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13. März 2009, 16:12 Uhr

So schützt Deutschland seine Schulen

Seit dem Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt vor fast sieben Jahren haben fast alle Bundesländer Krisenpläne entwickelt. Das Ziel: Ihre Schulen auf den schlimmsten aller Fälle - einen Amoklauf - vorzubereiten. stern.de stellt die Maßnahmen der Länder vor. Von Sebastian Huld

Von Sebastian Huld
 
 
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Deutschland
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KOMMENTARE (10 von 13)
 
Katastrophenjunkie (15.03.2009, 14:08 Uhr)
bei einigen der hier Schreibenden...
kann man soviel sicher sagen: Entweder haben sie keine Kinder oder beinahe ebensowenig Mitgefühl wie dieser Junge!
Kann sich jemand hineinversetzen, was das für Eltern bedeuten muß, wenn der eigene Sohn solch ein furchtbares Gemetzel anrichtet? Und man sich selbst sagen muß, dass man dies, wenn nicht komplett ermöglicht dann doch jedenfalls fahrlässig vereinfacht hat?
Diese Eltern, die nicht nur ihren Sohn sondern sehr viel mehr verloren haben sollte man sicher nicht die ganze Schuld geben! Da hat die ganze Gesellschaft, die jetzt so gerne "schwarze Peter" verteilt einiges an Mitschuld.
Ausserdem sollte man sehr deutlich machen: Dieser unsägliche Amoklauf hat 16 Opfern das Leben gekostet - auch wenn eines der Opfer größte Schuld auf sich geladen hat.
Kann mich sehr wohl auch in die Eltern hineinversetzen, die ihre Kinder durch diese Wahnsinnstat verloren haben. Das muß furchtbar sein!!!
Meine aufrichtige Anteilnahme möchte ich den Eltern aller 16 Opfer gleichermaßen versichern, ich trauere mit Ihnen!
gmathol (15.03.2009, 06:15 Uhr)
Wie kann man eine Schule schuetzen, wenn Eltern 100 Schuss und ein Waffe "herumliegen" lassen.
Waffen gehoeren in den Tresor! Das sollte Gesetz werden! Ganz spezielle jene Waffen die fuer die Jagd oder den Sport genutzt werden.
Schusswaffen anonymisieren den Mord und sind daher anders einzustufen als andere Gegenstaende des Haushalts oder Hau- und Stichwaffen.
Die Eltern dieses verrueckten Moerders muessen dafuer zur Rechenschaft gezogen werden und lebenslang hinter Gittern verschwinden. Hier muss ein Exemple statuiert werden.
Was das passiert ist war die Tat eines pubertierenden Jugendlichen der aus irgenwelchen Gruenden ein Frauen Hasser war.
Blacky007 (14.03.2009, 20:10 Uhr)
@peterpan1001 - danke - interessanter Link
Die These des Bloggers, die Ursache bei Medikamenten gegen Depressionen zu suchen, ist weit einleuchtender als jeder Zusammehang zu PC-Spielen.
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Alleine das ruhige und gefühllose Handeln von Tim, wie es von allen beschrieben wird, passt weit besser ins Bild, als die banale Schuldzuweisung zu "Killer-Spielen" (was ein saudummes Wort - kann ja nur von Politikern erfunden worden sein). Ruhig ist man nach ein/zwei Stunden Counterstrike zocken ganz sicher nicht, eher das Gegenteil, da man das Spiel meist hoch konzentriert spielt und die Kommunikation mit dem Mitspielern auch manchmal richtig aufregt, wenn sich einige mal wieder zu dusselig anstellen.
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Aber wer traut sich von Seiten der Journalisten oder Politikern denn, den ersten Schritt in die Richtung der allmächtigen Pharmindustrie zu setzen? Man stelle sich nur einmal vor, da sollte sich tatsächlich ein Zusammenhang finden... Ob die Poltik da wohl auch gleich so mächtig dagegen schießt, wie bei PC-Spielen?
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Bin gespannt, wann die Medien sich dem Thema mal näher widmen.
Luciano (14.03.2009, 14:55 Uhr)
@Xennia
Ich stimme dir zu, dass Eltern mit Sicherheit eine Mitschuld tragen. Aber nicht nur die des Amokläufers. Vor allem die der Mitschüler. Denn die sind es meistens, die dem der irgendwann Amok läuft an der Schule das Leben zur Hölle machen. Manchmal nur durch kleine Sticheleien, oftmals aber leider auch durch gemeinsames, massives Mobbing. _Da_ haben vor allem die Eltern versagt. Nämlich den Kindern ein respektvolles Miteinander beizubringen.
althaus (14.03.2009, 14:48 Uhr)
Nur weiter so!
Solange unsere Schulen Selektionsanstalten sind, werden immer Verlierer "produziert" werden. Die Kinder werden dann mit Psychopharmaka ruhiggestellt bis sie den Druck nicht mehr aushalten und "austicken". Killerspiele am Computer sind auch weit verbreitet. Solange sich die Eltern nicht um ihre Kinder kümmern und noch ihre Waffen frei herumliegen lassen wird es immer wieder zu solchen Amokläufen kommen. Die Schützenvereine sind daran nicht Schuld! Vielmehr sollte man den Leistungsdruck, der an den Schulen herrscht, vermindern (z.B. kleinere Klassen und individuellere Betreuung). Jetzt überbieten sich die Damen und Herrn Politiker, welche die Zustände an den Schulen zu verantworten haben mit immer neuen Vorschlägen zur Verschärfung der Waffengesetze. Bei soviel Heuchelei wird mir übel!!!
Xennia (14.03.2009, 14:26 Uhr)
Eltern werden geschont
@ peterpan1001
Menschen, die Amok läufen, haben stark unterdrückte Gefühle, ansonsten würden sie andere Möglichkeiten haben, ihren Hass zu äußern. Deshalb ist es kein Wunder, dass so viele Amokläufer unter der Behandlung mit Antidepressiva standen, diese Medikamente unterdrücken die Gefühle noch mehr!
Wer sich mit den Forschungen von Alice Miller (www.alice-miller.com) beschäftigt hat, kommt zu dem Schluß, dass bei der derzeitigen Ursachenforschung für den Amokläuf, wie üblich die Eltern geschont werden. Niemand begeht einen Amoklauf, der liebevolle und verstehende Eltern oder andere Bezugspersonen hat.
marihuhna (14.03.2009, 03:54 Uhr)
@peterpan1001
Das hört sich aber verdächtig nach Scientology an. Na peterpan1001 suchst du hier Dumme für deine Psychosekte?
jomimo (13.03.2009, 19:37 Uhr)
Hört doch bitte endlich auf,
anzunehmen, es könne so einfach sein. AMOK ist es nicht, da vom Täter genau geplant.
.junge Menschen ohne perspektive - und nicht nur junge - rasten aus und wo ist es einfacher als an einer Schule, die man kennt und an der auch noch Personen sind , die man hasst.
Jederzeit und überall in D passiert es wieder.
Ein Ratschlag an die Schüler: vergesst Markenlabels und fordert Schuluniform !!
MfG
leboz (13.03.2009, 18:38 Uhr)
peterpan10o01
ich gebe Dir da Recht: vermutlich sind Medikamente die Ursache, dass dieser Schüler zum Amokläufer wurde. Ja. warum bestraft man nicht die verschreibenden Ärzte und verkaufenden Apotheker!!!
GROV (13.03.2009, 18:27 Uhr)
Immer nur wird von Schulen gesprochen
Meiner Ansicht nach geht die Diskussion in die falsche Richtung.
Was wäre denn wenn so ein AMOKLÄUFER in ein KINO oder an einer anderen öffentlichen Veranstaltung austickt ???
Davon spricht keiner !!!
GR