pustekuche...

wenn schulung 600 km weit weg , darf ich am letzen tag nicht heim fahren?

meine firma bucht mir ein hotelzimmer , da ich angeblich nach dem letzen schulungstag nicht heim fahren darf. der weg ist 600 km und ich soll noch eine nacht da schlafen und erst am nächsten tag fahren. der heimweg zählt doch gar nicht zur arbeitszeit , was für ein gesetz brech ich wenn ich dennoch fahre?


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ANTWORTEN (17)
03.06.2013, 13:09 Uhr
 
Amos

130 oder 600 km? Das solltest Du schon wissen. Bei 130 würde ich nach Hause fahren, bei 600 die Übernachtung vorziehen.

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03.06.2013, 15:00 Uhr
 
pustekuche...

es gibt 2 schulungen..deswegen auch 2 fragen !!!

diese bezog sich auf süddeutschland...und auf den letzen schulungstag.....der so ca 6 std. dauert und man ab 16 uhr dann da rumhockt und nicht heimfahrn darf , sondern noch eine nacht bleiben soll , wegen der überschreitung der arbeitszeit wohl. was passiert wenn ich dann doch die 5 std heim fahre ?

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03.06.2013, 15:07 Uhr
 
Amos

Ich würde den Abend im Hotel genießen, an der Bar oder im Spa. Drängt es nach Hause?

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03.06.2013, 15:14 Uhr
 
pustekuche...

jaaa , lach wenn man 4 tage weg , definitiv jaaaa.

aber ob ich das nu darf...weiß niemand ? und die hotels sind nie so prickelnd das man da länger bleiben will !! ggg

was ich schon in erfahrung gebracht habe...schulung ist arbeitszeit ..und heimfahrt mit auto dann ja auch ?? was würde also passieren wenn ich dann über die 10 std hinweg käme...mit 1 bis 2 std...??

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03.06.2013, 15:23 Uhr
 
Skorti

Ein eindeutiges jein, du darfst wahrscheinlich nicht heimfahren. Gehen wir davon aus, dass die Schulung am Freitag um 9 Uhr beginnt und wie du sagtest um 16 Uhr endet. Abzüglich Pausen ergibt dies 6 Stunden Arbeitszeit.

Da bei einer Dienstreise die Fahrtzeit zur Arbeitszeit gehört, im Gegensatz zur Fahrt zur Arbeit an einer regelmässigen Arbeitsstelle, ergibt sich mit 6 Stunden Fahrzeit eine Arbeitszeit von 12 Stunden, was die gesetzlich zulässige Zeit überschreitet.

Natürlich kannst Du einfach fahren, du verlierst allerdings jeden Schutz durch die Berufsgenossenschaft. Da du gegen die Anweisung deines Arbeitgebers verstösst, ist auch der nicht haftbar.

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03.06.2013, 15:30 Uhr
 
pustekuche...

das wäre dann schlimm , wenn ich nen unfall hätte oder ??? weil sonst kommt da keiner hinter !?

Wie wäre der versicherungsschutz denn , wenn ich von da aus..100 km weiter zu verwandten fahren und dort die nacht bleibe ? und von dort am nächsten tag die heimreise antrete....entfällt das dann auch???

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03.06.2013, 15:36 Uhr
 
Amos

Deine Arbeitszeit endet mit dem Ende der Fortbildung. Was danach passiert, ist Dir überlassen. Dann hätte ich nie nach der Arbeit nach Hause fahren dürfen.

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03.06.2013, 15:39 Uhr
 
pustekuche...

aber die fahrtzeit wird bezahlt...liegt der fall dann nicht anders ???

das ist grade das was mich verunsichert......ich wäre ja auch der meinung..danach dann ab nach hause....hmm

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03.06.2013, 15:44 Uhr
 
miele

Eher keines, sollte es aber, z.B wg. wegen Übermüdung zu einem Unfall kommen, dann könnte es sein, daß der Arbeitgeber mit in der Verantwortung steht. Aus meiner Sicht handelt der Arbeitgeber sehr umsichtig, wenn er im Anschluß an die Schulung noch ein Hotelzimmer bucht und bezahlt, damit der Arbeitnehmer am nächsten Morgen ausgeruht nach Hause fahren kann.

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03.06.2013, 17:28 Uhr
 
elfigy

Ich schliesse mich Skorti und miele an. Da die Fahrtzeit bezahlt wird, ist es Arbeitszeit. An das Arbeitsschutzgesetz hat sich jeder zu halten. Und das schreibt eine Höchstarbeitszeit von 10 Stunden vor. Die Fahrt könnte auch von der Versicherung im Ernstfall als fahrlässig oder sogar grob fahrlässig gewertet werden. Das würde ich nicht riskieren und auch nicht die Mißstimmung mit dem AG. So schrecklich ist eine zusätzliche Hotelübernachtung auch wieder nicht. Was die Fahrt der 100 km zu Verwandten angeht, würde ich darüber mit dem AG verhandeln. Aber nicht schwindeln !

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03.06.2013, 18:03 Uhr
 
Amos

Ich mußte früher 36 Stunden am Stück arbeiten und dabei noch Menschenleben retten. Da lache ich nur. 10 Stunden!

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03.06.2013, 18:11 Uhr
 
elfigy

Amos, das kommt auch auf den Arbeitsvertrag an. Du kannst den Bereitschaftsdienst (der ja auch geregelt ist, was aber nicht heißt, daß der doc zwischendurch zur Ruhe kommt) nicht mit den normalen tariflichen Arbeitsverhältnissen vergleichen. Ich bin früher auch oft über 1000 km am Tag gefahren und hatte zwischendurch stundenlange, harte Verhandlungen. Das war aber innerhalb eines eines AT Vertrags. Aber diese Vergleiche helfen der Frau pustekuchen nicht weiter.

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04.06.2013, 10:28 Uhr
 
pustekuche...

okay danke für die vielen antworten !!

nun hab ich neulich gelesen , das man sich auch selber ein hotelzimmer suchen darf....die firma nur ihren anteil zahlt...rest muss ich selber drauf zahlen....

wenn ich nun wieder ganzn in den süden muss , hatte ich vor meinen mann mitzunehmen , um nach der schulung noch das weekend mit dran zu hängen...kennt sich da jemand aus....ob man das darf...???

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04.06.2013, 10:33 Uhr
 
elfigy

Das darfst du auf jeden Fall.

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04.06.2013, 10:48 Uhr
 
Meyerhuber

Da wäre ich aber mal vorsichtig, elfi, mit dem 'das darfst Du immer'. Auch hier wäre ein Blick in den Arbeitsvertrag und die Reiseordnung des Arbeitgebers ratsam. Bei allen deutschen Firmen, bei denen ich arbeitete, war es strikt untersagt, Dienstreisen mit Privatreisen zu verbinden. Sonst würde ja jeder, der eine Dienstreise nach Asien, USA, Südafrika, etc. macht sagen, ach Chef, ich komm erst 2 Wochen nach Ablauf der Geschäftsreise heim, wenn ich schonmal da bin, hänge ich gleich noch Urlaub dran. Da machen viele nicht mit.

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04.06.2013, 10:52 Uhr
 
elfigy

@ Meyerhuber, wenn sie dafür Urlaub bräuchte, hast du recht. Aber was sie am Wochenende macht, ist ihre Sache. Ich setzte dabei natürlich voraus, daß sie alle Kosten für ihren Mann selbst trägt. Es kann ihr niemand verbieten, daß ihr Mann in der Nähe übernachtet und sie nach Arbeitsende dann dort ihr WE mit ihrem Mann verbringt.

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05.06.2013, 14:35 Uhr
 
MartinDaDe...

Sei doch froh, dass du einen Arbeitgeber hast der die Formalien einhält. Ich denke er geht dann auch ein rechtliches Risiko ein wenn er dich fahren lässt, falls du auf dem Weg in einen Unfall verwickelt wirst.

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