Sie gehen dorthin, wo es wehtut. Seit 40 Jahren schickt Ärzte ohne Grenzen medizinische Helfer in Kriegs- und Katastrophengebiete. Ein Rückblick in Bildern.
In jedem Augenblick gibt es Millionen Menschen, die verzweifelt auf Hilfe hoffen, weil sie krank sind oder vor Erschöpfung, Schmerz und Angst nicht weiter wissen. Sie erhielten vor 40 Jahren Hilfe: Die (Médecins Sans Frontières (MSF, zu deutsch Ärzte ohne Grenzen) setzen sich zum Ziel, Menschen in Notsituationen beizustehen. Das Bild zeigt die Gründungsväter 1971 in Paris bei der Unterzeichnung der Gründungsurkunde. "Der Ehrgeiz der Gründerväter war der Aufbau eines internationalen medizinischen Rettungsteams. Diese Idee ist damals nicht selbstverständlich. Der Arzt spielt in den Konzeptionen von Hilfe keine Rolle. Vorrang haben wirtschaftliche und soziale Ziele, eine schnelle Modernisierung. Krankheiten waren vor allem Zeichen des politischen Scheiterns", sagt Rony Brauman, langjähriger Präsident der französischen Sektion