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22. April 2009, 08:00 Uhr

Aus dem Leben eines Terroristen

Das Terrorcamp in Waziristan

Daniel Schneider kehrt am 13. Mai 2006 aus Ägypten zurück, und es ist sehr wahrscheinlich, dass er Ähnliches erlebt hat wie die jungen Männer in Alexandria. Er ist nun offiziell konvertiert, das belegt eine Urkunde der Al-Azhar-Universität in Kairo. Es ist nicht klar, wer ihn dazu veranlasst, gleich wieder zu verreisen, diesmal in die Türkei, dann weiter über den Iran nach Pakistan. Die Ermittler haben seinen Weg anhand von Reisedaten, abgehörten Gesprächen und abgefangenen E-Mails nachgezeichnet.

Ende Juni 2006 besucht Daniel Schneider ein terroristisches Ausbildungslager in Mir Ali, Nord-Waziristan, an der Grenze zu Afghanistan. Er trifft dort auf Fritz Gelowicz, jenen Konvertiten aus Ulm, und Adem Yilmaz, den türkischen Muslim aus Hessen, die auch gerade im Lager sind. Sie hatten beim Sprachkurs in Syrien einen Mann kennengelernt, der sie hierher gebracht hat. Die drei lernen, wie man Sprengstoff mischt und wie ein Gewehr funktioniert. Sie üben das Schießen, auch auf echte Ziele, einen Armeehubschrauber etwa, als der sich dem Lager nähert. Daniel Schneider ist fasziniert von den Waffen und dem Gefühl, das sie ihm vermitteln. Später wird er Adem Yilmaz, den er Achi, Bruder, nennt, davon erzählen.

Achi, das Schlimmste in der Zeit, wo ich noch dort war, für mich war, dass ich meine Knarre abgeben musste. Achi, das war ein Gefühl, Achi, die war für mich … Mein ganzes Leben habe ich auf was gearbeitet, dass ich mein Recht verteidigen kann, Achi.
(abgehörte Dialoge)

Im Lager reift auch der Plan eines Attentats. Es ist nicht die Idee der jungen Männer aus Deutschland, denn es gibt nichts, was sie nach Hause ziehen würde, in die westliche Welt. Sie wollen kämpfen, hier in Afghanistan. Doch die Führer und Ausbilder im Terrorcamp haben anderes vor. Europa soll es sein, Deutschland.

Allah hat uns unseren Weg gezeigt. Wir wollten eigentlich was anderes. ... Alles wird okay, weisch, wie ich meine. - Wir wollten einfach nur gehen ... eigentlich wollte ich ja nur ne Kugel fangen. - Is eben Dschihad, und dann soll sich jeder ... Mir is des schnuppe, weisch.
(abgehörte Dialoge)

Terroristen, Deutschland, Sauerland, Muslime

Der Selbstmörder: Cüneyt C., 28, aus Ansbach sprengte sich im März 2008 vor einem Nato-Gebäude in Afghanistan in die Luft© AFP PHOTO

Es gibt nicht viele Menschen, die davon erzählen können, wie es dort aussieht, wo der weltweite Terror entsteht. In Waziristan herrscht Krieg. Die pakistanische Armee kämpft mit den Amerikanern gegen die Taliban, die in den zerklüfteten Bergen ihr Stammesgebiet haben. Zugleich arbeiten Teile des pakistanischen Geheimdienstes ISI mit den Taliban zusammen. Auch al-Qaida und andere terroristische Gruppen haben sich hier niedergelassen, wer Terrorist ist und wer Agent, lässt sich manchmal nur schwer sagen. Es gibt kaum Journalisten, es gibt so gut wie keine unabhängigen Organisationen und keine objektiven Berichte.

Eine Frau aus dem fränkischen Ansbach aber kann davon erzählen, denn sie hat ihren Mann dort verloren. Cüneyt C., 28, Sohn türkischer Eltern, besuchte vermutlich dasselbe Ausbildungslager wie Daniel Schneider und Fritz Gelowicz. Danach fuhr er am 3. März 2008 mit einem Lkw in der ostafghanischen Provinz Khost in ein Militärgebäude der Nato-Streitkräfte, er hatte mehrere Hundert Kilogramm Sprengstoff geladen. Zwei amerikanische Soldaten, zwei Zivilisten und Cüneyt C. selbst starben.

Vom Familienvater zum Selbstmörder

Seda C. wohnt bei den Eltern ihres verstorbenen Mannes. Ein beigefarbenes Haus an der Ausfallstraße in Ansbach, auf einem Brett vor der Tür stehen kleine Schuhe, sie gehören Tochter Meryem, geboren im Terrorcamp.

Die 26-Jährige hat der Polizei ausführlich von Waziristan erzählt. Ihr Mann habe in ein islamisches Land reisen und den Koran studieren wollen, nachdem er in Hessen eine Gruppe junger Muslime kennengelernt hatte, unter ihnen auch Adem Yilmaz. Seda C. war nicht begeistert von der Idee, doch sie gab nach.

Im April 2007 reisten sie und ihr Mann mit beiden Söhnen nach Pakistan und landeten in einer Hüttensiedlung. Dort wohnten sie in einer windigen Scheune, zwischen Hühnern und Ziegen. Gekocht wurde im Freien, mit Holz oder Gas, nur selten funktionierte der Strom. Nicht weit entfernt sei Mir Ali gewesen, eine Stadt mit vielen Geschäften. Die Männer seien zum Einkaufen dort hingefahren, sagt Seda C. "Wir Frauen durften nie in diese Stadt."

Es war wie ein Gefängnis, sie durfte das Haus nur verlassen, um Nachbarn zu besuchen. Dann musste sie die Burka überwerfen, was sie, modern erzogen, nicht gewohnt war. Auch die Kinder blieben zu Hause, denn die versprochene Schule gab es nicht. Zwei Wochen lang sah Seda C. ihren Mann nicht, bis er zurückkam, mit einer Kalaschnikow und Granaten im Gepäck. Er sagte, er ziehe nun in den Dschihad. Dann war er wieder weg, oft viele Wochen.

Manchmal hörte sie Schüsse und Hubschrauber in der Nähe, und als die Gefechte eines Tages heftiger wurden, flohen die Frauen mit ihren Kindern aus dem Dorf. Über Wiesen und Bachläufe rannten sie, bis sie an ein leer stehendes Haus kamen, in dem sie unterschlüpften. In dieser Nacht gebar Seda C. ihr drittes Kind. Ihrem Mann teilte sie über ein Funkgerät mit, dass Meryem geboren war. Er sagte nicht viel dazu.

Es dauerte Wochen, bis sie ihren Mann davon überzeugte, sie und die Kinder nach Deutschland zurückkehren zu lassen. Er selbst wollte bleiben, und Seda C. spürte, dass seine Gefühle längst nicht mehr bei ihr waren, sondern bei den Kameraden an der Front.

Seda C. ist für die Ankläger eine wichtige Zeugin. Sie kann erklären, wie schnell die Ausbildung im Terrorcamp einen jungen Mann entfremdet und ihn bis in den Selbstmord treiben kann. Sie hat in Waziristan den Chef der Camps kennengelernt, einen Usbeken, der sich Sulaiman nannte. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um Suhail Buranow handelt, von dem auch Daniel Schneider und Fritz Gelowicz ihre Anweisungen erhielten. Auch jene, ein großes Attentat in Deutschland zu verüben.

"Daniel war wie in Trance"

Am 8. Dezember 2006 wird Daniel Schneider im Iran festgenommen, nachdem er illegal aus Pakistan eingereist war. Weil er nicht sagt, wer er ist, wird er zurück nach Pakistan abgeschoben und dort inhaftiert. Nach einer Woche gibt sich Daniel Schneider als Deutscher zu erkennen, er wird nun sehr zuvorkommend behandelt. Er darf mit seinem Vater telefonieren, ein Angehöriger der Botschaft besucht ihn. Am 11. Januar 2007 verurteilt ihn ein Gericht in Taftan wegen illegalen Aufenthalts zu zwei Monaten Haft und 500 Rupien Geldstrafe, knapp fünf Euro. Am 12. Februar bereits darf er nach Deutschland fliegen.

Der Aufenthalt in Ägypten und Waziristan hat Daniel Schneider verändert, seine Freunde aus der Moschee bemerken es. Er ist nicht mehr einer, der fragt. Er gibt nun Antworten. Er beschimpft seine Freunde, wenn sie sich eine Zigarette anzünden oder in Jeansjacke zum Beten kommen. Er selbst kleidet sich wie ein strenger Sunnit und trägt eine knöchellange Hose. Seine Zähne reinigt er nur noch mit einem Kauholz, und in der Moschee verschenkt er Bücher über den Islam.

Seine Mutter findet ihn sonderbar, wenn er mit ihr über den Islam spricht. In einer Art Dialekt trägt er ihr dann Koranverse vor. "Es hörte sich an, als würde ein Ausländer sprechen", erzählt sie. "Er war wie in Trance." Sie bekommt von ihm einen Koran geschickt. Er hat eine Widmung hineingeschrieben. Das Buch solle ihr in schweren Zeiten Trost und Hoffnung schenken. Auch ein Verwandter hat den Eindruck, Daniel Schneider rede "in einer anderen Sprache". Er trifft ihn zufällig im Haus der Mutter, und sie diskutieren über die Religionen und die Frage, wann Gewalt erlaubt sei. Daniel Schneider sagt, auch im Christentum werde Gewalt gerechtfertigt. Er nennt Stellen aus dem Neuen Testament.

Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
(Matthäus 10, 34)

Der Verwandte, ein gläubiger Katholik, sagt, dies sei nicht wörtlich zu nehmen. Man müsse die Passage aus ihrem historischen Kontext verstehen. Das sei das Verbrechen der Christen, sagt Daniel Schneider, dass sie Gottes Wort ständig interpretierten. Im Islam gebe es nur ein Wort Gottes. Und sein Gesetz, die Scharia, sei unveränderbar.

Würdest du die Scharia denn auch auf mich anwenden? - Ja. - Wenn ich mich weigere, Moslem zu werden und die Schutzsteuer zu bezahlen, würdest du mich dann umbringen? - Ja. - Du würdest mir also die Rübe abhauen? - Ja.
(Erinnerung des Verwandten)

Es ist nicht die einzige Drohung, die der junge Konvertit ausspricht. Als sich sein jüngerer Bruder einmal kritisch über den Propheten Mohammed äußert, sagt Daniel Schneider zu ihm: "Ich verschone dich noch einmal, weil du mein Bruder bist. Beim nächsten Mal muss ich dich umbringen." Die Verwandten sind entsetzt. Sie melden sich beim Verfassungsschutz in Saarbrücken, sie wissen nicht, wen sie sonst um Rat fragen können. Zwei Mitarbeiter besuchen sie, es ist ein kurzes Gespräch, sie hören vor allem zu. Sie kennen Daniel Schneider längst. Gleich nach seiner Rückkehr aus Pakistan hatten sie versucht, mit ihm zu reden. Er war höflich, aber nicht zugänglich. Seitdem steht er unter Beobachtung, nicht nur von der Saarländer Behörde.

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 16/2009

 
 
KOMMENTARE (10 von 43)
 
kralli19 (23.04.2009, 12:20 Uhr)
Danke floyd77
Danke floyd77 für ihre Kommentare. Aber wie sie sicher schon gemerkt haben, wollen einige wie vege, Annemone oder Dieter37 gar nicht diskutieren oder ihren Horizont erweitern, sondern lediglich ihre Vorurteile pflegen und Feindbilder pflegen, nachdem sie ja ein neues anscheinend dringend brauchten zum Ende des kalten Krieges.
Ich schau auch schon, in welchem Land ich dann Asyl bekommen würde, sollten mal tatsächlich solche Idioten an die Macht kommen in Deutschland...unmöglich ist für mich mittlerweile nichts mehr.
mutti1 (22.04.2009, 19:50 Uhr)
gehirnwäsche
niemand kann irgend etwas verbieten, was man glaubt, selbst wenn ich getauft bin u.die katholische herrschaften in ihren goldnen käfigen ablehne, so glaub ich immer mehr an jesus und ich bete immer öfter, das endlich ÜBERALL friede wird.
unglaeubiger (22.04.2009, 16:08 Uhr)
welche gefahr?
deutschland war noch eine lücke im weltweiten überwachungsnetz.
wie es den deutschen klar machen das es gut für sie ist, überwacht zu werden?
man nehme:
alle dienste dieser welt unter leitung der CIA und BND.
einige vollpfosten als terroristen, immer und überall überwacht.
zünder und chemikalien weden zu harmlosen atrappen gemacht, natürlich geliefert von doppelagenten.
jeder dorfdepp kann die schwarzen limousinen erkennen.(wir haben gute arbeit geleistet.)
dann die große festnahme und alle sind begeistert das sie in zukunft der totalen überwachung unterliegen.
was für ein glück das wir den islam haben!
nightmare_online (22.04.2009, 15:38 Uhr)
@AnakinDouglas
Es gibt Islamisten. Und die sind gefährlich, das ist nicht zu bestreiten. Nur das Geschwurbel hier über den Islam zeugt davon, das mancher der hier postet schlicht ein geistiger Tiefflieger ist oder in der rechtsextremen Ecke steht.
Denn das die Rechten sich - nachdem die Sache mit den Juden als Feindbild nicht mehr so gut ankommt - die Muslime als neues Feindbild auserkoren haben (siehe Pro Köln & Co.), dürfte doch inzwischen wohl Allgemeingut sein.
Was die Kerls der Sauerland-Zelle angeht, da haben, wie hier im Stern zu lesen war, offensichtlich unsere Freunde von jenseits des Atlantiks ihre Finger im Spiel gahabt.
http://www.stern.de/politik/deutschland/:Sauerland-Attent%E4ter-Der-CIA-Mann-Ludwigshafen/638514.html
nese (22.04.2009, 15:34 Uhr)
An die 'heilige' Anemone
'...Meine persönliche Meinung: Verbot des Islam einschließlich aller Konseqenzen....'
.
Sollte man das Christentum auch verbieten, wenn irgendwelche christliche Spinner durchdrehen? Anemone, Ihre braune Sosse widert mich an!
AnakinDouglas (22.04.2009, 13:26 Uhr)
@nightmare_online

Die brauchen auch nicht zu tausenden rumlaufen und irgend etwas in die Luft zu sprengen.
Ein Irrer reicht schon. Hätte der Kofferbomber oder die Sauerlandzelle "Erfolg" gehabt, hätte so ein Anschlag schon für ein 2. Madrid hier in Deutschland gereicht.
Gott sei Dank konnten diese Pläne verhindert werden.
In Pakistan laufen auch nicht tausende Irre rum. Trotzdem schafft es da fast täglich einer dieser Irren irgendwelche Unschuldige in die Luft zu jagen. Oder wie war es in Indien vor wenigen Monaten? Da hat eine kleine Gruppe für ein Blutbad gesorgt.
floyd77 (22.04.2009, 12:34 Uhr)
@Malt
Ich höre auf zu schreiben (wird langsam Zeit), aber ich möchte Ihren schönen Kommentar nicht unbeantwortet lassen. Sie schreiben:"...denn wenn man nicht aus dieser 'Wir entschuldigen uns erst wenn ihr euch für dieses und jenes entschuldigt' Spirale herauskommt, dann wird dieses Problem nie ein Ende nehmen": Auch hier gebe ich Ihnen 100% recht, daher scheue ich mich persönlich nicht jede böse Tat von Muslimen -soweit bewiesen- zu verurteilen, und ich stehe auf der Seite der Unterdrückten und Beschädigten, egal welche Nation, Religion oder Rasse sie gehören. Das schreibt mir meine Religion wie auch mein menschliches Gewissen vor. Wie ich sehe, ist das bei Ihnen genauso. Das Problem ist wohl die Masse, die sich immer als Unschuldige sieht und ihre schlechten Taten nicht einsehen möchte. Das sehe ich genauso hier wie in muslimischen Ländern, bis auf eine kleine Menschenmenge. Damit auf nationaler Ebene alles aufgeklärt wird bzw. jeder seine Schuld erkennt und wiedergutmacht, braucht man allerdings auf beiden Seiten starke Partner und selbstbewusste Volksvertreter, die von ihren Völkern unterstützt werden. Das ist leider bei muslimischen Ländern bei weitem nicht der Fall; und bis es Regierungen geben würde, die von ihren Völkern bewusst und ohne Druck gewählt werden und die nationale Interessen ohne Druck von außen wahren können, wird aus der islamischen Welt nichts derartiges kommen. Daher soll der Westen diesen Prozess unterstützen, anstatt ihn zu verzögern. Doch der Westen sieht seine eigene Interessen und wünscht sich am Liebsten schwache und Ja-sagende Partner als starke Partner. Doch ein Frieden kann nur mit starken Partnern geschehen. So was sollte der Westen (und Israel sowieso) akzeptieren und zulassen. Außerdem hat der Westen in den letzten Dekaden die Weltpolitik zum größten Teil selber bestimmt, somit ist es an den starken Nationen den ersten Schritt zu machen, denn eine Entschuldigung der schwachen und armen Nationen wird von Alleine nicht kommen. Das ist schon aus politischem Kalkül nicht möglich und nicht sinnvoll.
endbenutzer (22.04.2009, 12:26 Uhr)
@den Verfasser des Artikels:
Zitat: "...Mit seinen langen, dunklen Haaren, dem Vollbart, der Schramme unter dem rechten Auge und den auf den Rücken gefesselten Armen gleicht er einem Gekreuzigten, geschunden und erschöpft vom langen Kampf..."
.
Was soll diese Lobhudelei? Geht's noch?
nightmare_online (22.04.2009, 12:23 Uhr)
Treffen der Vollpfosten ...
scheint mir heute auf Stern-Online zu sein.
Die Realität ist nämlich folgende: In diesem Land leben ein paar Millionen Muslime. Seit Jahrzehnten. Und - putzigerweise - rennen die gar nicht zu tausenden durch die Strassen und sprengen sich in die Luft oder sowas.
Aber weil die Vollpfosten nach dem Wegfall des Feinbildes Kommunismus einen neues Feindbild brauchten, sind das neuerdings alles irgendwie potentielle Terroristen.
Aber für mich stellt sich eine wesentlich relevantere Frage: Gibt es eine Relation zwischen Zimmertemperatur, IQ und den islamophoben Beiträge hier?
Malt (22.04.2009, 11:47 Uhr)
@Huxley82
Du schreibst ja normalerweise recht reflektiert, aber wenn du das " Die Israelische Armee hat vor jedem Angriff per Flugblatt die Ziele angegeben" tatsächlich glaubst, dann tut's mir leid und ich habe mich wohl doch in dir getäuscht. Und jetzt erklär mir mal bitte, da du ja anscheinend im Gazastreifen unterwegs warst zu der Zeit (nehm ich jetzt mal an aufgrund deiner Behauptungen) wie man, wenn man mit Phosphorgeschossen aus Panzern in ein so eng bebautes Gebite wie Gaza schießt, vorher bekanntgeben will, welches der Gebäude dort niederbrennt? DAS wäre mal wirklich interessant!
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