Man hat den Eindruck, dass in Städten mit wenig Leerstand besonders viele Immobilienmakler unterwegs sind und gut verdienen. Eigentlich ist das doch absurd: Die Wohnungen sind leicht zu vermitteln - die Kaution müßte doch gering sein. Verdient sich hier jemand mit der Wohnungsnot anderer eine goldene Nase?




Ich sehe: wir werden langsam wach! Weitermachen!
Ach ja:
Solche Leute haben natürlich keine Gewissen! Also auch kein schlechtes!




Bei Vermietungen nach § 3 Abs. 2 Satz 1 WoVermRG maximal 2 Monatskaltmieten.
Bei Verkäufen bis zu 6% des Kaufpreises zzgl. Umsatzsteuer.
Immer abhängig vom Markt.
Und immer abzüglich der Steuern, Sozialabgaben und Alters/Gesundheitsvorsorge sowie der Kosten der Agentur.
Und .... - hast DU ein schlechtes Gewissen, wenn du deinen Lohn (sofern es den gibt) für deine geleistete Arbeit bekommst?




Immobilienmakler leisten etwas für ihr Geld:
- sie haben den Überblick über die Marktpreise und können so Mieter und Vermieter oder Käufer und Verkäufer zusammenbringen
- bei manchen Objekten dauert die Suche lange, mit vielen Inseraten und Laufarbeit - bei manchen geht es schnell. Da aber eine Preisobergrenze existiert, müssen die schnellgehenden Projekte die langsamgehenden quersubventionieren.
Das Problem bei einem Makler ist:
Der eine bestellt, der andere bezahlt