Filme, auf denen minutenlang Geschlechtsteile von kleinen Mädchen zu sehen sind, herangezoomt mit einer Videokamera. Kunden, denen das nicht reicht, hat Kurt W. auch anderes zu bieten: Japanische Sado-Videos etwa, in denen fünf-, sechsjährige Mädchen vergewaltigt werden. "Die hast du mit Originalton dabei." Derlei "Material" aber hat Kurt W. noch nie aufgenommen - zu groß wäre die Gefahr, dass ein Kind zu Hause redet. Als "erfahrener Fachmann" weiß er, wie man Kinderpornos dreht und dabei sicherstellt, dass die Kleinen daheim schweigen.
"Spielerisch" müsse man das angehen, sagt er. Den Kindern das Gefühl geben, dass sie selbst schuld daran seien oder zumindest mitschuldig, weil sie das freiwillig mitgemacht hätten. Dann halten sie den Mund. Aus Scham. Mit den beiden Mädchen aus der Nachbarschaft, etwa fünf und acht Jahre alt, die bei Kurt W. mehrmals die Woche für einige Stunden am Nachmittag "betreut" wurden, hat das prima geklappt: erst die Hausaufgaben, dann ein bisschen malen, ein paar Computerspiele - und schließlich Pornos schauen. Im Schlafzimmer. In der Pädo-Szene ein alter, aber umso bewährterer Trick: Kurt W. schlägt den Kindern vor, das doch einfach mal nachzuspielen. Die Kleinen finden das erst mal komisch, kichern verlegen. Und machen dann mit.
Wie "spielerisch" er das angeht, zeigt er mir in einem Film. Da weist er die beiden Mädchen an, sich auf sein schwarzes Doppelbett zu legen. "Jetzt loslegen, Purzelbäume schlagen", kommandiert er. Doch dabei bleibt es nicht: "Jetzt mal die Schlüpfer ausziehen, eh die da zerreißen." Die Mädchen gehorchen, versuchen, für den "Onkel Schmusekurt" Szenen aus dem Porno nachzuspielen, den der ihnen zuvor gezeigt hat. Bis es einem der Mädchen zu viel wird: "Jetzt mag ich nicht mehr", sagt es und dreht sich zur Seite. Hier hat Kurt W. die Aufnahmen sofort abgebrochen. Aus Erfahrung weiß er, dass es riskant wird, wenn er in diesem Stadium die Kinder zu sehr drängen würde. "Das sagt ihr aber nicht der Mama, oder?", fragt er. "Nein", sagt eines der Mädchen, "wir würden sicher Haue kriegen, wenn die erfährt, was wir gemacht haben."
Szenen mit drei- und vierjährigen Kindern flimmern über den Monitor. W. lacht, zeigt auf den Bildschirm: "Mein Kumpel, der hat die, die ich auf dem Bild im Arm hatte, die kleine Dreieinhalbjährige, mit dem Stock entjungfert." Weil dessen Penis zu groß war. "Nach zwei, drei Tagen, als es nicht mehr geblutet hat" - er zeigt auf den Monitor - "da hat er sie gefickt." Ob das denn die Mutter nicht gemerkt hat, frage ich. Nein, sagt er. Kurt W. ist amüsiert: "Die konnte noch nicht sprechen, das war ein Paradies." Warum das Kind mit dreieinhalb noch nicht sprechen konnte, weiß er nicht - ist ihm auch egal. Kurt W. hat als Erzieher oft an Kinderfreizeiten teilgenommen. Einmal habe ihn eine Kollegin zur Seite genommen. "Die hat gesagt: Sie geben den Kindern zu viel Liebe, ziehen Sie sich ein bisschen zurück." W. las Gutenachtgeschichten vor: "Dann lagen die Mädchen bei mir im Zelt, und der Pfarrer meinte: Ach, der Herr W. ist wieder umworben von den ganzen Damen." Kurt W. kriegt sich kaum mehr ein vor Lachen über den arglosen Priester.