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Freddy_cme4

Wo besteht zur Zeit die größte Gefahr durch die Verschiebung der Erdplatten?


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ANTWORTEN (8)
24.11.2011, 21:38 Uhr
 
bh_roth

Möglicherweise in der Arktis

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24.11.2011, 22:51 Uhr
 
KHDecker

Eine unmittelbare Gefahr besteht nicht, denn die Geschwindigkeit liegt im Bereich von Millimetern und Zentimetern im Jahr.

Es gibt natürlich eine mittelbare Gefahr, und das ist der Vulkanismus am Rande der Platten, wenn nämlich die untergeschobene Platte mittels der Energie aus dem Erdinneren erhitzt wird und Gase freigesetzt werden. So wird z.B. aus Kalkgestein und Kalksediment das Kohlendioxid frei gesetzt, welches zusammen mit Wasserdampf und anderen Gasen die explosive Kraft des Vulkanismus bewirken.

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25.11.2011, 00:17 Uhr
 
ing793

wo die größte Gefahr derzeit besteht, weiß natürlich niemand. Aber man hört regelmäßig von Erdbeben im Iran und in der Osttürkei. Da scheppert es immer wieder.

Ähnliches gilt für ndonesien.

Die spektakulärste Gefahr ist natürlich der San Andreas Graben, wo "The big one" statistisch überfällig ist.

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25.11.2011, 00:57 Uhr
 
Skorti

Die größte Gefahr besteht eher nicht, ist eher sarkastisch einzuordnen. Die Erdbeben in Chile, in der Türkei, vor der Küste Japans und vor Indionesien vor ein paar Jahren sind auf diese nette "sind ja nur ein paar Zentimeter pro Jahr" Plattentetonik zurückzuführen. Sind ja nur ein paar hunderttausend Tote insgesamt. Auch die Vulkanausbrüche in Island, Indonesien etc. sind die Folge dieser 2 Zentimeter pro Jahr. Auch der Anak Krakatau ist ein Resultat der Plattentektonik. Wir können nur hoffen, dass der sich noch ein paar Jahrtausende Zeit lässt, aber der kann auch in den nächsten 10 Jahren richtig hochgehen. Dann sind es Millionen von Toten. Nur wegen 2 Zentimeter pro Jahr.

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25.11.2011, 01:54 Uhr
 
starmax

In gewissem Sinn "überfällig" ist die Türkei und Japan. Beides wird wohl richtig schlimm werden. Japan als Rand des russisch-chinesischen Kontinentalsockels droht fast vollständig in einen 6km tiefen Graben zu sinken, mit dem Druck des Japanischen Meeres im Rücken. Es ist auch bereits "zerrissen", aus Erdspalten im Land tritt Meerwasser aus - ganz ohne Erdbeben. Fukushima ist dann kein großes Problem mehr...

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25.11.2011, 12:52 Uhr
 
Wilfried M...

Das lässt sich so pauschal kaum beantowrten. Ich denke die größte GEfahrenzone ist noch immer Kalifornien. Da ist die Aktivität zwar relativ gering, aber die BEvölkerungsdichte extrem hoch. Wenn da was passiert, dann wird es gleich eine Katastrophe. Japan ist aber ebenfalls durch Tektonik bedroht.

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27.11.2011, 08:10 Uhr
 
Waltershof...

Die größten tektonischen Aktivitäten sind, soviel ich weiß, in den letzten Jahren am "Feuerring" aufgetaucht. Das ist ein großes Gebiet im Pazifischen Ozean, das etwa tangiert wird von Alaska, Japan, Neuguinea, Samoa, Mexiko, Peru und Chile. Bis zu 50 mm im Jahr driften hier die Platten voneinander weg bzw. aufeinander zu.

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27.11.2011, 09:33 Uhr
 
JosefinesK...

Wenn ich das im Internet richtig gelesen habe, dann besteht die größte Gefahr wohl nach wie vor in Asien. Es gibt jeden Tag mehrere Erdbeben, von denen die meisten aber unbemerkt bleiben. Aber fast jeden zweiten Tag ist ein Erdbeben mit einer Stärke von mehr als 5.0 dabei, und im asiatischen und pazifischen Raum sind die Beben besonders häufig.

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