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22. August 2008, 13:14 Uhr

Zu schnell, um wahr zu sein

Die Wundertaten von Usain Bolt nähren den Verdacht, dass Jamaika als führende Sprintnation bei seinen zahlreichen Erfolgen ein bisschen nachgeholfen hat. Können ein paar gute Trainer, Spaß bei der Arbeit und krosse Nuggets wirklich die Sprintwelt aus den Angeln heben? Von Mathias Schneider, Peking

Überirdisch? Oder trickst er uns doch alle aus? Die Leistungen von Doppel-Olympiasieger Usain Bolt lassen die Sportfans ratlos zurück© Bob Thomas/Bob Thomas Sports Photography

Es ist erst wenige Tage her, dass die Welt fassungslos auf das Nationalstadion von Peking geblickt hat. Ein junger Kerl, vor 22 Jahren mit offenbar unnatürlich schnellen Beinen auf der Sonneninsel Jamaika geboren, läuft wie zuvor über 100 Meter zum Weltrekord. Und wieder nichts als offene Münder. Nichts als "Aaaas" und "Oooos". Die gleiche Prozedur dürfte sich wiederholen, wenn Usain Bolt mit der 4x100-Meter-Staffel von Jamaika zum dritten Mal nach Gold greift.

Sogleich dürften sie wieder kursieren, jene fiebrigen Geschichten über Usain Bolt, gesegnet mit einer Beschleunigung, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. So lange Beine, so schnelle Schritte. Viele dieser Geschichten werden erzählt von Menschen, die Usain Bolt nahe stehen und auch von Menschen, die dies von sich behaupten. Lustige Geschichten sind es. Ob sie stimmen, spielt in den Momenten der Konfusion nach Bolts Wunderläufen keine Rolle. Die Welt will Antworten auf das Phänomen Bolt. Sie soll sie bekommen.

Kult der gut gelaunten Reggae-Combo

Mit einem Lächeln steht etwa Bertland Cameron in der Mixed Zone. Eine Traube Journalisten hängt förmlich an seinen Lippen. Cameron ist selbst einst bei Olympia gelaufen, 1983 wurde er Weltmeister über 400 Meter. Nun trainiert er die 400-Meter-Mannschaft, aber natürlich kennt er Usain Bolt, seit der ein Kind war. Sie sind ja alle eine große Familie. Jamaika prangt von seinem T-Shirt, Rastalocken dürfen nicht fehlen, wie auch ein gut verständliches Pitchin-English nicht. Sie pflegen gemeinsam den Kult der gut gelaunten Reggae-Combo, die mit lässigem Hüftschwung von Weltrekord zu Weltrekord tanzt. Ein jeder trägt das gelbe Dress. Es sieht aus, als sei die Delegation der Coaches auf der Suche nach einem Rastafari-Festival.

Doping bei Bolt? Cameron grinst amüsiert. "Der ist sauber", sagt er entspannt. "Der nimmt nicht mal Nahrungsergänzungsmittel. Der schläft und isst und trinkt." Die Legende vom einfachen Burschen, der nur an seiner Playstation sitzt und ein bisschen spielen will, sie lebt. Bolt nährt sie. Wie bereits zuvor nach den 100 Metern sitzt er nach den 200 Metern relaxed auf der Pressekonferenz. Die Frage, wie er den Tag verbracht habe, kommt pünktlich. Sie war ja bereits zuvor ein großer Erfolg. Also noch einmal die gleiche Antwort.

"Ich habe bis um zwölf Uhr geschlafen und dann ein paar Nuggets gegessen. Dann bin ich zur Bahn gegangen und habe mir noch mehr Nuggets bringen lassen." Ein paar Reporter prusten. Der schnellste Mann der Welt eilt mit ein paar frittierten Hühnchen im Bauch von Weltrekord zu Weltrekord? Davor und danach wird ein kleines Reggae-Tänzchen für die Lieben daheim serviert. Die Frage nach Doping kommt nicht. Niemand mag die Party verderben.

Seit Jahren erwartet die Sprintwelt seine Explosion

Dabei ist es nicht so, dass Bolt direkt vom Strand unter die Besten gestürzt ist, wie so viele Sprinter vor ihm. Er hat ja schon mit 15 Jahren über 200 Meter den Weltmeistertitel bei den Junioren davongetragen. Seit Jahren erwartet die Sprintwelt seine Explosion. Man hat ihm viel zugetraut. Wenn nur all die plötzlichen Siege seiner Landsleute nicht wären. Bolt rennt am Mittwoch noch mit zwei Landesfahnen über die Tartanbahn, da läuft bereits seine Kollegin Melaine Walker über 400-Meter-Hürden der Konkurenz einfach davon. Sie schrammt am Weltrekord vorbei. Dabei verfügt sie über keinerlei Technik beim Sprung über die Hürden.

Dafür trägt sie eine Zahnspange. Auch Shelly-Ann Fraser, die Siegerin über 100 Meter, trägt eine Zahnspange. Zu viele Sportler in den letzten Jahren trugen eine Zahnspange, von denen man später erfuhr, sie hatten mit Wachtumshormonen gedopt, etwa Marion Jones. Auch Silber und Bronze ging über die 100 Meter der Frauen nach Jamaika. Über 200 Meter sind es Gold und Bronze.

Ein bisschen viel kommt da auf einmal aus dem Nichts von einem kleinen Eiland. Das weckt den Verdacht. Laut spricht ihn außer dem Deutschen Tobias Unger hier in Peking keiner aus. Phänomenal sei Bolt, das hört man von den Konkurrenten. Sie kommen von den Niederländischen Antillen, aus Trinidad und Tobago, mancher auch aus den USA. Zu viele Sprinter sind in den vergangenen Jahren des Dopings überführt worden. Man hält zusammen. Ein geschlossenes System, ähnlich dem Radsport, in dem keiner den anderen befleckt?

Die Glaubwürdigkeit steigt nicht eben in den weiteren Gesprächen mit Jamaikas Trainerstab. Wirklich Fundiertes über den Aufschwung ist da nicht zu hören. Ein System gebe es, aber ja, sagt der Sprinttrainer Maurice Wilson. Wie das aussieht, mag er nicht weiter ausführen. Es werde eben sehr hart trainiert und dann sei die Familie immer dabei. Alle fühlten sich wohl. Das setze eben Kräfte frei. Der Teamarzt Dr. Herb Elliott, der aussieht wie ein Medizinmann und spricht wie ein Wahrsager, befindet, der Grund für Jamaikas Aufschwung liege ja eigentlich in den USA. "Die besten Amerikaner gehen nicht zum Sprint, sondern zum Football." Alles kein Problem, alles laufe hier sauber ab.

Bolt, eine Laune der Natur

Nur nicht die Ruhe verlieren. Keine zehn Meter weiter steht Stephen Francis an die Wand gelehnt, auch er umzingelt. Er genießt die Fragen, das Gefühl, im Mittelpunkt der Welt zu stehen, die so lange nur gelächelt hat über dieses Jamaika, weil dort außer ein bisschen Marihuana nicht viel zu holen sei. "Es gibt Menschen, die sind einfach Ausnahmeerscheinungen", doziert Francis nun. Er trainiert eigentlich Bolts Rivalen Asafa Powell, doch nun sind sie alle vereint in ihrem Stolz. "Es gibt Einstein, es gibt Issac Newton, es gibt Beethoven. Und es gibt Usain Bolt. Man kann nicht erklären, was und wie sie es tun." Usain Bolt, eine Hochbegabung, eine Laune der Natur. Ein Genie. Es ist die Version, die am besten gefällt.

Bolt selbst gibt wie immer den arglosen lockeren Burschen. "Ich wollte heute alles auf die Bahn legen, ich wusste, dass ich die Chance auf Weltrekord habe." Zwei Hundertstel ist er schneller gewesen als Michael Johnsons 19,32, die von seinem Schöpfer eigentlich für die Ewigkeit angelegt waren.

Kein Grund auszuflippen für den neuen Sprint-Superstar. Selbst seinen Geburtstag am Tag nach dem 200-Meter-Triumph feierte er nicht groß. Stattdessen legte er sich schlafen. Schlafen macht offenbar unheimlich schnell, denn Bolt verabreicht sich jeden Tag eine Überdosis davon. Er ist hier in Peking nicht positiv getestet worden, dabei wurde er oft getestet. Er ist auch zu Hause nie positiv getestet worden, aber das erklärt sich leicht, Jamaika hat keine Nationale Anti-Doping-Agentur. Und ein Genie wie Bolt, den sollte man sich auch schön in Ruhe fit schlafen lassen.

Von Mathias Schneider, Peking
 
 
KOMMENTARE (10 von 19)
 
Luciano (24.08.2008, 22:57 Uhr)
@dirk
Freut mich, dass Sie meine Kommentare so geniessen. Doch wie kommen Sie darauf, dass ich keine Ahnung von Doping haette? Ich kenne mich mit Doping sehr gut aus und weiss wovon ich rede.
Natuerlich ist Doping schaedlich fuer die Gesundheit doch ich bin dagegen Mittel zu verteufeln, so lange es krebserregende GENUSSMittel voellig legal gibt, nur weil sie dem Staat Geld bringen. Das ist fuer mich einfach bigott. Und ein Grund warum Doping relativ gefaehrlich ist, ist ja gerade, weil man als Athlet keine andere Wahl hat, als sich in die Obhut irgend eines windigen "Experten" zu geben. Doping kann durchaus kontrolliert verabreicht werden, was auch Sinn macht, da ab einer gewissen Saettigung einer (bspw. Steroid-)Substanz im Blut eine Steigerung eh keine gesteigerten Effekte bewirkt. Dazu muss man aber die Moeglichkeit haben, sich ganz ungezwungen an einen erfahrenen Arzt wenden zu koennen. Momentan ist dies leider nicht gegeben.
Ich denke auch nicht, dass ich Verharmlosung betreibe. Aber es ist doch einfach so: Ein paar "Sportexperten" erzaehlen der Allgemeinheit, dass Doping ganz schlimm sei und alle plappern es einfach nach. Nur was ist denn am Doping so schlimm? Und kommen Sie mir jetzt nicht mit Schaeden der Gesundheit. Wer raucht oder Alkohol trinkt wird zumindest nicht schief angesehen. Und wenn Sie sich sorgen um die Jugend machen: Fuehren Sie erst mal einen Kreuzzug gegen Zigaretten und Alkohol und wenn Sie den dann gewonnen haben und beides verboten ist, DANN koennen Sie gegen Doping wettern.
Dirk_37 (23.08.2008, 22:45 Uhr)
@Luciano
Mit Genuß habe ich Ihre Kommentare gelesen und muss Ihnen in einem Punkt zustimmen: viele, auch Sie, quatschen ganz lustig von Doping ohne eigentlich wirklich Bescheid zu wissen. Selber habe ich jahrelang wettkampfmäßig Kraftsport betrieben und konnte mich nie wirklich gegen meine gedopten Kollegen durchsetzen. Mir machte das nichts aus, weil mein Ehrgeiz insofern begrenzt war, mich zum Preis von kurzen Erfolgsmomenten zu vergiften. Mein sehr guter Freund, der mehrmals deutscher Meister wurde, ist allerdings eine wandelnde Apotheke. Ich hoffe das die Langzeitfolgen für ihn nicht so übel werden wie ich es allerdings befürchte. Wissen Sie, mich stört an der Aussage:"Doping für alle" ja nur, das Leistungssportler nun mal die Vorbilder der Jugend sind. Außerdem werden in jungen Jahren die Weichen für eine sportliche Karriere gelegt, also ab wann "darf" man dann dopen? Und da kommt der Punkt des ganzen: sicherlich ist Koffein eine Substanz mit leistungssteigernden Effekten, wie auch die oft gepriesenen Wachstumshormone. Doch die gesundheitlichen Risiken sind im Vergleich deutlich unterschiedlich, um mal ganz entspannt zu bleiben! Im Klartext: wenn junge Leute sich ohne ärtzliche Aufsicht in die Hände von pseudowissenschaftlichen Trainern begeben, welche dann auf dem Schwarzmarkt Wachstumshormone, vorwiegend aus Osteuropa, beschaffen und auch ansonsten einen lustigen Mix aus "normalen" Steroiden verabreichen, dann hört sich der Spaß auf!!! Aber es ist ja auch ein Spiegel der Gesellschaft: schnell muss es gehen und extrem muss es sein. Naja, jeder muss wissen was er da tut, aber eine Verharmlosung wie Sie es betreiben ist meiner Meinung nach höchst gefährlich,mal drüber nachdenken. MfG Dirk
graw82 (23.08.2008, 15:37 Uhr)
@Luciano
Es ist sehr einfach (und derzeit in scheinbar Mode) zu sagen "Doping ist so schwer zu definieren und eigentlich macht's ohnehin jeder. Beugen wir uns einfach dieser Tatsache und machen weiter wie bisher". Das ist aber Schwachsinn, denn das heißt auch, dass die Ergebnisse immer mehr (als es ohnehin schon der Fall ist) gekauft werden. Hat auch nix mit Neid zu tun. Bolt, Phelps und Co dominierten auch sauber das Feld, aber nicht in dieser Form. Und das ist das Entscheidende: Es werden so auch "Marketing"-Legenden gezüchtet. Absolute Überflieger eben.
Zur Kostenfrage: Nikotin und Alkohol gehören meiner Ansicht nach auch höher belastet, für die gilt fast das gleiche. Allerdings gibt es Studien, die zeigen, dass Rauchen und Alkohol eben generell doch zu einem früheren Tod (auch durch Sekundärerkrankungen) führen und da
klugschei.er (23.08.2008, 01:04 Uhr)
Was ist
bitteschön "Pitchin-Englisch"? Heißt das, dass alle Jamaikaner mit künstlich verfremdeter Piepsstimme sprechen? Wenn jedoch die, besonders im karibischen Raum verbreitete, vereinfachte Varietät der englischen Sprache gemeint war, hätte man "Pidgin" schreiben müssen. Ich mag pingelig erscheinen, aber wenn man schon (womöglich gerade erst gehörten) Wörter in einem Artkel benutzt, sollte man diese wenigstens richtig schreiben.
piet82 (23.08.2008, 01:02 Uhr)
sport sollte immer fair sein..
sonst braucht man keinen sport zu treiben, denn dann ist er reine zeitverschwendung...
und es ist NICHT fair wenn alle dopen..
selbst wenn alle diesleben mittel einschmeissen reagiert jeder körper unterschiedlich darauf..soll heissen:
wenn jeder dopen darf ist es ein glückspiel wer gewinnt..
und ja alle diejenigen sportler die dopen waren sind und bleiben betrüger, da sie etwas anderes vorgeben zu sein und nur dadurch die berechtigung auf millionenschwere werbeverträge bekommen.
wenn sportlicher wettkampf keine fairness vorraussetzt geht es nicht mehr um sport.. da kann man auch nicht mit neumodischen pro-doping argumenten kommen, da deie aus o.g grund nicht haltbar sind
RealRock (22.08.2008, 16:15 Uhr)
Schlechte Verlierer?
Nur weil wir selbst keine Chancen haben, jemals solche Top-Sprinter wie die Jamaikaner hervorzubringen, heißt es noch lange nicht, daß Jamaika sich nur durch 'Dope rauchen' oder 'Doping' behaupten kann. Erfolg hat schon immer Neider mit sich gebracht.
traldors (22.08.2008, 15:39 Uhr)
Bolt ist (...)
der "Zapfen" der den Molekularbiologen aus dem Allerwertesten wächst.
Luciano (22.08.2008, 15:30 Uhr)
graw
@preach braucht er doch. Und zwar dann, wenn seine Konkurrenten ebenfalls begabt sind und Spaß am Sport haben UND dopen.
@clara ich stimme die zu. Doping sollte freigegeben werden.
@grow was sollen das denn für Ergebnisse sein? Koffein ist WILLKÜRLICH rausgeflogen, weil es ebenso willkürlich aufgenommen worden war, wie alle anderen Dopingmittel. Ich warte immer noch auf den Tag, an dem mir mal jemand definieren kann, WANN GENAU ein Mittel ein Dopingmittel ist, und wann es zwar leistungssteigernd aber noch legal einsetzbar ist. Sich einfach darauf verlassen, dass die Unterscheidungen, die von irgendwelchen Forschern oder Funktionären getroffen werden richtig sind, zeugt von mangelndem selbstständigen Denken. Und bevor man sich um die Krankenkassenkosten jahrelangen Dopingkonsums Sorgen macht, sollte man sich lieber um viel weiter verbreitete Gesundheitskiller wie Zigraretten und Alkohol sorgen.
graw82 (22.08.2008, 15:18 Uhr)
Natürlich Heuchelei!
Es gibt einen großen Unterschiedd zwischen "alle dopen, viele ahnen es, aber niemand gibt's zu" und "alle dopen und alle geben's zu". Die Heuchelei betrifft den Konsumenten (bspw. viele ambitionierte Hobbysportler, die sich an den Leistungen ihrer Vorbilder orientieren). Ich betreue als Sportphysiologe Leistungssportler (saubere...!) und habe selbst lange versucht, einer zu sein, aber es ist clean im Spitzenbereich nahezu unmöglich heutzutage. Also: Entweder freigeben und auf eine flotte Selbstregulierung hoffen oder 'nen richtig großen Teil der Gewinne, die bei sportlichen Großereignissen abfallen in die Dopingforschung investieren. Bei dem Thema darf auch nicht vergessen werden, dass jahrelanges Doping den Sportler sein ganzes Leben lang belastet und sich damit auch in den Versicherungsbeiträgen für jeden von uns niederschlägt.
Und nochwas: Die WADA und das IOC haben eine Liste an verbotenen Substanzen (auf der bis 2003 oder 2004 auch Koffein über Grenzwert stand), die ganz gewiss nicht lückenlos ist, aber sich eben doch auf die Ergebnisse gut durchgeführter Forschung bezieht......(deshalb ist auch Koffein wieder rausgeflogen, weil die Befunde für seine leistungssteigernde Wirkung über die freien Fettsäuren und bla aus nur einer wirklich fragwürdigen Studie stammen)
Clamaria (22.08.2008, 15:18 Uhr)
@Luciano
Ich verachte schon mal überhaupt niemanden. Im Grunde kann von mir aus jeder machen, was er will. Aber dann sollen es alle dürfen. Sonst ist es doch ungerecht, wenn jemand sich etwas zuführt, was verboten und nicht nachweisbar ist, und ein anderer traut sich nicht, weil die Kontrollen so streng sind. Ich finde es erschreckend, dass mit diesen Wachstumshormonen experimentiert wird und kann nur hoffen, dass die medizinischen Folgen nicht schwerwiegend sein werden.
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