



Es ist vielfach bestätigt, dass Menschen ein Erlebnis wie das Licht haben können, von dem sie angezogen werden oder ähnliches. Nicht jeder, der für kurze Zeit klinisch tot war, berichtet allerdings so etwas. Viele können sich auch einfach an nichts erinnern. Es gibt die Theorie, dass das Gehirn solche speziellen Erlebnisse als eine Art Reflex in besonders kritischen Situationen produziert und als einen Schutz. So wie es bei Kleinkindern den Tauchreflex gibt. Die Forschung auf diesem Gebiet ist allerdings schwierig.




Nein. Was passiert hängt von der Ursache für den Nahtod ab. Blutverlust, Sauerstoffmangel, Vergiftung, Schock alles hat unterschiedliche Wirkung.




Nee, hatte ich nicht, aber beinahe, nach 1 1/2 Flaschen Schnaps. Aber man hat mir erklährt, dass ich nur stockbesoffen war.
Jetzt im Ernst: Der Körper, und zwar eine Drüse im Gehirnanhang, produziert körpereigene Substanzen, die Endorphine, die wie Opioide, also Rauschgift wirken. Damit soll der Mensch z.B. auch unter größten Schmerzen noch etwas handlungsfähig bleiben. Wird nun der menschliche Körper z.B. durch einen Unfall, durch drohende Erstickung oder ähnliche Ereignisse unter sehr hohen Stress gesetzt, schüttet der Körper diese Endorphine in sehr hohen Konzentrationen aus. Das Nahtoderlebnis bei Menschen, die diesem körperlichen Stress entkommen sind, berichten von ihrem Empfindungen in dieser verstärkten Endorphinausschüttungsphase.
Man kann es auch vulgärer ausdrücken: Wenn der Körper merkt, er muss den Löffel abgeben, dann macht er sich selber high.




Jeder hat ein Nahtoderlebnis. Man nennt es: "Leben"! So nah an den Tod kommt man sonst garantiert nicht...