Gast 56836

Wie kann man jemanden als egoistisch titulieren, der seinen Vater kennenlernen möchte?

Zu erfahren, adoptiert zu sein, ist eine Sache, aber zu erfahren, dass man nicht auf natürliche Weise ins Leben gesetzt wurde, reißt einem erst Recht den Boden unter den Füßen weg. Wie kann man jemanden als egoistisch titulieren, der seinen Vater kennenlernen möchte? Egoistisch sind wohl eher diejenigen, die ihre Samen zum Spenden freigeben und erst recht die Personen, die Gott spielen und sich daran bereichern.


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ANTWORTEN (5)
13.02.2013, 23:06 Uhr
 
Amos

Interessante Überlegungen, aber hier das falsche Forum. Ansprechpartner ist stern-TV.

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14.02.2013, 00:49 Uhr
 
ing793

als Nichtbetroffener sollte ich vorsichtig sein mit meinen Äußerungen, aber:

- mein VATER ist derjenige, der mich aufgezogen hat, der mir die Nase geputzt, mit mir Fußball gespielt hat, der gescheitert ist bei dem Versuch, mir Mathe zu erklären. DAS ist mein Vater und nur der.

Wie man einen biologischen Samenspender auch nur im Entferntesten als "Vater" bezeichnen kann, ist mir ein Rätsel.

Angesichts von Genetik verstehe ich schon den Wunsch, den Erbmaterialspender zu sehen. Aber die Folge bei der derzeitigen Rechtslage (die den gezeugten Kindern sogar Erb- und eventuell Unterhaltsansprüche an den Spender einräumen) wird sein, dass sich kein vernünftiger Mensch mehr als Samenspender zur Verfügung stellt und damit vielen ungewollt kinderlosen die letzte Hoffnung genommen wird.

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14.02.2013, 02:27 Uhr
 
luiii

Egoistisch weil niemals wieder jemand eine Samenspende abgeben wird.

Egoistisch wer das Geschenk des Lebens selber empfangen hat und es anderen verwehren will.

Viele, sehr viele Paare werden nun ohne Kinder bleiben.

Der Dank dieser Menschen wird die Egoisten ewig begleiten, die nichts anderes als eine Weihnachtsganz suchen.

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14.02.2013, 07:52 Uhr
 
elfigy

@ ing. Du hast es auf den Punkt gebracht. Genau so sehe ich das auch. Was ich noch an der Begründung der Frage nicht kapiere ist, wieso ist so eine Befruchtung nicht natürlich? Hier hat doch ein Samenteilchen ein weibliches Ei befruchtet. So war das schon immer und wie es da hin gekommen ist, ist doch nicht maßgeblich .

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14.02.2013, 13:38 Uhr
 
hphersel

wenn Du Dir "auf natürliche Weise" übersetzt mit "im Rahmen eines LIEBESAKTES erzeugt mit allem, was dazu gehört, körperlich wie psychisch" , dann kann das durchaus den Boden wegziehen. Meine Eltern haben sich nicht geliebt, ich wurde produziert ohne Liebe, ohne Hingabe, einfach wie eine Ware oder ein Gegenstand". Nichtjeder verkraftet diese Erkenntnis, nicht jeder sieht die Liebe und Zuneigung, die zumindest die Mutter dem kleinen Neugeborenen entgegengebracht hat, nicht jeder begreift, dass ein so er- und nicht ge-zeugtes Kind wirklich und absolut gewollt war.

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