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26. Juni 2008, 09:16 Uhr

Flammenmeer in Nordkalifornien

Im Norden des US-Bundestaats Kalifornien wüten rund 700 Buschbrände. Sie wurden durch ungezählte Blitzeinschläge ausgelöst. Der größte Brand frisst sich ausgerechnet durch den Nationalpark "Los Padres". Dort ist bereits eine Fläche so groß wie die Stadt Frankfurt vernichtet worden.

Im Norden von Kalifornien kämpfen Feuerwehrleute gegen Hunderte von Bränden© Bill Husa/AP

Die Feuerwehr im Norden Kaliforniens hat hunderte durch Blitzeinschläge entfachte Buschbrände noch nicht unter Kontrolle gebracht. Rund 700 Buschbrände lodern noch immer. Der größte Brand wütet in einem Teil des "Los Padres"-Nationalwalds nördlich von Los Angeles und ließ eine Fläche von 238 Quadratkilometern einen Raub der Flammen werden - das entspricht der Größe der Stadt Frankfurt.

Gouverneur Arnold Schwarzenegger zeigte sich beim Besuch der betroffenen Gebiete bestürzt. Er sei mit dem Flugzeug aus Los Angeles gekommen. Dabei seien praktisch auf der ganzen Flugstrecke die Rauchschwaden der Brände zu sehen gewesen. "Man kann sehen, dass das Feuer überall ist", sagte Schwarzenegger vor Journalisten im Bezirk Monterrey. Der Gouverneur forderte auch die Unterstützung der Nationalgarde an.

Ebenfalls im Los Padres Nationalwald wütet ein weiterer Buschbrand in Küstennähe, der die Vegetation bereits auf einer Fläche von 78 Quadratkilometern dezimiert hat. Er bedroht zahlreiche Häuser an der legendären Küstenstraße "Route 1" in der Nähe des Ortes Big Sur. "Unglücklicherweise ist das Feuer in einem Gebiet, wo es sehr schwierig sein wird, es zu stoppen", sagte ein Sprecher der US-Forstbehörde, Mark Savage.

Die Brände waren am Wochenende von zumeist trockenen Gewitterblitzen ausgelöst worden. Bis zu 8000 Blitze gingen nieder und entfachten insgesamt über 800 Buschfeuer. Allein im Bezirk Mendocino wüteten über 130 Brände, hunderte Anwohner flüchteten vor den Flammen. Nach erster Bilanz wurden aber nur wenige Gebäude zerstört. Nördlich von San Francisco war feuchtere, kühlere Luft im Anzug. "Es geht schon etwas besser", sagte Wayne Connor von der Behörde für Wald- und Feuerschutz mit Blick auf die Löscharbeiten.

Für das Ende der Woche dagegen rechnen Meteorologen erneut mit zahlreichen trockenen Blitzen, allerdings deutlich weniger als am Wochenende. Die Feuerwehren von Kalifornien erhielten Unterstützung von ihren Kollegen aus Nevada und Oregon.

AP/DPA
 
 
KOMMENTARE (1 von 1)
 
heiner5362 (26.06.2008, 15:33 Uhr)
laut bush-administration
gibt es keinen hausgemachten klimawandel, daher sind auch diese brände rein fiktiv.
fahrt weiter eure suvs und hummers blast co2 in die luft und erstickt dran ihr plaque der menschheit.
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