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Der Vater des Amokläufers von Winnenden könnte auch wegen fahrlässiger Tötung verurteilt werden. Das machten Richter und Staatsanwaltschaft zu Beginn des Prozesses klar. Bisher steht er wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vor dem Landgericht.
Am Donnerstag wird vor dem Landgericht Stuttgart ein Alptraum aufleben, der vor eineinhalb Jahren die Republik erschütterte.
Das Landgericht Stuttgart hat die Anklage gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden zugelassen. Der 51-Jährige, mit dessen Pistole Tim K. das Blutbad anrichtete, muss sich aber nicht wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten, sondern nur wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz - die Hinterbliebenden der Opfer sind enttäuscht.
Nach dem Amoklauf von Winnenden haben Politiker eine Überprüfung des Waffenrechts angekündigt. Ein Jahr nach der Tat zeigt sich: Schützen haben eine bessere Lobby als Schüler.
Ein Amoklauf in der eigenen Schule: Dieses schreckliche Erlebnis musste Astrid Hahn, Rektorin der Albertvile-Realschule in Winnenden, am 11. März mit Schülern und Kollegen erleiden. Im stern.de-Interview spricht sie über kleine Schritte in die Normalität, gibt Einblicke in ihre Gemütslage und erklärt, wie sie Amokläufer Tim K. nennt.
Der Amokläufer von Winnenden hat sich vor seiner Tat offenbar doch im Internet mit Gewaltfantasien beschäftigt. Laut stern-Informationen hatte Tim K. auf der Internetplattform Kwick.de ein Profil, in dem schrieb, er wolle "alle umbringen", das würde "bestimmt voll Spaß machen".
Der Amokläufer von Winnenden hat sich vor seiner Tat offenbar doch im Internet mit Gewaltfantasien beschäftigt. Laut stern-Informationen hatte Tim K. auf der Internetplattform Kwick.de ein Profil, in dem schrieb, er wolle "alle umbringen". In weiteren Einträgen verhöhnt er die Angehörigen der Opfer.
Per Hubschrauber nach Winnenden: Der Amokläufer Tim K. war noch gar nicht gefasst, da ordnete der baden-württembergische Polizeipräsident Erwin Hetger an, einen Hubschrauber für Ministerpräsident Günther Oettinger bereitzustellen. Dabei wäre der Helikopter an anderer Stelle dringender gebraucht worden.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden eingeleitet. Es bestehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung. Der 17-jährige Todesschütze Tim K. soll die Waffe seines Vaters aus dem Schlafzimmer entwendet haben.
Amokvideos, Twitter-Chaos, eine gefälschte Chatseite - nie hat das Internet die Nachrichtenlage so bestimmt wie nach Winnenden. En masse verbreiten soziale Netzwerke kostenlose Informationen an jedermann. Aber kann man ihnen trauen?
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