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17. Juli 2009, 11:37 Uhr

Belgier will Brötchen holen und landet in Bayern

Mal eben Brötchen holen - von wegen! Ein Belgier wollte eigentlich nur zum nächsten Bäcker fahren, doch da kam er nie an. Er irrte 400 Kilometer lang über die Straßen, bis ihm schließlich auf einer deutschen Autobahn das Benzin ausging.

Brötchen, Umweg, Belgier, 400 Kilometer, Waldaschaff, A3, Autobahn

400 Kilometer ist der Rentner gefahren, doch Brötchen hat er am Ende nicht mitgebracht© Jens Wolf/DPA

Seine Zerstreutheit hat einem Belgier auf der Fahrt zum nächsten Bäcker einen Umweg von rund 400 Kilometern eingebracht. Der leicht verwirrte Rentner habe in seiner belgischen Heimat nur mal kurz Brötchen holen wollen - und sei dabei falsch abgebogen, berichtete die Polizei in Würzburg am Freitag. Seine mehrstündige Fahrt über deutsche Autobahnen endete schließlich am Donnerstag auf der Autobahn A3 Aschaffenburg-Würzburg bei Waldaschaff in Franken. Auf einem Anstieg blieb sein Wagen mit leerem Benzintank stehen.

Der Wagen des Belgiers wurde abgeschleppt, der Mann mit aufs Revier genommen, wo er später von Familienangehörigen abgeholt wurde. Der Belgier war anderen Autofahrern aufgefallen, als er in Badeschlappen auf der Autobahn ziellos umherlief. Nach Angaben seiner Tochter fährt ihr Vater öfter Auto und findet sich dann nicht mehr zurecht. Aber so weit wie am Donnerstag sei er noch nie umhergeirrt.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 14)
 
bigcpoint (18.07.2009, 21:03 Uhr)
War nich viel los...
Landete nich nur in Bayern, sondern auch in der Zeitung.
Herzlichen Glückwunsch. Früher wäre man stattdessen nur in der Klpse gelandet.
Brom (18.07.2009, 11:36 Uhr)
Lustig?
Der Belgier hatte offenbar Frühsymptome einer schweren Demenz. Vielleicht wird der Stern"redakteur" selbst mal einen Elternteil mit Alzheimer haben, dann wird ihm das Lachen schon vergehen. Schade, dass es so viele unfähige und herzlose Menschen gibt.
confused (18.07.2009, 11:19 Uhr)
@OttoB Danke, an alle die sich lustig machen,
hoffentlich seit ihr auch mal verwirrt und wacht dann wieder auf um zu sehen was ihr veranstaltet habt... schönes weiterleben wünsche ich schon einmal vor allem in euren Albträumen anschliessend.
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Dem Mann gehört der Führerschein entzogen und der Tochter eine Geldstrafe aufgebrummt wegen unterlassener Hilfeleistung denn in seiner Verwirrtheit könnte dabei auch jemand zu Schaden kommen.
muzza (18.07.2009, 11:00 Uhr)
Bezieht Stern.de seine Begleitbilder...
...für Backwaren von einer Bäcker-Innung? Damit selbst der dümmste Kunde in Zukunft nicht mehr bemerkt was für einen Schrott er angedreht bekommt? Dazu passt auch dass Sie zwischen dem Erscheinungsbild der Backfehler in der Auslage und denen aus der bestenfalls seit Monaten ungeleerten Altbrot-Tonne nicht mehr unterscheiden können? Und dass nur ich mich beschwere, trotzdem ich nicht mal Bäcker bin?
107Summer (18.07.2009, 10:54 Uhr)
Jugendliche Raser
daran sind die jugendlichen Raser schuld: die sind so um sein Auto herum gerast (sie sind keine 20 Km/h in der 30er Zone gefahren, sondern 35 Km/h), dass er sich nciht getraut hat sein Auto zu verlassen, um nach dem Weg zu fahren. Um in Zukunft solche Zustände zu vermeiden, sollten die 30er Zonen in 20er umbenannt werden.
H.P. (18.07.2009, 09:10 Uhr)
gerade mal 55 Jahr alt.
@Nach Angaben seiner Tochter fährt ihr Vater öfter Auto und findet sich dann nicht mehr zurecht. Aber so weit wie am Donnerstag sei er noch nie umhergeirrt.
Wenn man weiß wie verwirrt der Vater schon ist, frage ich mich, warum lässt man den Vater überhaupt noch fahren. Alzheimer ist ein ganz schlimme Krankheit die jeden treffen kann. Ich gehe jeden Sonntag in ein Heim wo Alzheimer Kranke gepflegt werden, der jüngste Patient ist gerade mal 55 Jahr alt.
Henning100 (18.07.2009, 07:19 Uhr)
Der Belgier aus Holland
Also, fuer mich kam dieser Belgier aus den Niederlanden, und war mal kurz in einem Coffie-Shop. Resultat: Irrfahrt !! Apropos, ich kenne viele Ehemaenner, die waren nur mal kurz Zigaretten holen, und sind nie wieder gekommen.
soondecember (17.07.2009, 22:58 Uhr)
naja die häufigste Irrfahrt...
Naja 400 km da ist es eben die Frage der Fahrtüchtigkeit des "leicht verwirrten".
Aber die alltägliche Irrfahrt durch Navis ist echt ein Problem. Falsche Führung, gegen die Einbahnstrasse oder ins Wohngebiet für Laster. Das Kartenupdate ist dann noch teurer als ein gutes neues Navi.
Dazu noch die Namensgleichheit von vielen deutschen Städten, sicherlich wird man nicht 100 km falsch fahren, aber wenn man unaufmerksam ist, kann man schonmal ein Stück weit in die falsche Richtung fahren.
vlcd (17.07.2009, 22:08 Uhr)
@OttoB
Ich finde den Artikel interessant, nämlich in Bezug auf die Frage, unter welchen Umständen der Führerschein entzogen werden müsste.
OttoB (17.07.2009, 19:55 Uhr)
Der Mann ist krank.
Sich darüber lustig zu machen pfui.
Was soll der Artikel und was einige Kommentare.
Freut euch wenn ihr Gesund bleibt. Vielleicht trifft es euch schneller als ihr denkt.
 
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