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Mexikanischer Drogenboss Lazcano offenbar erschossen

Die US-Regierung hatte ein Kopfgeld in Höhe von fünf Millionen Dollar auf den Drogenboss ausgesetzt. Nun soll "Los Zetas"-Chef Lazcano bei einer Schießerei nahe der US-Grenze getötet worden sein.

  Der mexikanische Drogenboss Heriberto Lazcano Lazcano, soll bei einer Schießerei getötet worden sein.

Der mexikanische Drogenboss Heriberto Lazcano Lazcano, soll bei einer Schießerei getötet worden sein.

Den mexikanischen Streitkräften ist offenbar ein weiterer bedeutender Schlag gegen die Drogenmafia gelungen. Der Chef des berüchtigten Kartells "Los Zetas", Heriberto Lazcano Lazcano, sei bei einer Schießerei mit Sicherheitskräften nahe der Grenze zu den USA getötet worden, erklärte die Marine in der Nacht zum Dienstag. Die formelle Identifizierung stehe zwar noch aus, doch handele es sich bei dem Toten allem Anschein nach um Lazcano alias "El Lazca". Die US-Regierung hatte ein Kopfgeld in Höhe von fünf Millionen Dollar (3,8 Millionen Euro) auf den Drogenboss ausgesetzt.

"Los Zetas" hat große Teile des Nordens und Ostens von Mexiko im Griff. Das von früheren Elitesoldaten gegründete Kartell ist bekannt dafür, dass es seine Feinde köpft und zerstückelt. "Los Zetas" wurden ursprünglich als bewaffneter Arm des Golf-Kartells gegründet, bevor sie sich vor zwei Jahren selbstständig machten. Seit dem Bruch herrscht zwischen den beiden Banden ein blutiger Krieg um die Kontrolle der Schmuggelrouten in die USA. Erst Ende September hatten die mexikanischen Behörden ein weiteres Führungsmitglied von "Los Zetas", Iván Velázquez Caballero alias "Z-50", gefasst. Auf ihn war ein Kopfgeld von umgerechnet rund 1,8 Millionen Euro ausgesetzt.

In Mexiko kämpfen rivalisierende Drogenkartelle um die Kontrolle der lukrativen Schmuggelrouten in die USA. Seit der scheidende Präsident Felipe Calderón bei seinem Amtsantritt im Dezember 2006 die Armee gegen die Drogenbanden einsetzte, wurden bereits mehr als 60.000 Menschen im mexikanischen Drogenkrieg getötet.

kmi/AFP/AFP
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