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25. Februar 2010, 16:52 Uhr

Treberhilfe-Chef Ehlert bekommt einen Aufpasser

Angeblich hat Harald Ehlert es selber so gewollt: Nach dem Eklat wegen seines Luxus-Dienstwagens lässt der Geschäftsführer der Berliner Treberhilfe seine Arbeit vorerst ruhen und verliert einen Teil seiner Macht.

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Nur noch ein halber Chef: Der Geschäftsführer der Treberhilfe, Harald Ehlert© Axel Schmidt/DDP

Nach der Maserati-Affäre bei der Berliner Treberhilfe muss Geschäftsführer Harald Ehlert sein Amt künftig teilen. Das Diakonische Werk in Berlin kündigte am Donnerstag an, dass neben Ehlert ein zweiter Geschäftsführer eingesetzt werde. Ehlert habe selbst darum gebeten, damit alle Vorwürfe gegen die Organisation geklärt werden könnten. Er lasse sein Amt vorerst ruhen. Außerdem werde er seine Geschäftsanteile an der gemeinnützigen Gesellschaft (gGmbH) an den Verein der Treberhilfe abtreten.

Die Treberhilfe war in die Kritik geraten, weil Ehlert einen Maserati als Dienstwagen nutzte. Daraufhin verkaufte der Geschäftsführer das Luxusauto nach eigenen Angaben für 30.000 Euro an einen Potsdamer Autohändler.

Berliner Sozialsenatorin kritisiert Missstände

Bisher besaß Ehlert 50 Prozent der Geschäftsanteile der gGmbH, dem Verein gehören die anderen 50 Prozent. Damit der Verein keine alleinige Kontrolle über die Gesellschaft hat, soll Diakonie-Vorstand Thomas Dane die Hälfte treuhänderisch verwalten. Wer zweiter Geschäftsführer der Treberhilfe wird, soll der neue Aufsichtsrat in den kommenden Tagen entscheiden.

Kritisch zu Wort meldete sich am Donnerstag die Berliner Sozialsenatorin Carola Bluhm (Linke). "Der Senat hält einen Maserati keineswegs für einen angemessenen Dienstwagen für ein derartiges gemeinnütziges Unternehmen", erklärte sie im Abgeordnetenhaus. Die Umstrukturierung der Treberhilfe sei nötig, um Missstände künftig zu verhindern.

DPA
 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
kb26919 (26.02.2010, 15:44 Uhr)
Herr Ehlert ist offenbar der Meinung
dass die Treber Hilfe vor allem ihm helfen soll um einen luxurioesen Lebenstil zu haben. Er hat dieser Einrichtung sehr geschadet.
kralli19 (26.02.2010, 14:11 Uhr)
Wetten....
Wetten, der neue "Aufpasser" ist ein Parteikollege aus der sPD....und auch dem wird es nicht schlechter gehen....
Dekadenz (25.02.2010, 20:16 Uhr)
So ein Fuchs!
Der verwendet gemeinnütziges Vermögen zum Kauf eines Maseratis und feiert opulente Feste an einem See nahe Potsdam (Caputh). So richtig bescheiden. Auf Steuermittel und Gemeinnützigkeit. Möchtegern-Cowboy mit Lederhut und Lederstiefel und mehrere Jeeps am laufen. Laut Speisekarte gab es Wildbret, z. B. Hase, Rehrücken, dazu Brandwein und Champagner,danach großer Tango und Ansprache vom Chef über Social-Profit und Trallala. Dazwischen ein dicke Montecristo zur Verdauung. Fidel lässt Grüßen!
pankratius (25.02.2010, 19:58 Uhr)
Merkwürdige Seidenhandschuhe
Merkwürdig, mit welchen Seidenhandschuhen dieser saubere Herr angefasst wird. Selbst die "Linken"-Senatorin kommt esrt nach langem Abwarten zu schmallippigen Missbilligungsversuchen.

Hier läuft ganz offensichtlich ein ganz oberfaules Spiel, in dem etliche ungesehene, aber sehr einflussreiche Beteiligte an allen Strippen ziehen können, um wirksame Maßnahmen gegen die öbszöne Treberhilfskiste zu verhindern.
Tempelhofer (25.02.2010, 19:23 Uhr)
@ Stern.de
Sie sollten bsser Ihre Foto-Agentur wechseln. Die Leute können ja noch nicht einmal ein vernünftiges Porträt-Foto erstellen.

Das macht jeder Anfänger besser.
erichmonika (25.02.2010, 17:25 Uhr)
Der ist fehl am Platze
Der Herr Ehlert leident an Größenwahn. Er spielt den großen Manager, bei einem relativ kleinen Verein mit einer einzelnen Aufgabe. Wenn er den großen Manager spielen will, dann soll er versuchen in der freien Wirtschaft einen Posten zu bekommen. Wenn er in kriegt, kann er meinetwegen Ferari fahren. Allerdings, wenn das auch nur so ein Kleckerlesbetrieb wie die Treberhilfe ist, werden ihm die Eigentümer was husten
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