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24. Februar 2009, 11:37 Uhr

Ex-Freund verlangt Vaterschaftstest

Ein früherer Freund der Achtlingsmutter Nadya Suleman will per DNA-Test klären lassen, wer der Vater der Kleinen ist. Suleman habe ihn mit einer Krebsgeschichte zu einer Samenspende gedrängt, sagte Denis Beaudoin in einem Interview. Trotz allem will er seiner Ex aber in jedem Fall helfen.

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Ein früherer Freund der Achtlingsmutter Nadya Suleman verlangt jetzt einen DNA-Test© Paul Drinkwater/AFP

Ein Ex-Freund der Achtlingsmutter in Kalifornien will jetzt per DNA-Test die Vaterschaft klären lassen. Er habe während seiner dreijährigen Beziehung mit Nadya Suleman eine Samenspende abgegeben, sagte Denis Beaudoin am Montag im Fernsehsender ABC. Suleman habe gesagt, sie habe Eierstockkrebs und müsse rasch handeln, um Kinder bekommen zu können.

Dem Sender zufolge hat die 33-Jährige aber versichert, Beaudoin sei nicht der Vater ihrer Kinder, auch nicht der ersten sechs Kinder, die vor den Achtlingen geboren wurden. Seine Ex-Freundin habe ihn mit einer Lüge zu der Samenspende gebracht, und deswegen wolle er einen Vaterschaftstest, sagte Beaudoin, der selbst zwei Kinder hat und geschieden ist. Außerdem sähen ihm Sulemans bisherige sechs Kinder ähnlich.

Alle inzwischen 14 Kinder Sulemans wurden über künstliche Befruchtung gezeugt, das Sperma stammt der alleinstehenden arbeitslosen Mutter zufolge von einem guten Freund. Die Achtlinge kamen Ende Januar zur Welt. Beaudoin erklärte, wie der Vaterschaftstest auch ausgehe, er werde Suleman helfen. "Es ist heutzutage hart, zwei Kinder aufzuziehen, ganz zu schweigen von 14 Kindern." Einer Boulevard-Website zufolge gab es wegen der Achtlingsgeburt auch eine Auseinandersetzung zwischen Suleman und ihrer Mutter.

In dem Video auf RadarOnline.com erklärte Suleman, dass sie keine andere Wahl gehabt habe. Sie hätte sich nie dazu durchringen können, die Embryonen zu zerstören. "Es waren Leben. Man nutzt sie oder zerstört sie", erklärte Suleman. Ihre Mutter hatte ihr vorgehalten, sie hätte vor der Geburt der Achtlinge auch an die sechs anderen Kinder denken sollen.

AP
 
 
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