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Es gibt weitere Mutmaßungen für das Apple-Event in New York am Donnerstag, den 19. Januar. Nun wird spekuliert, dass Apple den E-Book-Markt im Auge hat und eine Art "GarageBand für E-Books" vorstellen wird.
Berichten zufolge plant Apple noch diesen Monat eine medienwirksame und medienrelevante Ankündigung auf einer Veranstaltung in New York. Ende Januar soll Apples Eddy Cue für die Erleuchtung sorgen.
Seit über zwei Jahrzehnten beschäftigt sich Rainer Wolf als Online-Händler der ersten Stunde mit Apple - also u.a. mit dem iPhone, dem Zubehör, der Software und auch mit dem Mac. Kurz bevor am Dienstag das große Apple-Event startet, haben wir Rainer Wolf ausführlich befragt - zum neuen iPhone 5, zu Apples Chancen ohne Steve Jobs, über den Aufstieg des Mac App Stores und über die Zukunft des Tablets. Die Fragen stellte Carsten Scheibe. Irgendeine Idee, was Apple am Dienstag präsentieren wird? Das iPhone 5? Das 4S? Und wie wird es aussehen? Rainer Wolf: Nicht nur irgendeine Idee, ich bin mir sogar sicher, dass es ein iPhone 5 geben wird, das genauso aussehen wird, wie es die zahlreichen chinesischen Zubehörhersteller jetzt schon mit ihren neuen Hüllen prophezeien. Das iPhone 5 wird tropfenförmig, etwas breiter und höher (das lässt auf ein größeres Display schließen), aber so dünn wie ein iPod touch ausfallen. In China scheint man sich da ziemlich sicher zu sein, die tropfenförmigen iPhone 5 Hüllen gibt es dort mittlerweile an jeder Ecke. Unser chinesischer Kontaktmann, der uns auch die letzten Jahre bei der iPhone 4 und iPad 2 Einführung immer gut beraten hat, sammelt derzeit die Ware für uns ein und lässt uns diese schon im Laufe der Woche per Container zukommen. Wir hoffen, dass wir uns da nicht einen Container Sondermüll bestellt haben - falls er doch falsch liegt. Beim iPhone 4S bin ich mir nicht so sicher, dafür findet man derzeit kaum Hüllen in Fernost, was aber noch nichts Definitives heißen mag, aber da möchte ich mich noch nicht festlegen. Das iPhone ändert immer wieder seine Form. Ist das als Verkäufer von Handy-Schutzhüllen und Taschen nicht unheimlich nervtötend, ständig immer wieder neue Ware produzieren zu müssen? Rainer Wolf: Ja und nein. Ja, weil der Kampf um die ersten Hüllen bei jedem neuen Produktzyklus schon sehr stressig ist. Wer zuerst kommt, macht den besten Umsatz und die Hüllen für alte Handy-Vorgänger laufen dann meistens auch sehr schnell aus und lassen sich nur noch zu Schleuderpreisen absetzen. Nein, weil iPhones mit einer neuen Form auch immer ein Umsatzgarant sind, da alte Hüllen logischerweise nicht mehr verwendet werden können, die Leute brauchen also was Neues. Neue Hüllen, neue Schutzfolien und neue Dock-Schalen. Also wir sehen das hier grad eher optimistisch und freuen uns auf einen fetten Umsatzschub ab Dienstag auf arktis.de . Steve Jobs ist abgetreten. Geht es jetzt mit Apple bergab? Rainer Wolf: Nein. Auf keinen Fall. Jedenfalls nicht die nächsten 10 Jahre. Steve Jobs hat so viele Impulse gegeben und Innovationen auf den Weg gebracht, das dürfte Apple noch Energie für viele Jahre liefern. Auch wenn Steve letztlich die Fäden in seinen Händen hielt: Bei Apple gibt es einen ganzen Haufen kreativer Köpfe und die werden es sicherlich in Zukunft sogar etwas leichter haben, sich mit Ihren Ideen nach vorne zu kämpfen. Ich mache mir jedenfalls keine Sorgen in dieser Richtung, Apple ist perfekt aufgestellt und uneingeschränkter Marktführer. Als wir vor über 25 Jahren in den Apple Markt gestoßen sind, war Apple eine winzige, wackelige Firma und jeder hat uns nur kopfschüttelnd bemitleidet, dass wir Apple Produkte anbieten. "Sind die nicht schon pleite?", hieß es damals oft. Tja, die Zeiten ändern sich... Jeder, wirklich jeder hat inzwischen ein iPhone. Verliert das Gerät dadurch nicht den Ruf des Exklusiven? Rainer Wolf: Das ist in der Tat ein Problem. Früher war es hipp, ein Apple Produkt zu haben, heute ist es Mainstream. Sollte Apple am Dienstag ein günstiges iPhone 4S als Prepaid-Handy veröffentlichen, wird sich dieser Effekt sicherlich noch verstärken. Für uns als Apple Händler ist es einerseits natürlich klasse, dass wir so einen gigantischen Consumer-Markt beackern können, andererseits sind wir im Gegensatz zu früher aber auch nicht mehr alleine auf dem Markt. Bei Google tummeln sich zahllose AdWords Kampagnen für Apple iPhone Zubehör und das gräbt dem Ganzen natürlich wieder etwas das Wasser ab. Sie sind ein Apple-Mann der ersten Stunde in Deutschland. Arktis gibt es wie lange? Verweigern Sie sich Android ganz? Rainer Wolf: Arktis gibt es seit über 25 Jahren ( arktis.de war z.B. einer der ersten Online-Shops in Deutschland), angefangen sind wir mit C-64 und Commodore Amiga. Lang ist´s her. Auf einem Apple Classic sind unsere ersten Werbeanzeigen entstanden und als der Amiga Markt den Bach runterging, sind wir dann mit unserem kompletten Software-Angebot auf Apple Macintosh gewechselt. Mit bekannten Bestsellern wie z.B. SteuerFuchs, TranslateIt oder MacMoney starteten wir unseren Apple Einstieg, danach kamen vor allem Macintosh Spiele und dann das Zubehör. Heute gehört arktis.de zu einem der größten deutschen Apple Versandhändler am Markt. Wir wollen unser Sortiment nicht verwässern und daher beschränken wir uns bei arktis.de "nur" auf den Apple Markt. Android spielt bei uns keine Rolle, das sollen die anderen machen. Android hat inzwischen mehr Anhänger als das iOS. Ist das gut oder schlecht? Rainer Wolf: Gut, denn dann ist ein iPhone doch noch mehr etwas Exklusives! Mir fällt auf, dass immer mehr Leute sich einen Mac anschaffen und den Windows-PC ausmisten. Ist das der nächste Hype? Ausgelöst durch die iPhone und iPads, die zeigen, wie schön es ist, an einem Apple-Gerät zu arbeiten? Rainer Wolf: Diesen Trend haben wir ja schon seit einigen Jahren, der iPod und das iPhone haben den Macintosh wieder mit hochgezogen. Ich glaube aber persönlich, dass die Uhr für Macs und PCs langsam abläuft und der Trend ganz klar hin zu den Tablets geht. Das Mac Betriebssystem (es heißt ja jetzt nur noch OS) wird auf Dauer so wir es kennen verschwinden und die Oberfläche wird sich der eines iPads anpassen. In Zukunft läuft alles über Apps und Computer lassen sich dann so einfach wie ein iPad bedienen. Dann stellt sich natürlich die Frage wofür braucht man noch einen Laptop mit eingebauter Tastatur? Diese kann man ja notfalls auch an ein iPad anschließen. Also: Ich denke in 4 bis 5 Jahren sind wir soweit, dann sind das gute alte Mac OS und iOS komplett miteinander verschmolzen. Der Mac App Store ist noch sehr leer. Kommt es hier auch noch zur App-Explosion? Rainer Wolf: Ja auf jeden Fall. Ich wundere mich auch, dass es so lange dauert, aber es wird kommen. In wenigen Jahren braucht kein Mensch mehr die elend vollen Software-Regale in den Medien-Märkten, dann wird alles nur noch online geladen. Ich denke, mit dem Durchstarten der iCloud wird sich das Bewusstsein der Menschen in dieser Richtung erheblich ändern und das könnte eine Sogwirkung nach sich ziehen - auch zum Downloaden im Mac App Store. In den letzten Monaten erkennt man hier aber schon einen Aufwärtstrend, vor allem bei den Macintosh Spielen, aber ich vermisse hier noch Office- und Adobe Produkte. Da wird sich aber in den nächsten Monaten einiges tun, ich bin mir sicher. Sie rüsten doch bestimmt auch ständig auf. Wenn das iPhone 5 kommt, was machen Sie mit den alten Geräten? Rainer Wolf: Sie werden es nicht glauben, aber ich besitze kein iPhone 4, sondern habe noch mein iPhone 3GS und noch ein altes iPhone 2G (das mir übrigens optisch viel besser gefällt als das 3GS). Das iPhone 5 werde ich mir aber definitiv zulegen, das alte iPhone 3GS werde ich aber nicht verkaufen. Wir von arktis.de haben nämlich noch was Lustiges vor und benötigen das für einen kleinen Filmdreh. Das Ergebnis gibt´s dann in Kürze auf YouTube (Arbeitstitel: "The Spirit of Steve Jobs"). Mehr wird noch nicht verraten. Wissen Sie als Apple-Händler eigentlich vorab, was Apple plant? Rainer Wolf: Nein, wir wissen leider gar nichts und müssen genau wie alle anderen in die Glaskugel schauen. Noch mehr Fragen an Rainer Wolf lesen Sie auf Allemeineapps.de . Und HIER beschäftigen wir uns mit der Frage, ob es bald Apps zum Leihen im App Store geben wird.
Bildung statt Hardware: Auf der bisher noch nicht bestätigten Apple-Veranstaltung Ende Januar soll der Fokus neuen Berichten zufolge auf den Bildungsmedien liegen.
Apple wurde 2011 so stark wie noch nie - und erlitt zugleich seinen größten Verlust. Nach dem Tod von Steve Jobs erinnert stern.de an den Technik-Visionär und kompromisslosen Perfektionisten.
Am 1. September ist wieder iBescherung: Apple-Chef Steve Jobs präsentiert in San Francisco neue Produkte. Im Netz wird über neue iPods und ein kleine Fernsehbox spekuliert. Auch stern.de wagt eine Prognose.
Sieht so die Zukunft aus? Apples iPad ist die neue digitale Wundertüte. Allerdings: Bisher sind Tablet-PCs immer gefloppt. Schafft Steve Jobs ein neues iWunder?
Nach der Vorstellung des überarbeiteten iPhones und aktualisierten iPods präsentiert Steve Jobs auf einem Event neue Notebooks. Wird Apple nun ebenfalls das boomende Segment der Netbooks bedienen oder verzichtet das Unternehmen auf winzige Computer und bleibt seinem Image des Edel-Herstellers treu?
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