



Ganz einfach - warten, bis sie größer geworden sind. Dann nimmt die der Lackierer auch ernst.




Im Fachhandel gibt es einen speziellen Rostprimer, der verhindert, dass sich die Roststellen weiter vergrößern und im Keime erstickt werden. Dafür schleift man die entsprechende Stelle vorsichtig ab und trägt den Primer auf. Da man meistens nicht mit dem leicht andersfarbigen Primer rumfahren möchte, schleift man die ganze Stelle noch einmal vorsichtig nass ab und sprüht ein wenig entsprechenden Lack auf die ehemalige Roststelle.




Falls sich die Rostlöcher an tragenden Teilen des Autos befinden, dürfen diese auf keinen Fall verspachtelt werden, da sonst Probleme bei der TÜV-Untersuchung aufkommen. Kleine Stellen an nicht tragenden Teilen werden zunächst vom Rost durch Abschleifen oder Abschlagen befreit und anschließend mit Silikonentferner gründlich gereinigt. Nachfolgend wird das Loch mit Spachtelmasse oder Harz geschlossen. Nun wird abstehende Spachtelmasse abgeschleift und anschließend mit Spritspachtel eine glatte Oberfläche hergestellt. Die Innenseite des Rostlochs wird mit Karosseriedichtmasse luft- und wasserdicht isoliert. Zum Abschluss wird Lack in der Autofarbe aufgetragen und dieser mit Klarlack fixiert.




Sind die Roststellen nur klein und oberflächlich, lassen sich diese mit Schleifpolitur entfernen. Die feinen Schleifkörner in der Politur tragen Schmutz- und Rostpartikel in der oberen Lackschicht ab, ohne diese zu zerstören. Sitzt der Rost tiefer, kann dieser mit Rostumwandler und Schleifpapier entfernt werden. Um eine Teillackierung mittels Smartrepair, kommt man dann allerdings nicht herum.