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War es Hass? Oder Habsucht? Der Prozess gegen die mutmaßlichen Vierfachmörder von Eislingen hat ihre Parallelwelt offenbart - aber die Tat nicht erklärt. Heute fällt das Urteil.
Mordeten sie aus Habgier oder hatten sie andere Motive? Offenbar hatten die mutmaßlichen Vierfachmörder von Eislingen ihre Bluttat akribisch vorbereitet. Am Mittwoch ergab die Verhandlung: Mit einfachen Alltagsgegenständen hatten die Angeklagten ihre Pistolen sorgsam präpariert.
Ein Geständnis war erwartet worden. Doch dass einer der beiden Angeklagten zugibt, dass er den Vierfachmord von Eislingen allein verübt habe, war eine überraschende Wende. Auf Bitten des Freundes habe er alle 31 Schüsse auf dessen Familie abgegeben. Die Bitte galt dem Geständigen möglicherweise als Befehl.
Die Anklage wirft ihnen vor, nahezu eine ganze Familie ausgelöscht zu haben. Doch an ihrem ersten Prozesstag wirken die beiden 19 Jahre alten Tatverdächtigen eher blass und wenig kaltblütig.
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