. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
22. Mai 2011, 11:25 Uhr

Island schließt internationalen Flughafen

Fast 20 Kilometer hoch soll sie sein: Der Vulkan Grimsvötn aus Island stößt seit Samstag eine riesige Aschewolke aus. Vorsorglich wurde der Luftraum über dem Vulkan gesperrt und Islands wichtigster Flughafen geschlossen. Mit weiteren Behinderungen für den europäischen Luftraum rechnen die Behörden jedoch nicht.

Vulkan, Aschewolke, Island, Grimsvöth, 14521

Aschewolke über dem Grimsvöth: Den europäischen Luftverkehr wird sie anscheinend kaum beeinträchtigen© Gudmundur Ogmundsson/Reuters

Der Vulkan Grimsvötn auf Island hat eine mindestens 17 Kilometer hohe Aschewolke ausgestoßen. Die Behörden erließen vorsorglich ein Flugverbot im Umkreis von 200 Kilometern um die Wolke, wie die isländische Meteorologiebehörde am Sonntag mitteilte. Islands wichtigster internationaler Flughafen wurde geschlossen. Die meisten Flugzeuge konnten Keflavik noch verlassen, wie Hjordis Gudmunsdottir von der Luftverkehrsbehörde Isavia sagte. Der Vulkan war am Samstag ausgebrochen.

Der Wind treibe die Asche nach Norden. Der europäische Luftraum werde deshalb in den kommenden Tagen kaum betroffen sein, teilten die Behörden mit.

Die Höhe der Wolke über dem Grimsvötn werde auf 17 Kilometer oder mehr geschätzt, sagte der Geophysiker Einar Kjartansson Der Vulkan sei einer aktivsten auf der Insel im Nordatlantik. Er liegt unter einem Gletscher und war zuletzt 2004 und 1996 ausgebrochen. Die neuen Eruptionen schienen stärker zu sein als damals, sagte Kjartansson. Es sei aber zu früh, um die Folgen des Ausbruchs vorherzusagen. In 100 Kilometern Umkreis um den Grimsvötn leben keine Menschen.

"Es kann ein großer Ausbruch werden, aber es ist unwahrscheinlich, dass er wie im vergangenen Jahr wird", sagte der Geologe Hjorleifur Sveinbjornsson. Vor gut einem Jahr hatte der Ausbruch des Eyjafjallajökull in Island für ein tagelanges Chaos im europäischen Luftverkehr gesorgt. Damals wurde der Luftraum in vielen Ländern gesperrt. Gerät Vulkanasche in die Flugzeugtriebwerke, können sie beschädigt werden und sogar ausfallen. Die Fluggesellschaft Icelandair geht nach eigener Mitteilung nicht davon aus, dass der Luftverkehr eingeschränkt wird.

liri/DPA/Reuters
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Gewaltige Rauchwolke Vulkan auf Island ausgebrochen

Auf Island ist erneut ein Vulkan ausgebrochen: Vom Grimsvötn steigt seit Samstagabend eine Rauchwolke aus dem Krater auf. Ob eine ähnliche Gefahr für den Luftverkehr droht wie vor einem Jahr beim Ausbruch des Eyjafjallajökul, ist unklar. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe