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29. Oktober 2007, 11:06 Uhr

"Marihuana ist nur ein Blatt"

Für Arnold Schwarzenegger ist Marihuana kein Rauschgift, sondern nur ein "Blatt". Arnies PR-Manager waren alles andere als begeistert über diese Aussage in einem Interview - vor allem auch deshalb, weil der Gouverneur von Kalifornien auch noch zugab, selbst Marihuana geraucht zu haben.

Arnold Schwarzenegger holt sich seine Kraft vom Eisenstemmen - nicht von Drogen© John Gress/Reuters

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hält Marihuana nicht für eine Droge. Schwarzenegger sagte der britischen Ausgabe des Magazins "GQ", er habe niemals Drogen genommen. Gleichzeitig räumte er ein, in den 70er Jahren Marihuana geraucht zu haben. In der Dokumentation "Pumping Iron" von 1977 wurde er sogar dabei gefilmt. "Das ist keine Droge. Das ist ein Blatt", erklärte Schwarzenegger. "Meine Droge war es, Eisen zu stemmen, glauben Sie mir." Der Sprecher des Gouverneurs, Aaron McLear betonte, die Kommentare Schwarzeneggers müssten im Zusammenhang gesehen werden. Schließlich seien sie in einem Interview mit Piers Morgan entstanden, einem ehemaligen Redakteur und jetzigen Jury-Mitglied bei der Casting-Show "America's Got Talent".

Der Gouverneur wisse, dass Marihuana eine Droge ist. In dem Gespräch wollte Schwarzenegger auch keinen Politiker verurteilen, der Drogen nimmt. "Die Aufgabe eines Politikers ist es, das zu tun, was das beste für die Menschen und das Land ist", sagte er. "Warum sollte es mich interessieren, wenn ein Politiker jeden Abend Schlaftabletten nimmt, solange er seine Arbeit erledigen kann?" In dem Interview bezeichnete Schwarzenegger den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair als einen der größten Führungspersönlichkeiten in der Geschichte, neben John F. Kennedy, Nelson Mandela, Ronald Reagan und Michail Gorbatschow. Auf die Frage, ob er auch US-Präsident George W. Bush in die Liste aufnehmen würde, erklärte er: "Ich würde sagen, ich mochte seinen Vater. Ich habe für Präsident Bush senior gearbeitet und er war ein großartiger Mann." Auch dessen Sohn leiste großartige Dinge, "und es gibt andere Dinge, mit denen ich nicht einverstanden bin".

AP
 
 
KOMMENTARE (9 von 9)
 
Dirk_37 (30.10.2007, 14:58 Uhr)
@sabine
Den Teufel werd ich tun und das amerikanische Volk verlogen nennen. Es ist das mit Abstand am haeufigsten belogene Volk der westlichen Hemisphere! Ich denke zu wissen ueber was ich spreche,war im letzten Jahr knapp 9 Monate dort,armes Volk!! Von der Fuehrung dagegen habe ich kein so gutes Bild,egal,ist ja nicht das Thema:)lol
Arnie hat gekifft?? UUUUps,mein Papi ist nur ein paar Jaehrchen aelter als Terminator und der hats auch mal getan!!! Und ich auch schon mal,uuuups. Ja wenn sich da jetzt mal keine Abgruende auftun!!!! Sex??? siehe mal den Artikel ueber Billyboy, so was von sexuell verklemmt wie in den USA,da muss man schon weit fahren um sowas nochmal zu finden. Wenigstens gibts ne florierende pornindustry,sonst muss man ja meinen die kriegen die Babies noch vom Storch:) Cannabis hin oder her, wenn Arnie mal ein "Blaettchen" gezogen hat;geschadtet hats ihm wohl weder koerperlich noch geistig,dass muss man ihm wenigstens lassen. Und ja, Arnie waere mir als president wesentlich sympatischer als George "Wanker" Bush!!!!
SabineRebecca (30.10.2007, 03:49 Uhr)
The US and A ;-)
Die Amis wieder.... Wie schoen, dass sofort die Moralapostel einschreiten um Arnie’s Aeusserungen meinen ins rechte Licht ruecken zu muessen.
Man sollte meinen Herr Schwarzenegger weiss schon selber was er gesagt hat und was er damit meint.
Vor allem gibt ihm seine Erfahrung - dass er mal das eine oder andere Tuetchen geraucht hat – das Recht mitzureden. Er weiss wengistens von was er spricht.
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Oft genug ernennen sich ja Experten selber… Hat nicht auch eine gewisse Brittney mal was von 'kein Sex vor der Ehe' herumsalbadert? Lustig, das!
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Sex: Ein natuerliches Beduerfnis das der geschaeftstuechtig Amerikaner zu einer florierenden Industrie im Land gemacht haben.
Aber Teufel auch, wie abscheulich und sittenlos es ist, diesem natuerlichen Beduerfnis ganz privat in den eigenen vier Waenden nachzugehen wenn man dazu (noch) nicht den Berechtigungsschein erworben hat, sprich verheiratet ist.
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Trotzdem, jeder kehre zunaechst vor seiner eigenen Tuere und behaupte bitte nicht, dass das amerikanische Volk samt seinem Fuehrer verlogen sei.
Wir sollten ihnen vielmehr nachsehen, dass sie sich, da selbst ernannte Vorreiter in Sachen Moral und Ethik, oftmals selbst beluegen MUESSEN um dieses Moralfaehnchen hochhalten zu koennen.
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Wenn man dann aus lauter Verwirrung das Saufen anfaengt (hello again, Brittney), so ist das doch nur verstaendlich.
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Wie dem auch sei, es bleibt zu hoffen dass spaetere Generationen ueber das Cannabis Verbot genauso lachen werden wie wir heute ueber das Verbot der Kirche, zu verbreiten, dass die Erde eine Kugel ist.
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Bravo Arnie!
flashback02 (30.10.2007, 00:07 Uhr)
Seinen PR Manager sollte er feuern...
...denn es zeichnet Herrn Schwarzenegger aus, dass er zuweilen auch eine menschliche Seite hat und die Ehrlichkeit und Courage dazu zu stehen (im Gegensatz zu Herrn Busch, der im Leben nie öffentlich sein Alkohol- und Kokainproblem zugeben würde). Arnie for President ;)
Jerk (29.10.2007, 23:56 Uhr)
Hat er oder nicht
...gekifft? ist doch sooo egal, was würde es denn ändern? weil aus so einer lapalie so ein hermann gemacht wird sind politiker heutzutage doch gezwungen uns die hucke vollzulügen. so wird man halt zur gewohnheit gezwungen. ich bin sowieso dafür dass man alle lebewesen entmündigt und alles verbietet. weil auch über die straße gehen kann lebensgefährlich sein
Ramazotti (29.10.2007, 19:58 Uhr)
Komisch...
wie immer alle belogen werden wollen/sollen. Das ist dann "political correctness".
Dabei qualmen 80% der oeffentlichen oder Privatschulkinder ihr weed taeglich.
starmax (29.10.2007, 19:54 Uhr)
Weichei
aber waswill man von einem österreichischen Immigranten und Günstlingeiner Clique anderes erwarten als Weichgespültes...Schade,Defraudator!
H.P. (29.10.2007, 18:47 Uhr)
Die heilkräftige Wirkung des Hanfs
Die heilkräftige Wirkung des Hanfs, die oft nicht von seinen halluzinogenen Eigenschaften zu trennen ist, hat von jeher seine Rolle bestimmt. Es gibt kaum eine Pflanze, die seit 6000 Jahren eine solche Verbreitung und Anwendung in den unterschiedlichsten medizinischen Lehren und Betrachtungsweisen gefunden hat, beispielsweise in der chinesischen Kräuterkunst, in indischer, russischer und deutscher Medizin. Die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179) gilt als Vorreiterin der Cannabis-Heilkunde. In ihren Schriften wies sie bereits auf die Anwendung der Pflanze bei Magenbeschwerden und der Wundbehandlung hin. Cannabis hatte wegen seiner schmerzstillenden, krampflösenden und antibakteriellen Eigenschaften in Europa lange großes Ansehen als Heilmittel. Erst nach 1898 wurde Cannabis von Heroin in der Medizin abgelöst, gänzlich entbehrlich wurde es mit der Entdeckung des Schmerzmittels Methadon, so daß nach dem Zweiten Weltkrieg die medizinische Forschung eingestellt wurde. Erst seit den 70er Jahren werden wieder Hanfstudien betrieben, beispielsweise für die Anwendung als Substitut bei Alkohol- oder Heroinabhängigkeit. In der Krebsforschung wird Cannabis als chemotherapiebegleitendes Mittel genutzt. Seit 1980 wird synthetisches THC auf vielen Gebieten als Heilmittel eingesetzt, wie bei Asthma, Gicht oder Augenleiden.
ch4K (29.10.2007, 18:40 Uhr)
WORD
nix mehr hinzuzufügen *Postsfarm* :p
Aetz (29.10.2007, 17:58 Uhr)
Verteufeltes homöopathisches Mittelchen!
Ach guck, der Arnold! Natürlich hat er auch nicht inhaliert, ist aber offensichtlich kompetent genug, Suchtpotentiale einschätzen zu können und vergleicht Endorphine mit Cannabinoiden. Das psychische Abhängigkeitspotential von Cannabis liegt tatsächlich nur wenig, wenn überhaupt, über dem von "Verhaltensabhängigkeiten", wie Spielsucht, Sexsucht (Hust, Bill schon wieder!) oder eben Extremsport. Dass dieses Blättchen mit Milliardenaufwand verfolgt wird und unter anderem auch Kranken vorenthalten wird, denen es wirklich hilft, ist eine echte Schande und ein Armutszeugnis vernagelter Ideologen.
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