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30. April 2008, 10:37 Uhr

Die Welt der Familie Fritzl

Es ist ein ungeheuerliches Verbrechen, das Josef Fritzl in seinem Haus in der Ybbsstraße in Amstetten begangen hat. Nach außen pflegte er dabei den Anschein einer normalen Familie. Wie sah diese Welt der Fritzls aus? stern.de hat Menschen in der Nachbarschaft befragt und die Aussagen in eine interaktiven Grafik gestellt.

 
 
KOMMENTARE (8 von 8)
 
Justanotherdave (03.05.2008, 12:19 Uhr)
Heuchler
Ach seid ihr alle moralisch sauber, wie kann der Stern auch nur so einen boulevaristischen, anspruchslosen Mist drucken, das ist doch wirklich unterste Schublade! Gelesen habt ihr's aber doch alle....
Kalox (01.05.2008, 19:20 Uhr)
@pedro-el-negro
also di leute werden sicher nicht "herumgejagt", im gegenteil, sie heischen ja nur nach den kameras um ihre ahnungslosigkeit zu untermauern. aber in allen anderen punkten gebe ich ihnen recht. der "stammbaum" letztens war schon der gipfel, dachte ich, aber die karte... (kopfschüttel)
Skorti (30.04.2008, 13:25 Uhr)
Gaststätte
Die wichtigste Information ist die Gaststätte, in der sie keine Kunden waren. Vielleicht gibt es auch noch eine Lottoannahmestelle, bei der sie keinen Schein abgegeben haben? Würde mich brennend interessieren.
Tom3 (30.04.2008, 12:53 Uhr)
Berichten, schreiben, denunzieren, alles nur für den Leser
Ich schließe mich den bisherigen Kommentaren an, dass ist alles so interessant, das ich mich frage, wie konnte ich bisher ohne diese "wichtigen" Infos nur überleben?
Ich glaube so etwas nennt man dann eine journalistische Bankrotterklärung.
Die direkt Betroffenen können einem nur Leid tun, jeden Tag sehen sie sich nun von hunderten von Reportern umringt, die sich wie die Fliegen auf Schei.... auf alles stürtzen, was auch nur irgendwas zu sagen hat, egal wie banal u. ob zur Sache oder nicht.
So etwas wünsche ich nicht mal meinem ärgsten Feind.
Klar, die machen das ja nur, weil es den Leser interessiert...
manchmal frage ich mich, ob es im Journalistikstudium Kurse gibt, wie etwa "Sensationen noch sensationeller darstellen" oder "Leute gezielt u. vor laufender Kamera bis aufs Blut reizen" oder "Wie überwinde ich Ekel u. Etikette wenn ich Interviews führe"....
Was mich dann noch wundert ist, jedes Käseblatt muss dann immer selbst vor Ort sein, schreiben tun sie dann aber alle den gleichen Käse, zum Teil bis aufs Wort identisch!?!?
pennycounter (30.04.2008, 12:47 Uhr)
Trash Presse
So hat es unsere Geselschaft gewollt.
Der Stern ist ein wirtschaftliches Unternehmen der natürlich auch Absatzzahlen braucht.
Da die weitgehende Mehrheit auf Trash (Abfall) in TV und Medien abfährt bekommt Sie was Sie verdient.
Danke Stern!!
hjohjo (30.04.2008, 12:34 Uhr)
Namensnennung
Viel schlimmer finde ich daß nun Medien allerorten den vollen Familiennamen nennen. Damit trifft man nicht nur den Täter sondern auch die Opfer. Wenn die nicht die nächsten Jahre immer wieder mit "Sind sie nicht ..." angesprochen werden wollen und dann jedes Mal an ihr Leid erinnert werden wollen, müssen sie wohl ihren Namen ändern.
Bravo Stern & Co.
schade77 (30.04.2008, 12:30 Uhr)
@pedro-el-negro
Sie sprechen mir aus der Seele, jedes Wort passt! Ich finde es auch an billigem Yellow-Press-Journalismus nicht mehr zu überbieten, wer in der Strasse den "Opa" wie oft gesehen hat.
pedro-el-negro (30.04.2008, 12:15 Uhr)
Die lieben Nachbarn und der Stern
Es wäre noch aufschlusreich, welches Tapetenmuster Frau F. bevorzugte und ob sie lieber Weiß- oder Schwarzbrot gekauft hat. Hat sie sich eigentlich auch die Haare gefärbt? - Das müsste im Schlecker-Markt herauszufinden sein. Am informativsten ist aber die Aussage des Gastwirts, der die Familie nicht persönlich kannte, aber sie gelegentlich vorbei gehen sehen hat. Lieber Stern, muss es denn sein, dass Sie Ihre Leute in der Nachbarschaft herumjagen und die an Banalität nicht zu übertreffenden Informationen dann auch noch so reißerisch - "interaktive Karte" - präsentieren. Das wird dieser unmenschlichen Tat sicher nicht gerecht und außerdem ist der Informationsgewinn gleich null.
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