gnome 3, Ubuntu auf Unity), welche nicht jedermanns Sache sind. Ich würde dir deshalb für den Anfang empfehlen, die jeweiligen KDE-Varianten auszuprobieren.

"Keine Lust mehr auf Windows" ist übrigens kein guter Grund für einen Umstieg. Auch Linux kocht nur mit Wasser. Bevor du dein Windows löscht, solltest du erst einmal mit einer Live-CD eine unverbindliche "Probefahrt" machen.
screne
"Das Beste" ist recht relativ. Für den Normalnutzer halte ich Ubuntu für das beste System, das sicher auch am besten mit aktueller Hardware zurechtkommt und einfach zu aktualisieren ist. Die Begründung? Es ist aktueller und (IMHO!) einfacher zu benutzen als andere Distributionen.

Und wenn man mal keine OpenSource-Software nutzen möchte, wird meistens auch ein Downloadpaket für Ubuntu angeboten.
crix
Linux ist kein Hersteller, es gibt deshalb auch kein Betriebssystem (BS) von Linux. Es gibt auf Linux basierende Betriebssysteme wie die bereits vorgeschlagenen Distributionen Ubuntu, Fedora etc.
Ein objektiv bestes BS gibt es ebenfalls nicht. Es kann grundsätzlich nur das für Dich und Deine Zwecke "beste" BS geben.
Welches das ist, kannst nur Du entscheiden, die Wissenscommunity kann Dir helfen das für Dich beste OS zu finden, wenn Du mal erklärst was Deine Ansprüche an ein BS sind.
Vielleicht ist auch MacOSX eine Alternative für Dich. Das basiert auf UNIX und erfreut sich aktuell zunehmender Beliebtheit. Es läuft allerdings von Haus aus nur auf Hardware von Apple.
mantrid
Ein Windows-Umsteiger wird am ehesten mit Ubuntu bzw. einem seiner vielen Ableger (Xubuntu, Kubuntu, Mint usw.) zurechtkommen, weil es sehr benutzerfreundlich ist. Leute, die versierter im Programmieren sind, werden sicher andere Distributionen vorziehen. Ich empfehle, zunächst einige Live-Versionen auszutesten. Dabei bleibt das bisherige Betriebssystem unangetastet.
noergel
Ihnen sollte klar sein, dass Sie beim Umstieg auf Linux nahezu alle Anwenderprogramme, die Sie schon besitzen, vergessen können! Zwar gibt es für für einige Anwendungen durchaus ebenbürtige und tw. sogar bessere Linux-Varianten, aber ob das für Sie in Frage kommt, sollten Sie sich VORHER ÜBERLEGEN. Sollten Sie auch noch Spiele-Fan sein, dann wirds ganz düster. (Man kann zwar mit Emulatoren einiges machen, befriedigend ist das aber nur selten!) Für Standard-Aufgaben gibts jedoch prima Alternativen, wie z. B. LibreOffice als komplettes Office-Paket oder etwa GIMP als Photoshop-Ersatz. (K)Ubuntu und Konsorten hecheln immer Windows hinterher, warum also zu Linux wechseln?
WolfGANG80
Man kann keines als das "Beste" bezeichnen. Verschiedene Betriebssysteme sind auf verschiedene Aufgaben- und Problembewältigungen ausgelegt. "Ubuntu" gilt allerdings als die für Anfänger programmierte Basis. Ich würde dir daher zu diesem raten; damit steigst Du gut ein. Wechseln kannst Du später immer noch.
Walnussvernichter
Ich habe mit dem Betriebssystem Red Hat die besten Erfahrungen gemacht. Dieses Betriebssystem gibt es schon viele Jahre. Es wurde also immer weiterentwickelt und verbessert. Dafür liegen viele Erfahrungen, Newsgroups und Kompetenzen vor. Und es ist einfach zu installieren.
UlliVonPulli
@noergel

Das kommt sehr auf die Anwendungsprogramme an. Wenn er für die Bildverarbeitung GIMP nimmt, fürs Office Libre Office, als Editor Emacs, zum Entwickeln Eclipse und Java, zum Bearbeiten von Musik Audacity dann kann er alles das unter Linux auch verwenden.

Es gibt viele Gründe umzusteigen: Keine Aktivierung mehr, keine Spionage durch Microsoft, der Sourcecode ist änderbar, falls man eine Funktion selber implementieren will (habe ich schon gemacht übrigens), man kann sich die neuste Version immer selber runterladen und spart dadurch Geld, keine Angst mehr vor Viren und Trojanern, alte Geräte mit Treibern im Kernel werden häufig deutlich länger als bei Windows unterstützt. Auch ist kein Doppel-/Dreifachkauf nötig, falls man das Betriebssystem auf PC, Notebook und VM installieren will. Ich persönlich nehme übrigens Debian aber für Einsteiger würde ich eher Ubuntu oder Mint empfehlen.
Tommitom
Da alles wesentliche schon gesagt wurde noch ein Tip. Ich würde Windows nicht von der Platte löschen. Sondern beide Betriebssysteme auf der Festplatte installieren. Bei der heutigen Größe der Festplatten ist das kein Problem. Über den Bootmanager von Linux kannst Du dann auswählen welches System gestartet werden soll. Außerdem ist es wichtig sich vorab Gedanken über die Partionierung der Platte Gedanken zu machen.
Sandygirl
Als absoluter Windowsfreak hatte ich mich schwer getan mit Linux. Aber den kompletten Wechsel auf Ubuntu bereue ich sicher nicht. Es ist super und extrem einfach zu bedienen. Und es ist alles dabei, was Du brauchst. Sogar Ballerspiele. Kostenlos.
Wilfried Mayer
Ich bin ehrlich gesagt mit Windows zufrieden. Mir hat jedoch ein Bekannter gesagt, dass er wiederum Linux für besser hält und hat mir das Linux Betriebssystem "Ubuntu" ans Herz gelegt. Dazu könntest du dich auch auf www.chip.de oder www.softronic.de informieren.
DasHoernchen
Es gibt kein bestes Betriebssystem von Linux, da Linux nur ein Betriebssystemkern ("Kernel") ist und kein Unternehmen.
Wenn Sie keine Lust mehr auf Windows haben, sollten Sie Ihren Computer besser verkaufen. Linux als Desktop-Ersatz lohnt sich nicht, denn Sie sind bereits mit Windows vertraut und werden Ihre liebe Not haben, sich auf andere Vorgehensweisen einzustellen. Vergleichen Sie das gerne mit dem Autofahren auf der linken Spur: Es geht zwar alles, aber fühlt sich unbequem und ungewohnt an. Denn Linux ist anders als Windows. Dafür hat man aber viel mehr Stellschrauben.
Gründe gegen Linux wie keine Verfügbarkeit von Spielen gehören übrigens dem letzten Jahrtausend an. Glauben Sie solchen Mist nicht.
Nugget32
Wenn wir etwas Streng alles Betrachten ist Linux eigentlich nur der Kernel .Das alles drum herum ist rein Distributions spezifisch . Da Linux an sich sehr flexibel Konfigurierbar ist .Kann man auch so sein eigenes Linux selbst zusammenstellen und das Benutzen. Setzt natürlich gewisse Kenntnisse vorraus.
dreibackmeister
Habe selbst Ubuntu auf dem Notebook, war mein erstes Linux nach Windows. Komme damit super klar. Habe leider keinen großen Vergleich zu anderen, aber ich würde es wieder nehmen.
GuentherE
Das ist das absolut empfehlenwerte, kostenfreie und virensichere Linux Mint. Die Installation und Bedienung ist kinderleicht. Die Ausstattung mit freien Programmen ist unerreicht.
Laut http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major ist Mint das verbreitetste freie Betriebssystem.