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KöhlerKoh290

Woher stammt der Begriff Kaltwelle? Bei Dauerwellen wirkt doch Hitze auf die Haare ein.


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ANTWORTEN (4)
09.09.2011, 08:34 Uhr
 
Alex64

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10.09.2011, 15:39 Uhr
 
SirGreg34

anders als bei dauerwellen wird bei kaltwellen keine wärme benötigt, sondern das ganze wird mit chemikalien gemacht. ein saures oder alkalisches (für eine stärkere krause) wellmittel auf die gewickelten haare aufgetragen, die dann die disulfidbrücken im haar aufbrechen.

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12.09.2011, 20:48 Uhr
 
WolfMan

Bei dieser Dauerwelle (die in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts eingeführt wurde) wird keine Wärme benutzt. Die Flüssigkeiten haben dafür einen hohen Reduktionsmittel- und Alkaliengehalt. Bei den Kaltwellen werden alkalische oder saure (daher eine schwächere Krausung) Wellmittel auf die Wickler aufgetragen. Auf diese Weise werden die Disulfidbrücken im Haar aufgebrochen.

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16.09.2011, 00:05 Uhr
 
Mirco Brandt

Da muss man ein wenig unterscheiden: Ganz zu Anfang gab es Heißwellen, bei denen das Haar in mit einer Reduktionslösung vorbehandelt und dann bei bis zu 150 Grad erhitzt wurde. Später setzte sich die reine Klatwelle durch, bei der nur mit einer alkalischen Lotion gearbeitet wurde. Aus beiden entstand dann eine Mischform, also chemische Veränderung der Haarstruktur plus Wärme.

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