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MartinneSync

Wie beginnt man einen Brief wenn man weiß, dass beim Empfänger nur Männer arbeiten? Mit „sehr geehrte Damen und Herren“ wohl eher nicht?


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ANTWORTEN (8)
21.06.2012, 23:01 Uhr
 
Gregor.K.

Mit "Sehr geehrte Herren , ... "

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21.06.2012, 23:20 Uhr
 
Musca

Seid gegrüßt, Jungs

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22.06.2012, 00:13 Uhr
 
ing793

es gibt genau zwei Möglichkeiten, einen Brief zu beginnen:

- Sehr geehrter Herr Müller (Maier, Schmitz, jedenfalls kennt man den Namen)

oder

- Sehr geehrte Damen und Herren

Das ist genau so eine feststehende Formulierung wie "mit freundlichen Grüßen" oder "Hochachtungsvoll" und ist auch bei Betrieben gebräuchlich, in denen nur Männer arbeiten (woher willst Du das wissen - und wenn doch, dann bist Du so nah dran, dann solltest Du Namen kennen)

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22.06.2012, 02:40 Uhr
 
serafine

mit wem redest du?

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23.06.2012, 21:00 Uhr
 
Annica Klein

Ich würde trotzdem bei "Sehr geehrte Damen und Herren" bleiben. Es handelt sich um eine Standartanrede und diese hat immer ihre Gültigkeit, falsch ist es so auf keinen Fall. Wenn man jedoch bereits einen Ansprechpartner hat, dann würde ich diesen direkt mit Namen anschreiben.

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25.06.2012, 09:29 Uhr
 
JulieimJulie

Es ist durchaus möglich, einen Brief mit "Sehr geehrte Herren" zu beginnen. Sollten Sie nicht alle dort arbeiteten Herren gleichzeitig anschreiben und die Nachnamen wissen, können Sie auch mehrmals "Sehr geehrter Herr" und die einzelnen Nachnamen schreiben. Dabei sortieren Sie die Namen entweder nach der Wichtigkeit der Person oder einfach alphabetisch.

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26.06.2012, 23:28 Uhr
 
Levin Bauer

In der Regel öffnet man ein Schreiben, das nur an Herren gerichtet ist mit "Sehr geehrte Herren...". Ist eine bestimmte Berufsgruppe angesprochen, könnte auch mit "Sehr geehrte Ingenieure..." begonnen werden. Oder bei nicht zu vielen Angesprochenen, könnte jeder persönlich mit Namen begrüßt werden, sortiert nach Stellung und Alter.

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26.06.2012, 23:56 Uhr
 
ing793

wenn ich (bzw. meine Abteilung) eine Brief mit der Anrede "Sehr geehrte Ingenieure" erhalten WÜRDE (was aus gutem Grund bisher niemand versucht hat), dann würde ich gar nicht mehr weiterlesen, denn das ist nun wirklich Unsinn und wer so was schreibt, schafft kein Vertrauen in den Rest des Schreibens.

Ich will auch nicht komplett die Anrede "Sehr geehrte Herren" verteufeln. Das ist natürlich ok, solange da wirklich nur Herren sind. Aber Sie schicken heute einen Brief ab, der am Montag ankommt und just da fängt die neue Abteilungsleiterin an.

Merke:

eine reine Männergruppe lässt sich mit "...Herren" ansprechen - aber eben auch mit "...Damen und Herren". Das ist eine Standardformulierung, niemand fühlt sich vor den Kopf gestossen.

bei einer heterogenen Gruppe reagieren die Frauen auf die Anrede "...Herren" bestenfalls amüsiert, aber Sie haben bei der Sekretärin des Chefs in Zukunft ganz schlechte Karten (oder war es der Sekretär der Chefin?)

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