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zelliberlin

Werbung für FSK 18- games vor FSK 12 -Filmen im Kino

Wieso ist es möglich, vor einem FSK 12 -Film im Kino Werbung für FSK 18 -egoshooter- Ballerspiele wie bettelfiehld 3 zu schalten?

Da macht man die kids heiß ....

Und warum muß am Ende des Werbefilms keine rote Wabe auf der Verpackung abgebildet sein?

Wer hat sich da möglicherweise strafbar gemacht?

Der Kinobetreiber? Die staatlichen Jugendschutzbeauftragten?


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ANTWORTEN (4)
09.11.2011, 16:51 Uhr
 
Der_Denis

Auch für USK 18 Spiele darf Werbung gemacht werden. Die Werbung ist nur dann verboten, wenn eine Indizierung vorliegt.

Und die Werbung war ja sicher nicht so gestaltet, dass Szenen gezeigt wurden, die nur für 18 jährige geeignet waren. Daher spricht auch nichts gegen eine solche Werbung.

Und die rote Wabe ist schon auf der Verpackung darauf, das reicht. Die ist so groß, wer die übersieht ist (farben-)blind.

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09.11.2011, 20:16 Uhr
 
zelliberlin

Tatsächlich ballern die soldatisch verkleideten virtuellen Wesen nicht auf sichtbare Menschen und es fließt auch kein sichtbares Blut; aber allein die Schüsse auf arabische Schriftzeichen an einem Gebäude sind nicht gerade im Sinne der Völkerverständigung.

Und am Ende des Werbefilms wird das FSK -Logo EBEN NICHT auf der eingeblendeten Verpackung gezeigt, sodaß bei den Jugendlichen, die diese Werbung im Kino sehen, eben nicht der "Achso, das darf ich erst haben, wenn ich wehrtauglich bin"- Effekt, sondern der "unbedingthabenwollen"- Reflex eintritt, den ich hier im Sinne des Jugendschutzes höchst bedenklich finde.

Wieso verhindert der deutsche Jugendschutz in Zeiten nach Winnenden und Utoya solche Werbung im Zugriffsbereich von Heranwachsenden (Kinobesucher zwischen 12 und 18) nicht ?

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09.11.2011, 22:57 Uhr
 
serafine

warum verhindert der gesetzgeber sowas nicht? weil die amokläufe ein temporäres ereignis sind und wenn sich hinterher wieder alle beruhigt haben, beginnt wieder der alte trott. die spielelobby ist mächtig. sie gehört zur wirtschaft. die wirtschaft wird von der bundesregierung gefördert und unterstützt. die wirtschaft hat in Dtl. das sagen. und die werbung läuft im kino, damit die eintrittspreise erschwinglich bleiben.

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09.11.2011, 23:00 Uhr
 
serafine

wenn du was ändern willst, dann musst du die behörden informieren. traust dich nicht, wa? oder schreib eine petition an den dt bundestag. damit will ich nicht sagen, dass sie erfolg haben wird, sondern damit kann man die politiker auf ein problem aufmerksam machen und evtl zum nachdenken anregen. ich habe mal in einer petition das verbot von Bisphenol A in baby-artikeln gefordert. sie wurde mit hanebüchenen begründungen abgeschmettert aber ca 2 jahre später wurde Bisphenol A verboten. zumindest in baby-artikeln.

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