. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
11. Dezember 2011, 10:20 Uhr

2000 Fahrgäste richten Schäden in S-Bahnen an

Beim "Abschiedstrinken" zur Einführung des Alkoholverbots in Münchner S-Bahnen wurde nicht nur ordentlich gebechert, sondern auch randaliert. Zahlreiche Verspätungen und beschädigte Züge sind das Resultat der öffentlichen Party.

Verkehr, Gesellschaft, Kriminalität, Schäden, Alkohol, Party, Münchner, Bahn, 14521

Wilde Party in der Münchner S-Bahn: Tausende Jugendliche haben sich über Facebook zum "Abschiedstrinken" verabredet© Tobias Hase/DPA

Die Einführung des Alkoholverbotes in den Münchner S-Bahnen haben am Samstagabend rund 2000 Jugendliche mit einer riesigen Party gefeiert. Sie verabredeten sich unter dem Stichwort "Abschiedstrinken" über das soziale Netzwerk Facebook, um die letzte Gelegenheit des straffreien Alkoholkonsums in den Zügen zu nutzen und gleichzeitig gegen die Einführung des Verbots zu protestieren.

Dabei richteten sie zahlreiche Schäden an und behinderten den Verkehr, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Es sei deshalb auch zu Verspätungen gekommen. Nach Angaben der Polizei beschädigten die Jugendlichen 22 S-Bahnen und richteten mindestens sechs weitere Schäden an. Wie hoch der Sachschaden insgesamt ist, blieb zunächst unklar.

Anlass für das "Massensaufen" war das neue Alkoholverbot in den S-Bahnen, das zum 11. Dezember in Kraft getreten ist. Rund 3000 Menschen hatten sich schon Tage vorher über Facebook verabredet. Die Polizei schätzt nun, dass etwa 2000 Menschen wirklich an der öffentlichen Party teilgenommen haben.

Die Bahn gab an, das Alkoholverbot auf Anregung von Fahrgästen hin einzuführen. "Wir möchten so das subjektive Sicherheitsempfinden in unseren Fahrzeugen verbessern", sagte der Geschäftsleiter der S-Bahn München, Bernhard Weisser, in einer Mitteilung. Selbstverständlich dürfe man weiterhin betrunken die S-Bahn benutzen. Lediglich das Trinken von Alkohol in der S-Bahn sei jetzt verboten. In Münchner U-Bahnen und Bussen gilt ein solches Verbot bereits seit 2009.

roh/DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Vor Alkoholverbot in Hamburger Bahnen Saufen im Fünf-Minuten-Takt

Ab heute wird Alkoholkonsum in Hamburgs Bussen und Bahnen mit 40 Euro geahndet. Deshalb hatte am Vorabend die Facebook-Generation zum kollektiven Abschiedsbesäufnis aufgerufen – das Bier floss in Strömen. mehr...

Alkoholverbot in Bahn und Bus Hamburg legt seinen Nahverkehr trocken

Gelage in der U-Bahn, ein Wegbier im Bus? Das ist in Hamburg bald passé. Die Verkehrsunternehmer sagen dem Alkohol den Kampf an und provozieren den Zorn feierfreudiger Nachtschwärmer. mehr...

Facebook-Massenaufruf in Hamburg Prost U-Bahn!

In Hamburg bahnt sich das nächste Facebook-Großevent an: Vor dem Alkoholverbot in der U-Bahn der Hansestadt wollen es Tausende noch ein letztes Mal so richtig krachen lassen. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe