11. Februar 2013, 14:47 Uhr

Rücktritts-Rede im Kreis der Kardinäle

Fast acht Jahre dauerte das Pontifikat von Benedikt XVI. Nun zieht er selbst einen Schlussstrich. In Rom verkündete der 85-Jährige auf Latein, sein Amt Ende Februar niederzulegen.

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Er ist der älteste Papst seit hundert Jahren und das am längsten amtierende katholische Kirchenoberhaupt aus Deutschland: Benedikt XVI. hat nach fast acht Jahren im Amt seinen Rücktritt angekündigt. Am 28. Februar um 20 Uhr will der 85-Jährige sein Amt niederlegen.

In seiner Ansprache sagte Benedikt in lateinischer Sprache, er spüre das Gewicht der Aufgabe, dieses Amt zu führen, habe lange über seine Entscheidung nachgedacht und sie zum Wohl der Kirche getroffen. Bis Ostern wird nach den Worten von Vatikansprecher Federico Lombardi ein neuer Papst gewählt sein.

Benedikt XVI. selbst hielt bei einer Vollversammlung der Kardinäle im Vatikan eine Rede und begründete seine Entscheidung für den Rücktritt mit fehlenden "Kräften infolge des vorgerückten Alters". Nachdem der Rücktritt öffentlich gemacht wurde, veröffentlichte der Vatikan mehrere Fotos von der Zusammenkunft mit den Kardinälen. Der Dekan der katholischen Kirche, Angelo Sodano, nannte die Ankündigung einen "Blitz aus heiterem Himmel". Die Kardinäle waren eigentlich zusammengekommen, um über mehrere neue Heiligsprechungen abzustimmen.

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