



Da fällt mir nur eins ein: Buddeln - buddeln und noch mal buddeln. Oder du mietest dir einen Kleinbagger für das Ausschachten. Aber die Erde muß auch im Container abgeholt werden - auch nicht billig. Es gibt Selbstbausätze, wenn du etwas geschickt bist, ist das vielleicht eine Möglichkeit die Kosten zu minimieren.




Vorbereitende Maßnahmen: welche Abmessungen soll das Pool haben? Soll es in die Erde versenkt werden? Wenn ja, Bodenbeschaffenheit? Aushubtiefe? Steht Grundwasser an? Bei einem Aushub von > 1,25 müsstest Du gesetzlich einen Baugrubenverbau herstellen. Kosten ca. 120 € je m² Sichtfläche. Aushub: ca. 25 € je m³ Boden. Grundwasserabsenkung ca. 4.500 €
Weiter im Text: soll das Pool spätere Erdlasten mit aufnehmen können? -> Entsprechende Stärke der Betonwände berechnen lassen. Statik: ca. 450 € Was ist mit einem Technik-Raum?
Über die laufenden Kosten, wie Filterung des Wassers, Chemikalien, Strom und ganz wichtig – ZEIT – will ich noch gar nicht reden. So ein Pool bedarf unheimlich viel Pflege. Und dann das „Einmotten“ für den Winter. Viel Spaß dabei.




Wir haben im letzten Jahr einen solchen Pool gebaut. Dazu sind wir vorher in die Baumärkte gefahren und haben erstmal die Preise für alle Einzelteile vergliechen. Gut ist es bei sowas immer, wenn man jemanden kennt, der sich da auskennt. Dann wirds trotz Hilfe auch preiswert.




Die auf Dauer günstigste MEthode ist ein Schwimmteich. Für den muss ein Loch ausgehoben werden, dass mit einer Plane abgedichtet wird. Die richtige Bepflanzung hält das Wasser ohne Chemie sauber. Man muss nur im Frühjahr die Pflanzen zurückschneiden, damit man Platz zum schwimmen hat.




Wir haben auch einen Aussenpool im Garten, allerdings aus GFK. Der Aussenpool kam in einem Stück, wurde eingelassen und angeschlossen. Inkl. Aushub hat die ganze Aktion vielleicht 5 Tage gedauert! Meine Eigenleistung beschränkte sich auf die (allerdings schweisstreibende) Auffüllen der Poolseiten mit Kies und Erde, ca. 12 Kubikmeter!
Ihr wollt aber einen Pool mit möglichst viel Eigenleistung. Da müsst ihr euch im Klaren sein was ihr wollt, denn prinzipiell schwankt der Anteil der Eigenleistung beim Poolbau zwischen simplen Handlangertätigkeiten und dem kompletten Selbstbau von A-Z, was wohl nur für erfahrene Handwerker zu empfehlen ist.
Wenn dann aber der Aussenpool mal steht, wie bei uns z.B. in weiss, dann ist es gerade nachts ein TRAUM!!




Einfach ist es bei abfallendem Gelände, da kann man den Erdaushub halbkreisförmig zu einem Wall aufschütten. Habe selbst schon mal ein 7,20m Rundbecken in die Erde eingelassen,Tankhaut eingehängt und befüllt, dann hintermauert mit Magerbeton. Du kannst es in der Mitte bis auf 1,5m Wassertiefe "aushöhlen" (Rand 1,10) , sind dann ca. 55cbm Wassser. Der Kiesboden sollte absolut steinfrei und mit etwas Unverrottbarem ausgelegt sein.
Stabil wird das durch den aufgesteckten Handlauf und die Wasserfüllung (bleibt auch im Winter halbvoll). Die Einlaufdüsen so drehen, daß durch die Filterpumpe ein Wasserkreislauf entsteht, der Dreck sammelt sich dann in der Mitte und ist mit dem Saugschlauch in drei Minuten entfernt.