Hallo,
möchte gerne wissen, wie der Spruch weitergeht: kann ich........?
Woher stammt er, aus einem Märchen?




Gold und Silber preis ich sehr,
Könnt es auch wohl brauchen;
Hätt ich nur ein ganzes Meer,
Mich hineinzutauchen!
Ein Gedicht von August Schnelzer




Genau genommen ist es ein Volkslied (um 1828) von August Schnetzler!
Gold und Silber lieb ich sehr,
kann's auch wohl gebrauchen,
hätt ich doch ein ganzes Meer,
mich darein zu tauchen.
Braucht ja nicht geprägt zu sein,
hab's auch so ganz gerne,
sei's des Mondes Silberschein,
sei's das Gold der Sterne.
Doch viel schöner ist das Gold,
das vom Lockenköpfchen,
meines Liebchens niederrollt
in zwei blonden Zöpfchen.
Darum komm, mein liebes Kind,
laß uns herzen, küssen,
eh die Locken silbern sind
und wir scheiden müssen.
Seht, wie blinkt der goldne Wein
hier in meinem Becher;
horcht, wie klingt so silberrein
froher Sang der Zecher !
Daß die Zeit einst golden war,
wer wollt das bestreiten,
denkt man doch im Silberhaar