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Schmitzkatte2

Welches radioaktive Material das in Kernkraftwerken verwendet wird, hat eigentlich die höchste Halbwertzeit?


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ANTWORTEN (6)
27.11.2011, 23:49 Uhr
 
antwortomat

U238, evtl. TH232, wird aber normalerweise nicht dort verwendet.

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28.11.2011, 01:27 Uhr
 
lngenius

Plutonium! Das wird aber nur in MOX-Brennstäben verwendet. Und nur wenige Kraftwerke dürfen MOX-Brennelemente verwenden.

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28.11.2011, 07:03 Uhr
 
antwortomat

@Ingenius: Keine Ahnung, welches PU-Isotop Du meinst.

239Pu 24.110 Jahre

238U 4.468.000.000 Jahre

232Th 14.050.000.000 Jahre

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28.11.2011, 21:08 Uhr
 
JodelJo32

Das dürfte wohl das iod 129 isotop sein, das 15,7 Millionen Jahre braucht, bis die Hälfte davon zerfallen ist. Es ist aber nur zu 0,7 % im Abfall vorhanden. Danach kommen dann die Stoffe wie Uran, Plutonium und Cäsium die fünf bis sechstellige halbwertzeiten haben. jod 131 ist schon sehr schnell zerfallen.

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29.11.2011, 11:22 Uhr
 
Lucaschinsky

Die Isotope benötigen im Schnitt einige Monate bis viele tausend Jahre, bis sie zerfallen sind. Von denen, die gefährlich sind, kenne ich das radioaktive Gas Krypton-85 mit einer Halbwertszeit von 10,75 Jahren. Oder das für die menschliche Gesundheit besonders schädliche Iod-Isotop 129 mit einer Halbwertszeit von 15,7 Millionen Jahren.

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07.12.2011, 23:09 Uhr
 
MikelCTX

In der Natur ist Uran mit dem Istotop 238U das mit Abstand am häufigsten vorkommende radioaktive Material. Es ist erst nach 8 Milliarden Jahre verfallen. Plutionium verfällt wesentlich schneller, strahlt aber auch wesentlich aggressiver und ist dadurch gefährlicher.

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