17. November 2011, 11:30 Uhr

Die Ikea-Attentäter legen Geständnis ab

Der Spuk ist vorbei: Mit dem Geständnis der Verdächtigen ist die Anschlagsserie auf Ikea-Möbelhäuser in mehreren Städten Europas aufgeklärt. Den beiden Männern wird nun in Polen der Prozess gemacht.

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Ikea-Filiale in Dresden: Hier hat die Anschlagsserie begonnen, nun haben die Täter gestanden©

Die Bombenanschläge auf Ikea-Filialen in Dresden und in mehreren europäischen Ländern sind aufgeklärt. Zwei bereits im Oktober in Polen festgenommene Männer haben gestanden, die Anschläge auf die Filialen in Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Tschechien verübt zu haben, teilten Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Dresden mit.

Die Bombenleger hatten nach einem Attentat auf eine Prager Filiale des Möbelkonzern sechs Millionen Euro gefordert und bei Nichtzahlung weitere Anschläge angedroht. Die beiden 39 Jahre alten Polen hatten Geldnot als Motiv angegeben.

Die Dresdner Staatsanwaltschaft will das weitere Verfahren an die polnischen Kollegen abtreten. In der Dresdner Ikea-Filiale hatten am 10. Juni zwei Kunden ein Knalltrauma erlitten, weil in der Küchenabteilung ein Sprengsatz explodiert war.

dho/DPA
 
 
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